2. Handball-Bundesliga
| Aktuelle Saison | 2011/12 |
| Sportart | Handball |
| Abkürzung | 2. HBL |
| Verband | Deutscher Handball-Bund |
| Ligagründung | 1981 |
| Mannschaften | 20 |
| Land (Länder) | |
| Titelträger | GWD Minden |
| Rekordmeister | TuS N-Lübbecke & TuS Schutterwald (4) |
| Website | www.toyota-handball-bundesliga.de |
| ↑ Handball-Bundesliga
↓ 3. Liga
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Die 2. Handball-Bundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Handball. Seit der Saison 2011/2012 besteht sie aus einer Staffel mit 20 Mannschaften.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Aufstiegs- und Abstiegsmodus
Am Ende einer Saison sind die Meistermannschaft und die Mannschaften auf Plätzen zwei und drei direkt für die höchste Spielklasse qualifiziert (Handball-Bundesliga); die Mannschaften auf den letzten vier Plätzen steigen in die 3. Liga ab.
[Bearbeiten] Geschichte
1981 wurde unterhalb der 1. Bundesliga die 2. Handball-Bundesliga eingeführt. Sie war nach Regionalverbandsgrenzen in eine Nord- und Südstaffel aufgeteilt, in der jeweils 14 Mannschaften spielten. Der Nordstaffel gehörten die Vereine des Nord- und Westdeutschen Verbandes, der Südstaffel die Vereine der Regionalverbände Südwest und Süd an. Vereine aus West-Berlin wurden je nach Bedarf auf die Staffeln verteilt. Die beiden Staffelmeister stiegen in die 1. Bundesliga auf. In den Jahren 1991 bis 1993 existierten nach der kompletten Übernahme der Vereine der zweithöchsten Spielklasse der DDR (DDR-Liga) nach der deutschen Wiedervereinigung drei Staffeln: Nord, Mitte und Süd. Seitdem wurden die Vereine nach geographischen Gesichtspunkten auf die beiden 2. Ligen verteilt. Seit 1993 existieren wieder nur zwei Staffeln Nord und Süd.
[Bearbeiten] Aufstiegs- und Abstiegsmodus (1994 bis 2010)
Die Erstplatzierten jeder Staffel der 2. Bundesliga stiegen zum Saisonwechsel direkt in die 1. Bundesliga auf. Aus der 1. Bundesliga stiegen die beiden Letztplatzierten direkt in die 2. Bundesliga ab.
Die Zweitplatzierten beider Staffeln der 2. Bundesliga ermittelten in Play-Off-Spielen gegeneinander den Teilnehmer an der Bundesligarelegation. Dort spielte der Play-Off-Gewinner gegen den Drittletzten (16.) der 1. Liga um einen Platz in der 1. Bundesliga.
Fünf Mannschaften stiegen am Saisonende aus der 2. Bundesliga ab. Dies waren jeweils die beiden letztplatzierten Teams beider Staffeln sowie ein weiteres, das in Relegationsspielen der beiden Drittletzten ermittelt wurde, deren Verlierer der fünfte Absteiger war. Die Absteiger wurden den Regionalligen des Regionalverbandes zugeordnet, denen sie angehören. Im Extremfall konnte es passieren, dass alle fünf Absteiger in die gleiche Regionalliga abstiegen. Stieg mehr als ein Verein in eine bestimmte Regionalliga ab, so erhöhte sich der Abstieg aus dieser Regionalliga entsprechend um bis zu vier weitere Absteiger („gleitender Abstieg”). Ein Stärkenausgleich durch „Staffelwechsler” fand in der Regionalliga auch in einem solchen Fall nicht statt, da jeder Regionalverband eine eigene Regionalliga betrieb.
Die Meister der fünf Regionalligen (Nord, Nordost, West, Südwest, Süd) stiegen direkt in die 2. Bundesliga auf.
[Bearbeiten] Aufteilung der Vereine in Staffeln (1994 bis 2011)
Die Regelstärke der 2. Bundesliga lag bis 2011 bei 36 Vereinen. Diese spielten in zwei Staffeln zu jeweils 18 Mannschaften. Die Aufteilung der Vereine auf die Nord- oder Südstaffel erfolgte seit 1991 nicht mehr nach Verbandszugehörigkeiten, sondern nach geographischen Gesichtspunkten. Vereine, die im mittleren Drittel Deutschlands (von Nord nach Süd betrachtet) beheimatet sind, wie zum Beispiel die SG Solingen, die HSG Düsseldorf oder 1. SV Concordia Delitzsch, konnten dabei sowohl der einen als auch anderen Staffel zugeordnet werden. Alle genannten ('Wechslerkandidaten') spielten bereits sowohl in der Nord- als auch in der Südstaffel. Die Einteilung wurde vor jeder Saison erneut vorgenommen.
[Bearbeiten] Eingleisige zweite Bundesliga
Im Februar 2009 beschlossen die Vereinsmanager und -geschäftsführer der 1. und 2. Handball-Bundesliga mehrheitlich die Einführung einer eingleisigen 2. Bundesliga ab der Saison 2011/2012. In der neuen Liga sollen 20 Vereine spielen. Die Grundlage für die neue Spielklassenstruktur hatte der Deutsche Handballbund im Juli 2008 geschaffen. Reiner Witte, Präsident der Handball-Bundesliga e. V., erklärte zur Neugliederung: „Ich bin sehr froh, dass wir diesen wegweisenden Schritt getan haben. Vor allem die Zweitligaklubs leisten durch ihre Zustimmung einen historischen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung des Handballsports in Deutschland. (...) Die Vereinheitlichung wird uns national eine wesentlich größere Aufmerksamkeit sichern, zudem birgt die Professionalisierung Potential für alle Clubs der eingleisigen 2. Liga.“[1]. Zur Einführung für die eingleisige 2. Bundesliga waren die Absteiger aus der 1. Liga sowie die Klubs bis einschließlich Platz 9 der 2. Bundesligen Nord und Süd qualifiziert. Die restlichen zwei der insgesamt 20 Startplätze erhielten die beiden bestplatzierten Vereine der Relegationsgruppe, die sich aus vier Drittligisten und den jeweiligen Zehntplatzierten der beiden 2. Bundesligen zusammensetzte.
Die ersten drei der Abschlusstabelle steigen direkt in die 1. Handball-Bundesliga auf. Die vier letzten der Abschlusstabelle steigen direkt in die 3. Liga ab. Absteiger aus der 1. Bundesliga sind die drei Letztplatzierten, und Aufsteiger sind die jeweiligen Meister der 3. Liga Nord, Ost, West und Süd. Sollte ein Verein Insolvenz anmelden so steht dieser direkt als Absteiger fest.
[Bearbeiten] Zuschauer
| Saison | Spiele | Zuschauer | Ø |
|---|---|---|---|
| 2011/12 | 369 | 508.293 | 1.377 |
| 2012/13 | |||
| 2013/14 |
In der ersten Saison der eingleisigen zweiten Bundesliga sahen bisher 508.293 Zuschauer die 369 Spiele. Der Durchschnittliche Besuch einer Partie liegt damit bei 1.377 Zuschauern. Der Größte Zuschauermagnet war der VfL Bad Schwartau der in seinen 19 Ligaspielen 37.675 Zuschauer anlockten. Schlusslicht war der Absteiger TV Korschenbroich mit 10.018 Zuschauern, was einem Durchschnitt von 527 Zuschauern pro Partie entsprach. Dabei muss man aber auch drauf achten das nicht jeder Verein eine große Halle zur Verfügung stehen hat. So ist die Arena Leipzig mit 7.000 Sitzplätzen die Arena mit den meisten Kapazitäten und die Sporthalle Ratingen-West mit ca. 300 Zuschauern die kleinste.
[Bearbeiten] Vereine der Saison 2011/12
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Spielorte der 2. Handball-Bundesliga
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In der Saison 2011/12 spielen die folgenden Vereine in der 2. Bundesliga:
- DHC Rheinland
- ASV Hamm-Westfalen
- TSG Friesenheim
- GWD Minden
- HSG Düsseldorf
- TV Emsdetten
- TV Bittenfeld
- VfL Bad Schwartau
- SG Bietigheim-Metterzimmern
- 1. VfL Potsdam
- TV Korschenbroich
- HSG Nordhorn-Lingen
- ThSV Eisenach
- TUSEM Essen
- TV 1893 Neuhausen
- SV Post Schwerin
- HC Erlangen
- HC Empor Rostock
- HG Saarlouis
- SC DHfK Leipzig
Detailinfos siehe unter 2. Handball-Bundesliga 2011/12
DHC Rheinland | ASV Hamm-Westfalen | TSG Friesenheim | GWD Minden | HSG Düsseldorf | TV Emsdetten | TV Bittenfeld | VfL Bad Schwartau | SG Bietigheim-Metterzimmern | 1. VfL Potsdam | TV Korschenbroich | HSG Nordhorn-Lingen | ThSV Eisenach | TUSEM Essen | TV 1893 Neuhausen | SV Post Schwerin | HC Erlangen | HC Empor Rostock | HG Saarlouis | SC DHfK Leipzig
1. Bundesliga | 2. Bundesliga | 3. Liga
[Bearbeiten] Die einzelnen Spielzeiten
1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13