28. Juli
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Der 28. Juli ist der 209. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 210. in Schaltjahren), somit bleiben noch 156 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 754: Pippin der Jüngere lässt sich gemeinsam mit seinen Söhnen Karlmann und Karl von Papst Stephan II., der nach Frankreich gekommen ist, um ihn um Hilfe gegen die Langobarden zu bitten, in der Basilika Saint-Denis zum König der Franken krönen.
- 1330: Nach der gewonnenen Schlacht bei Velbužd über bulgarische Truppen erlangt das Serbische Reich bis zur osmanischen Herrschaft die Vormachtstellung auf dem Balkan.
- 1353: Anna von Schweidnitz wird zur Königin von Böhmen gekrönt.
- 1420: Der römisch-deutsche König Sigismund wird in Prag zum König von Böhmen gekrönt.
- 1540: Der englische Kanzler Thomas Cromwell, der die vierte Ehe Heinrichs VIII. mit Anna von Kleve vermittelt hat, wird wegen Hochverrats und Ketzerei hingerichtet. Am gleichen Tag heiratet Heinrich VIII. seine fünfte Frau, Catherine Howard.
- 1696: Zar Peter der Große feiert den ersten Sieg in einer Schlacht gegen die Osmanen: Er erobert mit seiner Armee im Zweiten Russischen Türkenkrieg die zäh verteidigte Stadt und Festung Asow.
- 1742: Der Frieden von Berlin zwischen Preußen und Österreich beendet den Ersten Schlesischen Krieg und bestätigt den Vorfrieden von Breslau.
- 1794: Maximilien de Robespierre und 21 seiner Anhänger werden hingerichtet, darunter Antoine de Saint-Just und Georges Couthon. Damit endet die Zeit des Terrors im Frankreich der Revolutionszeit.
- 1809: Die Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel: In der Schlacht von Talavera hindert Arthur Wellesley, der spätere Herzog von Wellington, den spanischen König Joseph Bonaparte, Portugal zu erobern.
- 1821: Nach der Eroberung Limas erklärt José de San Martín die Unabhängigkeit Perus von Spanien.
- 1835: Am Jahrestag der Julirevolution verübt Joseph Fieschi mit Mitverschworenen ein Attentat auf Frankreichs König Louis-Philippe mittels einer Höllenmaschine. Der Regent wird dabei leicht verletzt, doch 12 Personen aus seinem Gefolge sterben. Weitere Tote und Verletzte gibt es in den Zuschauerreihen auf dem Pariser Boulevard du Temple.
- 1858: Der britische Kolonialbeamte William James Herschel verlangt erstmals von einem bengalischen Vertragspartner einen Handabdruck zusätzlich zur Unterschrift. Damit schlägt unversehens die Geburtsstunde der Daktyloskopie. Zwei Jahre später besteht er auf Fingerabdrücken bei Auszahlungen von Pensionen.
- 1914: Einen Monat nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg und beginnt damit den Ersten Weltkrieg.
- 1920: Auf massiven Druck der Siegermächte des Ersten Weltkriegs legen Polen und die Tschechoslowakei ihren Grenzkonflikt um das Olsagebiet vertraglich bei, der im Vorjahr als zweiwöchiger Polnisch-Tschechoslowakischer Grenzkrieg begann.
- 1943: In Hamburg lösen die bis dahin schwersten Luftangriffe der Geschichte im Zuge der Operation Gomorrha einen verheerenden Feuersturm aus, der große Teile der Stadt vernichtet, mindestens 35.000 Menschen tötet und über eine Million obdachlos macht.
- 1951: In Genf wird das Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, die Genfer Flüchtlingskonvention, verabschiedet.
- 1977: Spanien stellt einen Antrag auf Beitritt zu EG.
- 2001: Alejandro Toledo Manrique wird nach dem Rücktritt von Alberto Fujimori erster indigener Staatspräsident von Peru.
- 2004: Ärzte ohne Grenzen verkündet das Ende ihrer 24-jährigen Tätigkeit in Afghanistan, nachdem am 5. Juni fünf Mitarbeiter der Organisation bei einem gezielten Anschlag ums Leben kamen.
- 2005: Die IRA erklärt offiziell das Ende des bewaffneten Kampfes gegen die britische Herrschaft in Nordirland.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1892: Begrenzte staatliche Mittel für den Bau neuer Eisenbahnstrecken führen zum Erlass des Preußischen Kleinbahngesetzes. Die privaten Eisenbahnen bewirken in Preußen in den Folgejahren einen Aufschwung im Personen- und Güterverkehr.
- 1987: Der Bericht des ARD-Fernsehmagazins Monitor über Würmer in Fischdosen löst einen rapiden Nachfragerückgang beim Kauf von Fischkonserven aus. Die deutsche Fischereiwirtschaft gerät nachfolgend in eine Krise.
- 1996: Der Pay-TV-Sender DF1 der Kirch-Gruppe beginnt in Deutschland mit der Ausstrahlung von Digitalfernsehen, zunächst lokal im Bereich um München.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1924: Erstmalige Übertragung eines Konzerts im Rundfunk.
- 1955: Der US-amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower lässt durch den Sprecher des Weißen Hauses, James Hagerty, verkünden, dass er als nationalen Beitrag der USA zum Internationalen Geophysikalischen Jahr einen Erdsatelliten in Auftrag geben werde.
- 2000: Der Forschungsreaktor München (genannt „Atomei“), der 1957 als erster deutscher Forschungsreaktor in Garching in Betrieb ging, wird abgeschaltet.
[Bearbeiten] Kultur
- 1929: Uraufführung der Oper Lehrstück von Paul Hindemith in Baden-Baden.
- 1951: Der Disney-Film Alice im Wunderland nach dem gleichnamigen Roman von Lewis Carroll hat in den USA seine Weltpremiere.
- 1957: Im norditalienischen Cosio d'Arroscia wird die Situationistische Internationale, eine Vereinigung avantgardistischer Künstler, gegründet.
- 1994: In Hostomice pod Brdy beginnt das erste CzechTek-Festival vor rund 300 Besuchern und Besucherinnen. Das Freetekno-Festival wird bis 2006 jährlich am letzten Wochenende im Juli an unterschiedlichen Orten in Tschechien durchgeführt.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1938: Die brasilianische Polizei erschießt im nordöstlichen Bundesstaat Sergipe in einem Feuergefecht mit Cangaceiros den bekannten Bandenführer Virgulino Ferreira da Silva, genannt „Lampeão“, seine Frau Maria Bonita und weitere neun Gefolgsleute. Das letzte Mitglied dieser Banden Gesetzloser wird im Jahr 1940 getötet, womit die Zeit der später heroisierten Cangaços endet.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1566: Durch einen Sturm sinken zahlreiche Schiffe der vor Gotland liegenden dänisch-lübischen Flotte. Nach inoffiziellen Angaben finden dabei etwa 6.000 Seeleute und Soldaten den Tod.
- 1883: Ein Erdbeben auf Ischia zerstört 1.200 Häuser in Casamicciola Terme und Lacco Ameno und fordert 2.000 Tote.
- 1912: Die Seebrücke in Binz auf Rügen stürzt ein und reißt Dutzende Menschen in die Tiefe. 17 Menschen ertrinken in der Ostsee. Dieser Vorfall führt im folgenden Jahr zur Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V.
- 1945: Ein B-25-Bomber verursacht in New York im Nebel eine Flugzeugkollision mit dem Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. Bei dem Unfall sterben 14 Menschen, elf davon sind Zivilisten.
- 1947: Das mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiff Ocean Liberty (Norwegen) explodiert im Hafen von Brest (Frankreich). Es gibt 21 Tote, über 100 Verletzte und 2 Millionen Pfund Sterling Schaden an Land.
- 1948: Bei einer Kesselwagenexplosion auf dem Gelände der BASF-Nitrolackfabrik in Ludwigshafen am Rhein kommen 207 Menschen ums Leben.
- 1976: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 in Tangshan, Volksrepublik China kommen offiziell 242.000 Menschen ums Leben, nach inoffiziellen Angaben bis zu 800.000.
- 1981: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran fordert ca. 1.500 Tote.
- 1987: Schneller als der Schall donnern bei einem Bergsturz Felsmassen im Veltlin ins Tal der Adda. Sie begraben das Dorf Morignone unter sich. Die Zahl der Toten im Ort und auf einer befahrenen Straße wird auf 53 geschätzt, 1.500 Leute werden obdachlos.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1800: Erstbesteigung des Großglockners, des (heute) höchsten Bergs Österreichs unter der Leitung von Martin und Sepp Klotz.
- 1874: Die Besteigung des 5.642 m hohen Westgipfeln des Elbrus, des höchsten Berges des Kaukasus, gelingt durch die Engländer Frederick Gardiner, Florence Crawford Grove, Horace Walker und den Schweizer Führer der Expedition, Peter Knubel.
- 1962: Der DFB-Bundestag beschließt in Dortmund, eine Fußball-Bundesliga ab der Spielsaison 1963/1964 zu schaffen.
- 1984: Die XXIII. Olympischen Sommerspiele in Los Angeles werden eröffnet.
- 1991: Der spanische Radrennfahrer Miguel Induráin gewinnt zum ersten Mal die Tour de France.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1347: Margarethe von Durazzo, Königin von Ungarn und Neapel
- 1456: Jacopo Sannazaro, italienischer Dichter
- 1635: Robert Hooke, englischer Physiker, Mathematiker und Erfinder
- 1761: Karl Joseph von Riccabona, Bischof von Passau
- 1783: Friedrich Wilhelm Graf von Bismark, deutscher Generalleutnant und Militärschriftsteller
- 1796: Georg Wilhelm von Wedekind, deutscher Forstmann
- 1800: Claude Montal, französischer Klavierbauer
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1804: Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph
- 1812: Józef Ignacy Kraszewski, polnischer Schriftsteller, Historiker und Publizist
- 1835: Karl Beurmann, deutscher Afrikareisender
- 1848: Hermann Niehaus, 2. Stammapostel der Neuapostolischen Kirche
- 1856: Karl Heinrich Gisbert Gillhausen, deutscher Ingenieur und Politiker
- 1859: Mary Anderson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1859: Franz Eugen Schlachter, elsässischer Evangelist, Altphilologe und Übersetzer der Schlachter-Bibel
- 1860: Elias M. Ammons, US-amerikanischer Politiker
- 1861: Louis Vivin, französischer Maler
- 1866: Beatrix Potter, britische Autorin
- 1867: Charles Dillon Perrine, US-amerikanisch-argentinischer Astronom
- 1868: Leonhard Ragaz, Schweizer Theologe
- 1874: Ernst Cassirer, deutscher Philosoph
- 1879: Inocenc Arnošt Bláha, tschechischer Soziologe, Philosoph, Pädagoge
- 1879: Lucy Burns, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1881: Günther Quandt, deutscher Industrieller
- 1887: Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler
- 1893: Meinrad Inglin, Schweizer Schriftsteller
- 1893: Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist
- 1900: Hanns Otto Münsterer, deutscher Mediziner, Schriftsteller und Volkskundler
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1902: Karl Raimund Popper, österreichisch-britischer Philosoph
- 1903: Ernst Wilhelm Bohle, deutscher NS-Gauleiter und Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP
- 1903: Silvina Ocampo Aguirre, argentinische Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1904: Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1905: Ehrhard Voigt, deutscher Geologe und Paläontologe (Erfinder der so genannten Lackfilmmethode)
- 1907: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist
- 1907: Earl Tupper, US-amerikanischer Erfinder der Tupperware
- 1909: Aenne Burda, deutsche Verlegerin
- 1909: Malcolm Lowry, britischer Schriftsteller
- 1910: Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1912: Robert Rollwage, deutscher Politiker
- 1915: Charles H. Townes, US-amerikanischer Physiker
- 1920: Andrew V. McLaglen, britischer Filmregisseur
- 1922: Jacques Piccard, Schweizer Tiefseeforscher und Ozeanograph
- 1924: Luigi Musso, italienischer Rennfahrer
- 1925: Baruch S. Blumberg, US-amerikanischer Mediziner
- 1925: André Boucourechliev, französischer Komponist und Musikschriftsteller
- 1925: Rolf Ludwig, deutscher Schauspieler
- 1925: Juan Schiaffino, uruguayischer Fußballspieler
- 1927: John Ashbery, US-amerikanischer Dichter
- 1927: Hans Bauer, deutscher Fußballspieler
- 1927: Tadeusz Łomnicki, polnischer Schauspieler
- 1927: Ermes Muccinelli, italienischer Fußballspieler
- 1927: Heini Walter, Schweizer Autorennfahrer
- 1928: Griselda Gambaro, argentinischer Dramatiker
- 1928: Angélica Gorodischer, argentinische Schriftstellerin
- 1929: Jacqueline Lee Bouvier, Ehefrau von John F. Kennedy
- 1931: Karl-Friedrich Haas, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1936: Milan Uhde, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 1937: Kurt Düwell, deutscher Historiker
- 1937: Bernal Flores costaricanischer Komponist
- 1938: Alberto Fujimori, Präsident von Peru
- 1938: Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann und Premierminister
- 1941: Colin Higgins, australischer Schriftsteller
- 1941: Ricardo Muti, italienischer Dirigent
- 1943: Michael Bloomfield, US-amerikanischer Musiker
- 1945: Jim Davis, US-amerikanischer Zeichner (Garfield)
- 1945: Rick Wright, britischer Musiker
- 1947: Barbara Ferrell, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1948: Judy Martz, US-amerikanische Politikerin und Gouverneurin
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Veronika Fischer, deutsche Sängerin
- 1951: Santiago Calatrava, spanischer Architekt, Künstler und Bauingenieur
- 1952: Eva Wilms, deutsche Leichtathletin
- 1953: Krista Sager, deutsche Politikerin
- 1954: Gerd Faltings, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1954: Hugo Chávez, venezolanischer Staatspräsident
- 1954: Steven J. Morse, US-amerikanischer Musiker
- 1955: Gregg Giuffria, US-amerikanischer Rock-Keyboarder
- 1957: Georgi Parwanow, bulgarischer Historiker und Staatspräsident
- 1957: Scott Pelley, US-amerikanischer Fernsehjournalist
- 1960: Harald Lesch, deutscher Physiker und Astronom, Philosoph, Autor und Fernsehmoderator
- 1961: Yannick Dalmas, französischer Autorennfahrer
- 1962: Torsten Gütschow, deutscher Fußballspieler
- 1962: Arne Lorenz, deutscher Regisseur
- 1964: Lori Loughlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 1965: Delfeayo Marsalis, US-amerikanischer Jazzposaunist
- 1968: Rachel Blakely, australische Schauspielerin
- 1969: Nilze Carvalho, brasilianische Mandolinistin und Cavaquinhospielerin, Sängerin und Komponistin
- 1971: Drew Karpyshyn, kanadischer Schriftsteller
- 1974: Afroman, US-amerikanischer Rapper
- 1975: Imke Duplitzer, deutsche Degenfechterin
- 1975: Leonor Watling, spanische Schauspielerin
- 1976: Jacoby Shaddix, US-amerikanischer Sänger (Papa Roach)
- 1976: Oliver Köhrmann, deutscher Handballspieler
- 1977: Emanuel Ginóbili, argentinischer Basketballspieler
- 1977: Pascale Bruderer, Schweizer Nationalrätin
- 1981: Mathieu Béda, französischer Fußballspieler
- 1982: Ágústa Eva Erlendsdóttir, isländische Sängerin und Schauspielerin
- 1983: Marcel Schied, deutscher Fußballspieler
- 1984: Zach Parise, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1988: Emanuel Biancucchi, argentinischer Fußballspieler
- 1989: Albin Ekdal, schwedischer Fußballspieler
- 1990: Soulja Boy, US-amerikanischer Rapper
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 450: Theodosius II., oströmischer Kaiser
- 1057: Viktor II., Papst von 1055 bis 1057
- 1127: Wilhelm II., Herzog von Apulien
- 1230: Leopold VI., Herzog von Österreich und der Steiermark
- 1410: Johanna Sophie von Bayern, jüngste Tochter Herzog Albrechts I. von Straubing-Holland
- 1412: Heinrich III. von Rosenberg, Adeliger aus dem Haus Rosenberg, höchster Burggraf in Prag
- 1527: Rodrigo de Bastidas, spanischer Eroberer
- 1540: Thomas Cromwell, englischer Staatsmann
- 1617: Felix Platter, Schweizer Arzt und Schriftsteller
- 1626: Henning Dedekind, deutscher Komponist
- 1655: Cyrano de Bergerac, französischer Schriftsteller
- 1683: David Khöll, kaiserlicher Hof-Steinmetzmeister und Obervorsteher der Wiener Bauhütte
- 1720: Johann Samuel Welter, deutscher Komponist
- 1721: Pir Nureddin al-Dscherrahi, Gründer des Dscherrahi-Derwisch-Ordens in Istanbul
- 1741: Antonio Vivaldi, italienischer Komponist
- 1750: Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist, Organist und Cembalist
- 1794: Georges Couthon, französischer Politiker und Anhänger Robespierres
- 1794: François Hanriot, französischer Politiker und Revolutionär
- 1794: Augustin Robespierre, französischer Politiker und Revolutionär
- 1794: Maximilien de Robespierre, französischer Politiker und Revolutionär
- 1794: Antoine de Saint-Just, französischer Politiker und Revolutionär
- 1799: Johann Georg Distler, österreichischer Geiger und Komponist
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1809: Heinrich von Porbeck, badischer General und Militärschriftsteller
- 1811: Heinrich Joseph von Collin, deutscher Schriftsteller
- 1817: Adolphe Deloffre, französischer Dirigent und Geiger
- 1818: Gaspard Monge, französischer Mathematiker und Physiker
- 1832: Joseph Schreyvogel, österreichischer Schriftsteller
- 1837: Joseph Schubert, deutscher Violinist, Bratschist und Komponist
- 1842: Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller
- 1844: Joseph Bonaparte, französischer Adeliger, König von Neapel und Spanien
- 1845: François René Gebauer, französischer Komponist, Professor und Fagottist
- 1849: Karl Albert, italienischer Adeliger, König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen
- 1849: Gabriel Jean Joseph Molitor, französischer General, Marschall und Pair von Frankreich
- 1864: Johann Hermann Kufferath, deutscher Komponist
- 1870: Bernhard Dunker, norwegischer Jurist und Autor
- 1872: Frederik Kaiser, niederländischer Astronom
- 1875: Johann Baptist von Schweitzer, deutscher Politiker, Mitglied des Reichstages
- 1885: Moses Montefiore, britischer Unternehmer und Philanthrop
- 1885: Salomon Rothschild, deutscher Adeliger, Begründer des österreichischen Zweigs der Rothschild-Familie
- 1897: Etienne Vacherot, französischer Gelehrter und Philosoph
- 1899: Antonio Guzmán Blanco, venezuelanischer Präsident und General
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1926: Jenő Károly, ungarischer Fußballspieler und -trainer
- 1930: John R. DeWitt, US-amerikanischer Football-Spieler und Hammerwerfer
- 1930: Allvar Gullstrand, schwedischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin 1910
- 1934: Marie Dressler, kanadische Schauspielerin
- 1942: William Matthew Flinders Petrie, englischer Archäologe
- 1944: Ernst Lejeune, deutscher Kaufmann und Münzsammler
- 1944: Sir Ralph Howard Fowler, britischer Physiker
- 1946: René Mazaud, französischer Rennfahrer
- 1951: Kurt Bürger, Ministerpräsident von Mecklenburg
- 1957: Edith Abbott, US-amerikanische Sozialwissenschaftlerin und Sozialreformerin
- 1958: Jeanne Berta Semmig, deutsche Schriftstellerin und Dichterin
- 1963: Carl Borgward, deutscher Automobilkonstrukteur
- 1965: Kurt Hueck, deutscher Botaniker
- 1968: Ángel Herrera Oria, Erzbischof von Quebec und Kardinal
- 1968: José Arce, argentinischer Politiker
- 1968: Otto Hahn, deutscher Physiker und Chemiker, Nobelpreisträger für Chemie 1944
- 1969: Frank Loesser, US-amerikanischer Komponist
- 1973: Mary Ellen Chase, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1974: Don McCafferty, US-amerikanischer American-Football-Trainer
- 1975: Walter Hellman, der am längsten amtierende Weltmeister im Damespiel
- 1982: Wladimir Wiktorowitsch Smirnow, sowjetischer Fechter
- 1994: Erwin Ringel, österreichischer Tiefenpsychologe und Neurologe
- 1997: Seni Pramoj, thailändischer Premierminister
- 1998: Zlatko Cajkovski, jugoslawischer Fußballtrainer
- 1998: Consalvo Sanesi, italienischer Formel 1-Rennfahrer
- 1998: Zbigniew Herbert, polnischer Schriftsteller
- 1999: Alfons Dalma, kroatisch-österreichischer Journalist
- 1999: Trygve Magnus Haavelmo, norwegischer Ökonom, Nobelpreisträger
- 1999: Manfred Schmidt, Comic-Zeichner und humoristischer Reiseschriftsteller
- 2000: Abraham Pais, niederländischer Physiker
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2001: Johnny Bernero, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 2002: Archer John Porter Martin, britischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1952
- 2004: Curth Anatol Tichy, österreichischer Schauspieler
- 2004: Eugene Roche, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004: Francis Crick, britischer Physiker und Biochemiker, Nobelpreisträger
- 2004: Tiziano Terzani, italienischer Journalist und Schriftsteller
- 2006: Rut Brandt, Zweite Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt
- 2006: David Gemmell, britischer Fantasy Autor
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Nazarius, römischer Märtyrer und Schutzpatron des Klosters Lorsch (katholisch)
- Namenstage
- Staatliche Feier- und Gedenktage
- Peru, Unabhängigkeit von Spanien (1821)
Weitere Einträge enthält die Liste der Gedenk- und Aktionstage.
