Stabsfeldwebel
| Heer/ Luftwaffe, Stabsfeldwebel | |
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Rangabzeichen am Feld- und Kampfanzug |
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| Dienstgradgruppe | Unteroffiziere m. P. |
| NATO-Rangcode | OR-8 |
| Dienstgrad Heer/Luftwaffe | Stabsfeldwebel |
| Dienstgrad Marine | Stabsbootsmann |
| Abkürzung (in Listen) | StFw (SF) |
| Besoldungsgruppe | A9 |
Stabsfeldwebel ist ein militärischer Dienstgrad aus der Dienstgradegruppe der Unteroffiziere mit Portepee.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Deutschland
[Bearbeiten] Wehrmacht
Der Dienstgrad Stabsfeldwebel wurde 1938 in der Wehrmacht als höchster Rang der Unteroffiziere mit Portepee eingeführt. In den Waffengattungen Kavallerie, Artillerie und Flak lautete die Rangbezeichnung Stabswachtmeister. Dieser Rang entsprach aber auch dem SS-Sturmscharführer der Waffen-SS, dem SA-Haupttruppführer sowie dem Stabsbootsmann der Kriegsmarine, nicht zu verwechseln mit dem seit 1939 eingeführten Stabsoberbootsmann.
| Dienstgrad | ||
| niedriger: Oberfeldwebel |
Stabsfeldwebel |
höher: Leutnant |
- Siehe auch
[Bearbeiten] Nationale Volksarmee
Der Rang Stabsfeldwebel wurde in der Nationalen Volksarmee der DDR als höchster Unteroffiziersrang mit Portepee geführt. Äquivalent in der Volksmarine der DDR war der Stabsobermeister.
| Dienstgrad | ||
| niedriger: Oberfeldwebel (Obermeister) |
Stabsfeldwebel (Stabsobermeister) |
höher: Fähnrich (NVA) |
Gemäß den heutigen NATO-Rangcodes wären der Stabsfeldwebel mit OR-8 vergleichbar.
- Anmerkung
Siehe auch:
[Bearbeiten] Bundeswehr
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Stabsbootsmann Deutsche Marine
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Der Dienstgrad Stabsfeldwebel (Abk.: StFw, in Listen SF) bezeichnet einen Soldaten im zweithöchsten Feldwebeldienstgrad bei der Bundeswehr. Der entsprechende Dienstgrad der Deutschen Marine ist der Stabsbootsmann. Angehörige der Laufbahngruppe der Offiziere durchlaufen diesen Dienstgrad nicht.
Soldaten im Dienstgrad Stabsfeldwebel können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung gesetzten Grenzen Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee Befehle erteilen.
Den Dienstgrad Stabsfeldwebel können Berufssoldaten und Reservisten nach frühestens 16 Jahren Dienstzeit im Dienstgrad Feldwebel und nach mindestens vierjähriger Tätigkeit als Hauptfeldwebel erreichen. StFw werden nach der Bundesbesoldungsordnung (BBesO) mit A9 besoldet.
Das Bundesministerium der Verteidigung setzte den Dienstgrad StFw/StBtsm (ebenso OStFw/OStBtsm) mit Einführung der Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes 1969 auf den Aussterbeetat, Neubeförderungen wurden erst seit Anfang 1983 wieder möglich. (Spitzendienstgrad der Unteroffiziere war jetzt Hauptfeldwebel, der über die BesGr A 8 hinaus nun auch die BesGr A 9 sowie A 9 mit Amtszulage erreichen konnte; die Regelung entfiel zum 1. Januar 1983).
Im NATO-Rahmen entspricht der StFw dem NATO-Rangcode OR-8 und ist daher mit dem britischen Warrant Officer Class 2 und dem US-amerikanischen Master Sergeant bzw. First Sergeant gleichzusetzen.[1]
| Niedrigerer Dienstgrad Hauptfeldwebel (Oberfähnrich) |
Stabsfeldwebel |
Höherer Dienstgrad Oberstabsfeldwebel |
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| Einordnung: Mannschaften – Unteroffiziere o.P. – Unteroffiziere m.P. – Leutnante – Hauptleute – Stabsoffiziere – Generale/Admirale Alle Dienstgrade auf einen Blick: Dienstgrade der Bundeswehr · Die Bundeswehruniformen: Uniformen |
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[Bearbeiten] Österreich
In der k.u.k. Armee Österreich-Ungarns wurde der Dienstgrad Stabsfeldwebel 1913 bei den Fußtruppen (Stabswachtmeister bei den berittenen Truppen) eingeführt. Zuvor schon war der Rang in der k.u. Honvéd und in der k.u. Gendarmerie etaisiert. Pendant in der k.k. Gendarmerie sowie in der k.k. Landwehrinfanterie war der Bezirksfeldwebel (Bezirksoberjäger bei den Tiroler Landesschützen).
Als Gagisten ohne Rangklasse trugen Stabsfeldwebel/Bezirksfeldwebel die Uniform der Fähnriche ohne Achselspangen, dazu Offizierssäbel mit Fähnrichsportepee aus schwarz-gelber Seide. Am Kragen wie Feldwebel drei weiße Rangsterne aus Zelluloid, statt kaisergelber Seidenkragenborte aber eine solche aus Silbergespinst. Bis zur Einführung der "feldgrauen" (tatsächlich aber hechtgrauen) Montur 1909 waren in der k.u. Honvéd hellblaue Ärmelaufschläge und Kragen vorgeschrieben, anstelle der dunkelblauen der Truppe.
Die Stabsfeldwebel in der gemeinsamen k.u.k. Armee kennzeichnete neben den weißen Zelluloidsternen die kaisergelb-seidene Feldwebelborte mit einem schmalen schwarzen Mittelstreifen, oberhalb der Borte unmittelbar anschließend eine mittelbreite Litze aus Goldgespinst. Im Juni 1914 wechselten die Distinktionen zu einer breiten Borte und einer mittelbreiten Litze jeweils aus Silbergespinst, zwischen beiden ein schmaler Streifen aus Grundtuch. Die drei Rangsterne waren nun aus Seide gestickt.
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Stabsfeldwebel
(ung. Törzsörmester)
Stabswachtmeister
Stabsfeuerwerker
bis Juni 1914
Mit Gründung des Bundesheeres (Republik Österreich) im März 1920 ersetzte Stabswachtmeister die Bezeichnung Stabsfeldwebel in sämtlichen Waffengattungen.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Uniformen und Abzeichen der Österreich.-ungarischen Wehrmacht, bearbeitet von k.k. Oberst M. Judex, 5. Auflage, Leipzig 1908
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b The abbreviation "OR" stand for "other ranks / sous-officiers et militaires du rang" see: NATO glossary abbreviations used in NATO documents and publications / Glossaire OTAN des abréviations utilisées dans les documents et publications OTAN 2010

