21-cm-Kanone 38

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21-cm-Kanone 38
Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 21-cm-Kanone 38
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Krupp
Entwicklungsjahr: 1938 bis 1940
Produktionszeit: 1940 bis 1943
Stückzahl: 7
Technische Daten
Rohrlänge: 11,075 m
Kaliber:

21,09 cm

Kaliberlänge: L/55,5
Kadenz: 1 Schuss/min
Höhenrichtbereich: 0 bis +50 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: Lafette 18°, Grundplatte 360°

Die 21-cm-Kanone 38 war ein schweres Artilleriegeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die K 38 wurde von Krupp in Essen entwickelt und ab 1940 produziert. Das Heereswaffenamt hatte 15 Kanonen bestellt, von denen aber bis zu Einstellung der Produktion 1943 nur sieben fertig wurden. Ein Geschütz wurde an den damaligen Verbündeten Japan geliefert.[1]

Das 34.825 Kilogramm schwere Geschütz war voll feldverwendungsfähig und wurde in zwei Lasten (Rohrwagen und Lafettenwagen) transportiert. Die Lebensdauer eines Rohres, dass 120 Kilogramm schwere Geschosse bis zu 33.900 Meter weit schoss, betrug ungefähr 2000 Schuss.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.
  • Joachim Engelmann: Das Buch der Artillerie 1939–1945, Dörfler Zeitgeschichte, ISBN 3-89555-179-1.
  • F.M. von Senger und Etterlin: Die deutschen Geschütze 1939–1945, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-7637-5989-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 205