261

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender

| 2. Jahrhundert | 3. Jahrhundert | 4. Jahrhundert |
| 230er | 240er | 250er | 260er | 270er | 280er | 290er |
◄◄ | | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | | ►►

Staatsoberhäupter

Georeferenzierung Karte mit allen verlinkten Seiten: OSM, Google oder Bing
261
Antoninian des Postumus
Postumus festigt seine Macht im 260 vom Römischen Reich abgespaltenen Imperium Galliarum.
261 in anderen Kalendern
Äthiopischer Kalender 253/254
Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 317/318 (Jahreswechsel April)
Buddhistische Zeitrechnung 804/805 (südlicher Buddhismus); 803/804 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 49. (50.) Zyklus

Jahr der Metall-Schlange 辛巳 (am Beginn des Jahres Metall-Drache 庚辰)

Griechische Zeitrechnung 4. Jahr der 259. / 1. Jahr der 260. Olympiade
Jüdischer Kalender 4021/22 (11./12. September)
Römischer Kalender ab urbe condita MXIV (1014)
Seleukidische Ära Babylon: 571/572 (Jahreswechsel April)

Syrien: 572/573 (Jahreswechsel Oktober)

Spanische Ära 299

Ereignisse[Bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten]

Römisches Reich[Bearbeiten]

  • Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Postumus festigt seine Macht als Gegenkaiser im Westen des Reiches. Das in der Moderne als Imperium Galliarum bekannte Reich umfasst Nordgallien, Germania inferior und Superior, Raetia und seit diesem Jahr Britannien und Hispanien. Er macht Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) zu seiner Hauptstadt, richtet einen eigenen Senat, eigene Konsuln und eigene Prätorianer ein und prägt eine große Zahl Münzen, die von besserer Qualität sind, als die des Kaisers Gallienus. Er schafft es auch, die Provinzen gegen die Germanen zu sichern, wofür ihm der Ehrentitel Germanicus Maximus zugesprochen wird.
  • Der Kampf um die Herrschaft im Römischen Reich greift auf die Balkanprovinzen über. Die genauen Ereignisse sind unvollständig überliefert. Berichtet wird, dass Gegenkaiser Macrianus Minor, der von den Ostprovinzen unterstützt wird, eine Division unter Piso vorschickt, um den kaisertreuen Statthalter von Achaea Valens Thessalonicus zu schlagen. Valens ruft sich selbst zum Gegenkaiser aus, Piso tut es ihm gleich. Beide werden nach kurzer Zeit getötet.
  • Herbst: Gegenkaiser Macrianus Minor und sein Vater ziehen mit einem Teil der Orientarmee nach Westen, um in Italia ihre Herrschaft durchzusetzen. An der Grenze von Thrakien werden sie von den kaiserlichen Truppen gestellt, die entweder von Aureolus oder Domitianus geführt werden. Die Schlacht geht für die Usurpatoren verloren. Macrianus Maior und Macrianus Minor werden anschließend von ihren eigenen Soldaten umgebracht.
  • Nach dem Tod seines Bruders und seines Vaters verliert der Gegenkaiser Quietus die Kontrolle über den Osten des Reichs. Er zieht sich mit seinen Truppen nach Emesa zurück, wo er von den Einheimischen umgebracht wird. Septimius Odaenathus, der Kaiser Gallienus treu geblieben ist, setzt den Abtrünnigen nach, besiegt den Prätorianerpräfekten Ballista und übernimmt anschließend auf Weisung des Kaisers den Oberbefehl über die Orientarmee.
  • Der Präfekt von Ägypten Mussius Aemilianus, der auf Seiten von Macianus Minor und Quietus gestanden hatte, ruft sich in Alexandria nun selbst zum Gegenkaiser aus. Damit bleibt Italia von den Getreidelieferungen aus Ägypten abgeschnitten.

Kaiserreich China[Bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 261 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien