24 heures

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
24 heures
Logo 24 heures.svg
Beschreibung Schweizer Tageszeitung
Sprache Französisch
Verlag Tamedia Publications romandes SA (Tamedia AG)
Erstausgabe 29. Juni 1762 (als Annonces et avis divers)
Erscheinungsweise werktäglich
Verkaufte Auflage
(WEMF-Auflagenbulletin 2013)
68'011[1] Exemplare
Verbreitete Auflage (WEMF-Auflagenbulletin 2013) 68'464[1] Exemplare
Reichweite (WEMF MACH 3 - 2014-1) 0,191[2] Mio. Leser
Chefredaktor Thierry Meyer
Weblink www.24heures
ISSN 1424-4039

24 heures («24 Stunden») ist die auflagenstärkste französischsprachige Schweizer Tageszeitung.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Vorgängerzeitung Annonces et avis divers wurde von David Duret gegründet und erschien erstmals am 29. Juni 1762 als Wochenblatt (dienstags) mit vier Seiten. Sie wurde mehrmals umbenannt, zunächst in Feuille périodique, dann Feuille d’avis und schliesslich 1799 in Feuille d’avis de Lausanne.

1803 ging die Zeitung an den Sohn des Gründers, Daniel Duret, über und wurde 1817 von Daniel-Louis Lacombe übernommen, der sie 1833 seinerseits Jean-Ulrich-Martin Allenspach abtrat. Unter dessen Leitung expandierte die Erscheinungsweise 1851 zu zweimal wöchentlich (dienstags und donnerstags) und 1863 zu dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags und samstags). 1872 erschien sie schliesslich werktäglich. Jean, später sein Sohn Paul Allenspach führten die Zeitung bis 1907, als die Herausgeber-Aktiengesellschaft Société de la Feuille d’avis de Lausanne et des Imprimeries réunies gegründet wurde. Marc Lamunière übernahm die Leitung der Zeitung 1952 von seinem Vater Jacques und betraute Marcel Pasche mit der Neugestaltung der Tageszeitung. Am 10. April 1972 wurde sie in den heutigen Namen 24 heures umbenannt. 1982 ging die Zeitung in den Besitz der von Marc Lamunière gegründeten Edipresse über.[3]

2010/2011 trat Edipresse ihre Schweizer Medienaktivitäten, gebündelt in der Presse Publications SR SA, schrittweise an den Deutschschweizer Medienkonzern Tamedia ab.[4]

Seit 2005 erscheint 24 heures in vier Regionalausgaben. Sie hat wie alle Schweizer Kaufzeitungen seit einigen Jahren mit einem kontinuierlichen Rückgang der Auflage zu kämpfen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrug sie rund 26'000 und nahm dann bis in die Mitte der 2000er Jahre bis auf 95'000 Exemplare zu, um bis 2013 auf 68'464 Exemplare zu sinken.

Historisches Archiv[Bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit der Schweizer Nationalbibliothek, der Bibliothèque cantonale et universitaire Lausanne sowie Tamedia und unterstützt vom Service des affaires culturelles der Archives cantonales und den Archives de la ville de Lausanne wurden die gesamten Ausgaben von 1762 bis 2001 des Feuille d’avis de Lausanne und von 24 heures digitalisiert und werden der Öffentlichkeit gratis online zur Verfügung gestellt. Für die Zeitspanne von 1762 bis 1810 bestehen noch einige Lücken. Die Sammlung befindet sich auf der Plattform Scriptorium der Bibliothèque cantonale et universitaire Lausanne.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b WEMF-Auflagenbulletin 2013 (PDF; 688 kB). In: wemf.ch. November 2013, S. 2.
  2. Presse. 24 heures. In: Swiss Media Press.
  3. A propos de cette collection: 24 heures / Feuille d’avis de Lausanne. In: Website der Bibliothèque cantonale et universitaire Lausanne.
  4. Zusammenschluss Edipresse Schweiz und Tamedia bereits 2011. In: Medienmitteilung der Tamedia AG vom 8. April 2011.