2-Hydroxyglutarsäure

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Strukturformel
Strukturformel von 2-Hydroxyglutarat
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Name 2-Hydroxyglutarsäure
Andere Namen
  • 2-Hydroxypentandisäure
  • α-Hydroxyglutarat
  • 2-HG
  • (R)-2-Hydroxyglutarsäure
  • (S)-2-Hydroxyglutarsäure
  • (RS)-2-Hydroxyglutarsäure
  • L-2-Hydroxyglutarsäure
  • D-2-Hydroxyglutarsäure
  • DL-2-Hydroxyglutarsäure
Summenformel C5H8O5
CAS-Nummer
  • 2889-31-8
  • 13095-48-2 [(S)-Enantiomer]
  • 40951-21-1 (Dinatriumsalz)
PubChem 43
Eigenschaften
Molare Masse 148,11 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

2-Hydroxyglutarsäure (α-Hydroxyglutarsäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Hydroxycarbonsäuren und ist ein Derivat der Glutarsäure.

Sie kann durch das Enzym Isocitrat-Dehydrogenase (IDH) in α-Ketoglutarsäure umgewandelt werden. Erbliche Störungen dieses Enzymkomplexes führt zu einem Krankheitsbild, welches als Glutarazidurie bekannt ist. Erhöhte Spiegel von 2-Hydroxyglutarat werden mit der Entstehung von Astrozytomen in Verbindung gebracht.[2][3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lenny Dang et al., Agios Pharmaceuticals, Cambridge, MA: Cancer-associated IDH1 mutations produce 2-hydroxyglutarate, in: Nature, 10. December 2009; 462(7274), S.  739–744, doi:10.1038/nature08617, PMID 19935646; PMC 2818760 (freier Volltext, PDF) (Start-Up-Unternehmen, daher Skepsis angebracht; aber: Marker für Erkrankung als Ansatzpunkt zur Therapie).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGliome: Mutiertes Enzym treibt Krebswachstum voran. Deutsches Ärzteblatt, 23. November 2009, abgerufen am 6. Juni 2010 (htm).
  3. Agios Pharmaceuticals: Gliome: Gen-Mutationen für Wachstum entscheidend. DAS JOURNAL - Online Medien e.U., 23. November 2009, abgerufen am 6. Juni 2010.