2. Eishockey-Bundesliga
| Aktuelle Saison | 2012/13 |
| Sportart | Eishockey |
| Abkürzung | 2. BL |
| Verband | Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) |
| Ligagründung | 1998 |
| Mannschaften | 13 |
| Land/Länder | |
| Titelträger | Bietigheim Steelers |
| Website | www.esbg.de |
| ↑ Deutsche Eishockey Liga | |
Die 2. Eishockey-Bundesliga ist in Deutschland zurzeit die zweithöchste Eishockeyspielklasse. Sie wird von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert. An der Saison 2012/13 nehmen 13 Mannschaften teil.
Inhaltsverzeichnis |
2. Bundesliga 1973 bis 1994 [Bearbeiten]
Erstmals zur Saison 1973/74 bekam die zweithöchste Spielklasse den Namen 2. Bundesliga. Von 1973 bis 1983 wurde die 2. Bundesliga eingleisig ausgetragen. In der Saison 1981/82 wurde erstmals eine Vorrunde in den Gruppen Nord und Süd und eine bundesweite Endrunde ausgespielt. Ab der Saison 1983/84 wurde die 2. Bundesliga in Nord und Süd aufgeteilt, die besten Mannschaften jeder Gruppe spielten mit den letzten der Bundesliga eine Relegationsrunde. Ab der Saison 1990/91 gab es eine gemeinsame Endrunde der 2. Bundesliga mit einem Direktaufsteiger, aber 1992/93 wieder eine eingleisige Liga.
Die große Zahl an Insolvenzen der Zweitligisten war 1994 ein Grund für die Abschaffung der 2. Bundesliga und die Einführung der Deutschen Eishockey Liga mit 18 Mannschaften, jedoch ohne Auf- und Abstieg. Als höchste Liga unterhalb der DEL wurde die 1. Liga mit den Staffeln Nord und Süd geschaffen, die den Amateurmeister ausspielte.
| Saison | Meister | Saison | Meister Nord | Meister Süd | Saison | Meister | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1973/1974 | ESV Kaufbeuren | 1983/1984 | Berliner SC Preussen | SV Bayreuth | 1992/1993 | SB DJK Rosenheim | ||
| 1974/1975 | EV Rosenheim | 1984/1985 | Berliner SC Preussen | SV Bayreuth | 1993/1994 | Augsburger EV | ||
| 1975/1976 | Augsburger EV | 1985/1986 | Berliner SC Preussen | Augsburger EV | ||||
| 1976/1977 | ESV Kaufbeuren | 1986/1987 | Berliner SC Preussen | EHC Freiburg | ||||
| 1977/1978 | Augsburger EV | 1987/1988 | Krefelder EV | EHC Freiburg | ||||
| 1978/1979 | Duisburger SC | 1988/1989 | Krefelder EV | SV Bayreuth | ||||
| 1979/1980 | ESV Kaufbeuren | 1989/1990 | ECD Sauerland | SV Bayreuth | ||||
| 1980/1981 | ERC Freiburg | 1991/1991 | ECD Sauerland | EHC 80 Nürnberg | ||||
| 1981/1982 | EHC Essen | ESV Kaufbeuren (Meister der bundesweiten Endrunde) | ||||||
| 1982/1983 | ERC Freiburg | 1991/1992 | EC Kassel | Augsburger EV | ||||
2. Bundesliga seit 1998 [Bearbeiten]
Nachdem sich die DEL 1997 vollständig vom Verband DEB löste, entschloss sich dieser, ab 1998 eine eigene deutschlandweite Profiliga unter dem Namen Bundesliga zu organisieren. Bereits in der Saison 1997/98 spielte die 1. Liga eine gemeinsame Endrunde aus. Für die Bundesliga-Saison 1998/1999 konnte der DEB-Präsident und ehemaliger Trainer der Düsseldorfer EG, Rainer Gossmann, neben den besten Mannschaften der 1. Liga auch die Düsseldorfer EG, welche sich aus der DEL zurückgezogen hatte, gewinnen. Meister wurden die Moskitos Essen, welche in der Folgesaison in die DEL aufstiegen.
Zur Saison 1999/2000 wurde die Liga nach einer Vereinbarung mit der DEL in 2. Bundesliga umbenannt, die DEL führt seit dem den Namen DEL - Die 1. Bundesliga. Die Liga startete wie im Vorjahr mit 16 Mannschaften, nach einer Einfachrunde spielten die besten Mannschaften in Meisterrunde und Play-Offs den Zweitligameister aus, die restlichen Mannschaften spielten in Relegationsrunden mit den besten Mannschaften der Oberliga.
Nach mehreren Vereinskonkursen während der Saison 2000/01 wurde die 2. Bundesliga auf zwölf Mannschaften reduziert. Später wurde als Sollzahl der Liga 14 Mannschaften festgelegt. Die Clubs spielen eine Doppelrunde. Die ersten acht spielen in anschließenden Play-Offs den Meister aus, welcher sich für die DEL bewerben kann. In den Spielzeiten 2008/09 und 2009/10 wurden sogenannte Pre-play-offs vorgeschaltet, bei denen die Mannschaften auf den Plätzen 7–10 im Best of Three-Verfahren zwei Play-off-Teilnehmer ausspielten. Die letzten vier Mannschaften spielten in Play-downs die Direktabsteiger aus.
Zur Saison 2002/03 wurde die Organisation der 2. Bundesliga vom Deutschen Eishockey Bund an die ESBG ausgelagert. Die meisten Mannschaften der 2. Bundesliga sind seitdem, wie in der DEL, durch Kapitalgesellschaften organisiert. Die Lizenz bleibt jedoch beim jeweiligen Stammverein. Die ESBG führt die Lizenzierung der Clubs durch. Trotz der Finanzprüfung kam es aber immer wieder zu Insolvenzen, zuletzt 2013 bei den Hannover Indians.
| Saison | Meister | Saison | Meister | Saison | Meister | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1998/99 | 2003/04 | 2008/09 | |||||
| 1999/2000 | 2004/05 | 2009/10 | |||||
| 2000/01 | 2005/06 | 2010/11 | |||||
| 2001/02 | 2006/07 | 2011/12 | |||||
| 2002/03 | 2007/08 | 2012/13 |
Aktuelle Saison [Bearbeiten]
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Teilnehmer der 2. Eishockey Bundesliga 2012/13
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In der aktuellen Saison spielen 13 Mannschaften in der Liga. Die Clubs spielen eine Doppelrunde. Die ersten acht Teams spielen in anschließenden Play-Offs den Meister aus.
Die Mannschaften auf den Plätzen 10-13 spielen zwei Play-Down-Runden im Modus Best-of-Seven. Für die Mannschaft auf Platz 9 ist nach der Hauptrunde die Saison zu Ende.
Marketing/TV [Bearbeiten]
Für die Saison 2006/07 wurde ein Generalsponsor gefunden und die Liga offiziell in ASSTEL Eishockey Liga umbenannt. Der Vertrag wurde aber bereits nach einer Saison wieder beendet. Seit der Saison 2007/08 waren die Spiele der 2. Eishockey Bundesliga im bundesweiten Free-TV zu sehen. Sport1 zeigte bis zum Ende der Saison 2009/10 jeden Samstagmorgen eine halbstündige Magazinsendung über die Top-Begegnungen des Freitag-Spieltags. Dieses Magazin wurde zur Saison 2010/11 eingestellt, da die Clubs sich an der Finanzierung nicht mehr beteiligen wollten.
Weblinks [Bearbeiten]
| Eishockey-Oberliga (1958-1973) | 1958/59 1959/60 1960/61 1961/62 1962/63 1963/64 1964/65 1965/66 1966/67 1967/68 1968/69 1969/70 1970/71 1971/72 1972/73 |
| 2. Eishockey-Bundesliga (1973-1994) | 1973/74 1974/75 1975/76 1976/77 1977/78 1978/79 1979/80 1980/81 1981/82 1982/83 1983/84 1984/85 1985/86 1986/87 1987/88 1988/89 1989/90 1990/91 1991/92 1992/93 1993/94 |
| 1. Liga (1994-1998) | 1994/95 1995/96 1996/97 1997/98 |
| 2. Eishockey-Bundesliga (1998-2013) | 1998/99 1999/2000 2000/01 2001/02 2002/03 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 |