28. Juni
Der 28. Juni ist der 179. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 180. in Schaltjahren), somit bleiben 186 Tage bis zum Jahresende.
|
Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse [Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen [Bearbeiten]
- 1098: In der Schlacht von Antiochia besiegt das in der Stadt eingeschlossene Heer des Ersten Kreuzzugs seine seldschukischen Belagerer.
- 1147: Eine auf dem Weg ins Heilige Land befindliche Kreuzfahrerflotte macht bei Lissabon eine Zwischenstation. Die Belagerung der Stadt, die sich in maurischen Händen befindet, endet später am 24. Oktober für die Kreuzritter erfolgreich. König Alfons I. gewinnt dadurch die Herrschaft über ganz Portugal.
- 1245: Papst Innozenz IV. eröffnet das Konzil von Lyon, das sich mit der Absetzung Kaiser Friedrichs II. beschäftigt.
- 1461: Nach der am 29. März gewonnenen Schlacht von Towton in den Rosenkriegen wird Edward von York als Edward IV. zum König von England gekrönt.
- 1519: Wahl des spanischen Königs Karl I. zum römisch-deutschen König Karl V. durch die Kurfürsten.
- 1575: In Japan findet die Schlacht von Nagashino statt.
- 1629: Im vom König Ludwig XIII. verkündeten Gnadenedikt von Alès regelt Kardinal Richelieu das Verhältnis der französischen Krone zu den zuvor in der Belagerung von La Rochelle militärisch endgültig besiegten Hugenotten. Die im Edikt von Nantes gewährte politische Sonderstellung wird aufgehoben, jedoch wird die Existenz von Protestanten auf französischem Boden geduldet.
- 1635: Die Karibikinsel Guadeloupe wird französische Kolonie.
- 1651: Die Schlacht bei Beresteczko beginnt. Die Adelsrepublik Polen-Litauen bekämpft ein Heer herangerückter Saporoger Kosaken und Tataren.
- 1675: Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg kommt es zur Schlacht von Fehrbellin, bei der die als unbezwingbar geltenden Schweden von Kurfürst Friedrich Wilhelm geschlagen werden.
- 1778: Die Schlacht von Monmouth zwischen der amerikanischen Kontinentalarmee unter George Washington und einer britischen Nachhut unter Sir Henry Clinton endet ohne eindeutigen Sieger. Die Schlacht stellt allerdings einen Wendepunkt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dar, da erstmals das militärische Training der Kontinentalarmee durch Friedrich Wilhelm von Steuben in Valley Forge seine Wirkung zeigt.
- 1788: Mit einem fingierten Vorfall wollen als Russen verkleidete Schweden bei Puumala einen Vorwand für einen von König Gustav III. gewollten Krieg mit Russland schaffen. Das Erscheinen russischer Soldaten auf der Bildfläche löst den gewünschten Russisch-Schwedischen Krieg sofort aus.
- 1811: In den Napoleonischen Kriegen auf der Iberischen Halbinsel erstürmen die Franzosen das seit 3. Mai belagerte Tarragona. Es kommt zu einem Massaker der eindringenden Soldaten an der Widerstand leistenden Stadtbevölkerung.
- 1848: Die Frankfurter Nationalversammlung erklärt den Bundestag (Deutscher Bund) für aufgelöst.
- 1866: Im Deutschen Krieg erzielen die Preußen Erfolge über die Österreicher. Sie gewinnen die Schlachten von Trautenau, Skalitz und Münchengrätz.
- 1914: Attentat von Sarajevo: Am Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld ermordet der serbische Nationalist Gavrilo Princip den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, was als Anlass zur Auslösung des Ersten Weltkrieges genutzt wird.
- 1919: Die deutsche Delegation unterschreibt unter Protest den ihr vorgelegten Friedensvertrag von Versailles, welcher formell den Ersten Weltkrieg abschließt. Zugleich wird im Vertragswerk die Satzung des entstehenden Völkerbundes akzeptiert.
- 1921: Die erste Verfassung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen wird verabschiedet (Vidovdanverfassung).
- 1940:
Zwei Tage nach einem Ultimatum der Sowjetunion gegenüber Rumänien, das Gebiet an diese abzutreten, besetzt die Rote Armee Bessarabien. Das Deutsche Reich duldet die im geheimen Zusatzprotokoll zum Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt bekundete Absicht, das Gebiet zurückzuverlangen.
- 1942: Die Operation Blau, die Sommeroffensive der deutschen Wehrmacht im Russlandfeldzug des Zweiten Weltkriegs, beginnt.
- 1948: Die britische Luftbrücke startet unter dem Namen Plainfair.
- 1948: Die Kominform-Resolution führt zum Bruch zwischen Stalin und Tito.
- 1950: Nordkoreanische Truppen nehmen im Koreakrieg die südkoreanische Hauptstadt Seoul ein.
- 1956: Posener Aufstand: Ein Streik im polnischen Poznan wird vom polnischen Militär blutig niedergeschlagen.
- 1968: In der Bundesrepublik Deutschland treten die umstrittenen Notstandsgesetze in Kraft.
- 1981: Ein Bombenanschlag auf die Zentrale der Islamisch-Republikanischen Partei fordert in Teheran 75 Tote.
- 1989: Slobodan Milošević hält anlässlich der Gedächtnisfeier zum 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld am Vidovdan in Gazimestan im Kosovo seine Amselfeld-Rede.
- 1992: Die ersten demokratischen Wahlen in der Mongolei sehen die inzwischen demokratisierte MRVP, die schon 1924 als kommunistische Einheitspartei die Macht übernommen hat, als Sieger.
- 2001: Slobodan Milošević wird von den jugoslawischen Behörden an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert.
- 2004: Die irakische Übergangsregierung nimmt, vom Leiter der US-Zivilverwaltung im Irak, Paul Bremer, eingesetzt, ihre Arbeit auf, während die Besetzung des Landes weiterhin aufrechtbleibt.
- 2009: Durch einen Militärputsch wird der demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, gestürzt und nach Costa Rica ausgeflogen. Als Nachfolger wird vom Parlament Roberto Micheletti ernannt, der das Land bis zu Wahlen am 29. November führen soll.
Wirtschaft [Bearbeiten]
- 1810: Georg Christian Carl Henschel gründet in Kassel eine Gießerei aus der sich die Henschel-Werke entwickeln.
- 1859: Im britischen Newcastle upon Tyne findet die weltweit erste Hundeausstellung statt.
- 1886: Der erste Personenzug der Canadian Pacific Railway verlässt Montreal. Die Fahrt auf der mehr als 3.000 km langen Strecke endet am 4. Juli in Port Moody.
- 1912: Der Ring der Hamburger U-Bahn ist nach Eröffnung des dritten Teil-Abschnittes zwischen Millerntor und Rathausplatz geschlossen und wird im 5-Minuten-Takt befahren.
- 1926: Die von den Automobilpionieren gegründeten Unternehmen Benz & Co Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim (Benz & Cie. ab 1899) und Daimler-Motoren-Gesellschaft fusionieren zur Daimler-Benz AG mit Sitz in Berlin.
- 1939: Eine Boeing 314 der Pan Am bringt im ersten transatlantischen Linienflug 40 Passagiere von Long Island, New York mit Zwischenstopp auf den Azoren und in Lissabon nach Marseille, Frankreich. Im September 1939 werden die Flüge aufgrund des beginnenden Zweiten Weltkrieges eingestellt.
- 1948: In Lausanne wird von Delegationen aus 27 Ländern die Union Internationale des Architectes gegründet, inzwischen weltweit größter Architektenverband.
- 1991: Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe löst sich mit dem Ende des planwirtschaftlichen Systems durch die politischen Umwälzungen in Osteuropa auf.
Wissenschaft und Technik [Bearbeiten]
- 1903: Der Verein Deutscher Ingenieure gründet auf seiner Hauptversammlung in München das Deutsche Museum der Naturwissenschaften und Technik.
- 1910: Der erst in Betrieb genommene Zeppelin LZ 7 „Deutschland“ stürzt in einem Unwetter am Limberg im Teutoburger Wald bei Bad Iburg nach Versagen eines Motors ab. Passagiere und Besatzung überleben das Unglück.
- 1935: Wendell Meredith Stanley berichtet im US-Wissenschaftsmagazin Science über seine Entdeckung, dass das Tabakmosaikvirus ein kristallines Protein ist. Bis dahin wurden Viren als Kleinst-Organismen betrachtet.
- 1945: Das Sportflugzeug Cessna 120 absolviert in den Vereinigten Staaten seinen Erstflug.
- 2005: Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchsreaktors ITER, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt.
Kultur [Bearbeiten]
- 1482: In München erscheint das erste dort gedruckte Buch, der Pilgerführer Indulgentiae ecclesiarum principalium urbis Romae, aus der Offizin des Johann Schaur.
- 1841: Das romantische Ballett Giselle wird in einer Choreografie von Jean Coralli und Jules Perrot an der Pariser Oper uraufgeführt. Die Titelrolle wird von Carlotta Grisi getanzt.
- 1963: Die Oper Figaro lässt sich scheiden von Giselher Klebe wird an der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt.
- 1981: Der erste Tatort mit Götz George alias Horst Schimanski, "Duisburg-Ruhrort", wird in der ARD ausgestrahlt.
- 1996: Die Irish-Dance-Show Lord of the Dance mit Michael Flatley wird uraufgeführt.
Gesellschaft [Bearbeiten]
- 1840: Friedrich Wilhelm August Fröbel gründet in Bad Blankenburg den ersten Kindergarten in Deutschland.
- 1901: Mit der Militärversicherung wird die erste Sozialversicherung der Schweiz gegründet.
- 1904: Die taubblinde US-Amerikanerin Helen Keller macht am Radcliffe College ihren Abschluss als Bachelor of Arts.
- 1927: In der Steglitzer Schülertragödie erschießt der Schüler Günther Scheller zuerst den Kochlehrling Hans Stephan und dann sich selbst. Spekulationen um das Lebensumfeld Schellers lösen eine große öffentliche Diskussion aus.
- 1969: Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street (Christopher Street Day)
Religion [Bearbeiten]
- 1243: Innozenz IV. wird als Nachfolger von Coelestin IV. als Papst inthronisiert.
Katastrophen [Bearbeiten]
- 1904: Das dänische Passagierschiff Norge kollidiert im Nordatlantik mit dem Rockall-Felsen und sinkt in 20 Minuten. 625 Passagiere und Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Der Untergang der Norge ist das bis dahin größte Schiffsunglück im Nordatlantik.
- 1948: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Fukui, Japan, fordert 5.390 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport [Bearbeiten]
- 1865: Einer Seilschaft bestehend aus Adolphus Warburton Moore, Horace Walker und Jakob Anderegg gelingt die Erstbesteigung des Piz Roseg in der Graubündner Berninagruppe.
- 1997: Mike Tyson beißt seinem Kontrahenten Weltmeister Evander Holyfield bei einem Box-WM-Kampf in Las Vegas ein Stück von einem Ohr ab, woraufhin ihm für unbestimmte Zeit die Boxlizenz entzogen wird.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
Geboren [Bearbeiten]
Vor dem 19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1170: Waldemar II. genannt „der Sieger“, König von Dänemark
- 1243: Go-Fukakusa, 89. Kaiser von Japan
- 1425: Adolf von Kleve, deutscher Adeliger
- 1476: Paul IV., Papst
- 1490: Albrecht von Brandenburg, Kurfürst von Mainz und Markgraf von Brandenburg
- 1491: Heinrich VIII., König von England
- 1577: Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1585: Baltasar Elisio de Medinilla, spanischer Schriftsteller und religiöser Lyriker
- 1586: Paul Siefert, deutscher Organist und Komponist
- 1604: Heinrich Albert, deutscher Liederdichter und Komponist
- 1664: Nicolas Bernier, französischer Komponist
- 1677: Christoph Heinrich Zeibich, deutscher lutherischer Theologe
- 1703: John Wesley, britischer Erweckungsprediger, Begründer der methodistischen Tradition
- 1712: Jean-Jacques Rousseau, eidgenössisch-französischer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung
- 1719: Étienne-François de Choiseul, französischer Staatsmann
- 1736: Gottlieb Konrad Pfeffel, deutscher Schriftsteller und Pädagoge
- 1753: Anton Stadler, österreichischer Klarinettist
- 1754: Claude François de Malet, französischer General
- 1788: Heinrich Gottlieb Kühn, deutscher Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur
- 1793: Georg Friedrich Schömann, deutscher Altphilologe
- 1794: John Biscoe, englischer Entdecker
- 1796: Paul Camille von Denis, deutscher Ingenieur und Eisenbahnpionier
- 1796: Peter Rigler, österreichischer Wiederbegründer des Deutschen Ordens
19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1804: Franz Julius Ferdinand Meyen, deutscher Mediziner, Botaniker und Universitätsprofessor
- 1805: Napoléon Coste, französischer Gitarrist des 19. Jahrhunderts, Gitarrenlehrer und Komponist
- 1805: František Cyril Kampelík, tschechischer Volksaufklärer und Begründer der Selbsthilfe-Genossenschaften
- 1807: Anton Philipp Reclam, deutscher Verleger
- 1810: Thekla von Gumpert, deutsche Kinder- und Jugendschriftstellerin
- 1811: Georg von Adelmann, deutscher Mediziner
- 1815: Robert Franz, deutscher Komponist
- 1819: Ilja Stepanowitsch Schumow, russischer Schachmeister und Schachkomponist
- 1821: Max Maretzek, US-amerikanischer Operndirektor, Dirigent und Komponist
- 1823: Jules-Adenis de Colombeau, französischer Journalist, Schriftsteller und Librettist
- 1824: Paul Broca, französischer Anthropologe und Arzt
- 1825: Emil Erlenmeyer, deutscher Chemiker
- 1831: Joseph Joachim, ungarischer Violinist, Dirigent und Komponist
- 1835: John Young Brown, US-amerikanischer Politiker
- 1836: Lyman J. Gage, US-amerikanischer Politiker
- 1846: Otto Piltz, deutscher Maler
- 1851: Robert Friedberg, deutscher Nationalökonom und Politiker
- 1851: Waldemar Mueller, deutscher Bankier, Politiker
- 1852: Georg Loeschcke, deutscher Altphilologe und Archäologe
- 1865: Otto Julius Bierbaum, deutscher Literat
- 1867: Luigi Pirandello, italienischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
- 1871: Sergei Nikolajewitsch Bulgakow, russischer Ökonom und orthodoxer Theologe
- 1873: Alexis Carrel, französischer Chirurg und Nobelpreisträger
- 1875: Henri Léon Lebesgue, französischer Mathematiker
- 1876: Robert Guérin, französischer erster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA
- 1876: Alfred Marxer, Schweizer Kunstmaler und Grafiker
- 1882: Christian Steinmetz, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1883: Weiß Ferdl, deutscher Humorist
- 1883: Pierre Laval, französischer Politiker
- 1885: Berthold Viertel, österreichischer Regisseur und Schriftsteller
- 1886: Aloïse Corbaz, Schweizer bildende Künstlerin
- 1886: Walther Veeck, deutscher Archäologe
- 1888: Alfons von Czibulka, österreichischer Schriftsteller und Maler
- 1893: Hugo Scharnberg, deutscher Politiker
- 1893: Martha Maas, deutsche Fotografin
- 1893: Florence Henri, US-amerikanische Malerin und Fotografin
- 1895: Kazimierz Sikorski, polnischer Komponist
- 1896: Lazar Wechsler, Schweizer Filmproduzent polnisch-österreichischen Ursprungs, bedeutender Vertreter des frühen Schweizer Films
- 1899: Manfred Näslund, schwedischer Forstwissenschaftler
- 1900: Heinrich Busch, deutscher Pianist und Komponist
- 1900: Asa Martin, US-amerikanischer Old-Time-Musiker
20. Jahrhundert [Bearbeiten]
1901–1950 [Bearbeiten]
- 1901: Kurt Helbig, deutscher Gewichtheber
- 1901: Alfred Müller-Armack, deutscher Nationalökonom und Kultursoziologe
- 1902: Bertram Eugene Warren, US-amerikanischer Kristallograph
- 1902: Richard Rodgers, US-amerikanischer Musicalkomponist
- 1902: Joe Smith, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 1902: John Carlyle Raven, britischer Psychologe
- 1904: Wilbur Schwandt, US-amerikanischer Komponist
- 1905: Kurt Ulrich, deutscher Filmproduzent
- 1906: Maria Goeppert-Mayer, deutsch-US-amerikanische Physikerin, Nobelpreisträgerin
- 1908: Heinz Moog, österreichischer Schauspieler
- 1909: Eric Ambler, britischer Schriftsteller
- 1909: Hans Leibundgut, Schweizer Forstwissenschaftler
- 1909: Jindřich Praveček, tschechischer Dirigent und Komponist (Blasmusik)
- 1910: Johannes Frömming, deutscher Trabrennsportler
- 1910: Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1911: Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, deutscher Prinz und Gemahl der Königin der Niederlande
- 1912: Eleazar de Carvalho, brasilianischer Komponist und Dirigent
- 1912: Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph
- 1912: Stefan Dittrich, deutscher Politiker und MdB
- 1912: Karl Seebach, deutscher Mathematiker und Didaktiker
- 1913: Franz Antel, österreichischer Regisseur, Produzent und Autor
- 1913: George Lloyd, britischer Komponist
- 1913: Paul Tröger, deutscher Schachmeister
- 1914: Aribert Heim, österreichischer Arzt, Lagerarzt (Schlächter von Mauthausen) und Kriegsverbrecher
- 1915: Garoto, brasilianischer Musiker und Komponist
- 1915: David Honeyboy Edwards, US-amerikanischer Delta-Blues-Musiker
- 1916: Manfred Steffen, deutscher Schauspieler
- 1917: Bert De Cleyn, belgischer Fußballspieler
- 1921: Peter Dubovský, slowakischer Weihbischof
- 1921: P. V. Narasimha Rao, indischer Premierminister
- 1922: Hans Frauenfelder, schweizerisch-US-amerikanischer Physiker
- 1925: George Morgan, US-amerikanischer Musiker
- 1925: Giselher Klebe, deutscher Komponist
- 1926: Mel Brooks, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1926: Horst Niendorf, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1927: Frank Sherwood Rowland, US-amerikanischer Chemiker
- 1927: Stefan Sonderegger, Schweizer Germanist und Sprachwissenschaftler
- 1928: Claus Biederstaedt, deutscher Schauspieler
- 1928: John Stewart Bell, irischer Physiker
- 1928: Hans Blix, schwedischer Außenminister und Diplomat
- 1928: Paul Urmuzescu, rumänischer Komponist
- 1929: Gerhard Frank, deutscher Jurist, Jagdfunktionär und Politiker
- 1930: Ignatius Pierre VIII. Abdel-Ahad, Erzbischof von Beirut
- 1930: Joachim Hansen, deutscher Schauspieler
- 1931: Jürg Federspiel, Schweizer Schriftsteller
- 1931: Ivan Nagel, deutscher Theaterwissenschaftler und Kritiker, Publizist und Theaterintendant ungarischer Herkunft
- 1932: Pat Morita, US-amerikanischer Schauspieler
- 1934: Helmut Hesse, deutscher Ökonom
- 1936: Tom Drake, kanadischer Singer-Songwriter, Drehbuchautor und Regisseur
- 1936: Kurt Krenn, österreichischer Bischof
- 1937: Richard Bright, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937: Juan José Saer, argentinischer Schriftsteller
- 1938: Gerhard Dickel, deutscher Kirchenmusikdirektor und Kantor, Organist und Musikprofessor
- 1939: Hinrich Swieter, deutscher Landrat und Finanzminister von Niedersachsen
- 1940: Eugen Cicero, rumänischer Musiker
- 1940: Muhammad Yunus, bangladeschischer Wirtschaftswissenschaftler, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger
- 1941: David Johnston, kanadischer Rechtswissenschaftler und Autor
- 1942: Rupert Sheldrake, britischer Autor und Biologe
- 1942: Chris Hani, südafrikanischer Politiker
- 1942: Hans-Joachim Walde, deutscher Leichtathlet
- 1943: Klaus von Klitzing, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1943: Ryszard Krynicki, polnischer Dichter und Verleger
- 1944: Rudi Lins, österreichischer Autorennfahrer
- 1944: Aleksandar Ristić, bosnisch-herzegovinisch-kroatischer Fußballspieler und -trainer
- 1944: Klaus Middendorf, deutscher Literaturagent und Schriftsteller
- 1946: Robert Lynn Asprin, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1947: Peter Abrahams, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1948: Kathy Bates, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948: Ellen Wellmann, deutsche Leichtathletin
- 1949: Peter Gruss, deutscher Biologe
- 1949: Reinhold Kopp, deutscher Politiker
- 1950: Marlene Streeruwitz, österreichische Schriftstellerin
- 1950: Guttorm Guttormsen, norwegischer Jazzmusiker
1951–2000 [Bearbeiten]
- 1952: Abdo Arbach, syrischer Geistlicher und Exarch von Argentinien
- 1952: Cornelia Dornbrack, deutsche Leichtathletin
- 1952: Pietro Mennea, italienischer Leichtathlet
- 1952: Alan Pasqua, US-amerikanischer Jazz- und Rockpianist
- 1954: Bruce Paul Abbott, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955: Markus Aebi, Schweizer Biologe
- 1955: Karl Fleschen, deutscher Leichtathlet
- 1955: Thomas Hampson, US-amerikanischer Sänger
- 1955: Heribert Weber, österreichischer Fußballspieler
- 1956: Per Bergerud, norwegischer Skispringer
- 1956: Niki List, österreichischer Filmemacher
- 1956: Krystyna Szumilas, polnische Politikerin
- 1957: Georgi Parwanow, bulgarischer Staatspräsident
- 1959: Frank Wörndl, deutscher Skirennläufer
- 1960: Heribert C. Ottersbach, deutscher Maler
- 1960: Johannes W. Schäfer, deutscher Komponist
- 1963: Tierney Sutton, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 1964: Sabrina Ferilli, italienische Film- und Theaterschauspielerin
- 1965: John Medeski, US-amerikanischer Organist, Keyboarder und Komponist
- 1965: Thomas Vogel, deutscher Fußballspieler
- 1966: John Cusack, US-amerikanischer Schauspieler
- 1966: Marina Klimova, russische Eiskunstläuferin
- 1966: Mary Stuart Masterson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1967: Leona Aglukkaq, kanadische Politikerin
- 1967: Lars Riedel, deutscher Leichtathlet
- 1968: Mike Bezdicek, deutscher Handballspieler
- 1969: Stéphane Chapuisat, Schweizer Fußballspieler
- 1969: Ayelet Zurer, israelische Schauspielerin
- 1971: Fabien Barthez, französischer Fußballspieler
- 1972: Jon Heidenreich, US-amerikanischer Wrestler
- 1973: Adrián Annus, ungarischer Leichtathlet
- 1973: André Lange, deutscher Bobsportler
- 1976: Hans Sarpei, ghanaischer Fußballspieler
- 1978: Michele Marsching, deutscher Politiker
- 1982: Aleš Mušič, slowenischer Eishockeyspieler
- 1983: Adnan Harmandić, bosnischer Handballspieler
- 1983: Dorge Kouemaha, kamerunischer Fußballspieler
- 1983: Jörg Ritzerfeld, deutscher Skispringer
- 1983: Kim Young-kwang, südkoreanischer Fußballspieler
- 1984: Isabell Klein, deutsche Handballspielerin
- 1984: Andrij Pjatow, ukrainischer Fußballtorhüter
- 1986: Mathias Beche, Schweizer Autorennfahrer
- 1986: Willemijn Karsten, niederländische Handballspielerin
- 1990: Jasmine Richards, kanadische Schauspielerin
- 1991: Seo Ju-hyeon, südkoreanische Popsängerin
- 1991: Stephan Rabitsch, österreichischer Straßenradrennfahrer
- 1991: Will Stevens, britischer Autorennfahrer
- 1993: Bradley Beal, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1995: Kåre Hedebrant, schwedischer Schauspieler
Gestorben [Bearbeiten]
Vor dem 19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 202: Yuan Shao, chinesischer Kriegsherr
- 548: Theodora I., Ehefrau des byzantinischen Kaisers Justinian I.
- 767: Paul I., Papst seit 757, katholischer Heiliger
- 976: Gero von Köln, zeitweise kultisch verehrter Erzbischof von Köln
- 1019: Heimerad, deutscher Priester und Einsiedler
- 1022: Notker III., deutscher Benediktinermönch und Leiter der Klosterschule in St. Gallen
- 1189: Mathilde von England, Herzogin von Sachsen und Bayern, älteste Tochter von König Heinrich II.
- 1249: Adolf I., Graf von Altena-Mark
- 1385: Andronikos IV., byzantinischer Kaiser von 1376 bis 1379
- 1540: Federico II. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1567: Justus Jonas der Jüngere, deutscher Jurist und Diplomat
- 1580: Heinrich Krechting, radikaler Führer der Täuferbewegung in Deutschland
- 1609: Agathe, Gräfin von Tübingen
- 1752: Antoine Forqueray, französischer Komponist und königlicher Kammermusiker
- 1757: Sophie Dorothea von Hannover, Ehefrau des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I., Königin von Preußen
- 1768: George Hadley, britischer Physiker und Meteorologe
19. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1801: Martin Johann Schmidt, österreichischer Barockmaler
- 1802: Johann Jacob Engel, deutscher Schriftsteller und Philosoph im Zeitalter der Aufklärung
- 1813: Gerhard von Scharnhorst, preußischer General
- 1834: Joseph Bové, russisch-italienischer Architekt und Stadtbaumeister
- 1836: James Madison, US-amerikanischer Politiker, 4. Präsident der USA, Außenminister, Mitautor der Verfassung, entwarf die Bill of Rights
- 1838: Friedrich Accum, deutscher Chemiker
- 1848: John Alexander, US-amerikanischer Politiker, Mitglied des US-Repräsentantenhauses
- 1855: Fitzroy Somerset, 1. Baron Raglan, britischer Feldmarschall im Krimkrieg
- 1869: Thomas R. Ross, US-amerikanischer Politiker
- 1875: Joseph Misson, österreichischer Mundartdichter
- 1876: August Wilhelm Ambros, österreichischer Musikhistoriker, Kritiker und Komponist
- 1880: Texas Jack Omohundro, US-amerikanischer Cowboy, Scout und Schauspieler
- 1885: Franz Umpfenbach, deutscher Altphilologe
- 1889: Maria Mitchell, US-amerikanische Astronomin und Frauenrechtlerin
- 1892: Harry Atkinson, Premierminister von Neuseeland
- 1894: Carl Faulmann, deutscher Schriftsetzer, Privatgelehrter und Stenograph
20. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 1908: Franz Treller, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1909: Richard Muther, deutscher Kunsthistoriker
- 1914: Franz Ferdinand von Österreich-Este, österreich-ungarischer Erzherzog und Thronfolger
- 1914: Sophie Chotek, Reichsgräfin von Hohenberg, böhmische Adelige, Ehefrau des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand
- 1915: Guillermo Billinghurst, peruanischer Politiker
- 1919: Otto Techow, deutscher Architekt
- 1921: Charles Joseph Bonaparte, US-amerikanischer Politiker
- 1922: Welimir Chlebnikow, russischer Dichter
- 1928: Ida Ferenczy, ungarische Hofdame, Dienerin von Kaiserin Elisabeth von Österreich
- 1928: John Isaac Thornycroft, britischer Ingenieur
- 1936: Alexander Berkman, litauischer Anarchist und Schriftsteller
- 1936: Archibald Hunter, britischer General
- 1937: Max Adler, österreichischer Soziologe und Vertreter des Austromarxismus
- 1940: Italo Balbo, italienischer Politiker und General
- 1940: Ferdinando Minoia, italienischer Automobilrennfahrer
- 1944: Anton Breinl, österreichischer Zoologe und Mediziner
- 1944: Hermann „Hannes“ Hansen, deutscher Feldhandballspieler
- 1944: Philippe Henriot, französischer Politiker
- 1947: Stanislav Kostka Neumann, tschechischer Dichter
- 1947: Per Steenberg, norwegischer Organist und Komponist
- 1952: Ludwig Radermacher, deutscher Altphilologe
- 1959: Hermann Leopoldi, österreichischer Komponist, Kabarettist und Klavierhumorist
- 1960: Juan Jover, spanischer Autorennfahrer
- 1964: Norberto Bagnalasta, italienischer Autorennfahrer
- 1965: Red Nichols, US-amerikanischer Jazzmusiker, Kornettist und Trompeter
- 1967: Oskar Maria Graf, deutscher Schriftsteller
- 1971: Franz Stangl, österreichischer Nationalsozialist, Leiter der Vernichtungslager Sobibor und Treblinka
- 1973: Abd ar-Rahman al-Bazzaz, irakischer Politiker
- 1974: Luisa Famos, Schweizer Schriftstellerin
- 1975: Max Barthel, deutscher Schriftsteller
- 1975: Karl Ludwig Gerok, deutscher Organist, Komponist und Autor
- 1975: Rod Serling, US-amerikanischer Drehbuch-Autor und Produzent
- 1979: Paul Dessau, deutscher Komponist und Dirigent
- 1980: Yoshiro Irino, japanischer Komponist
- 1980: José Iturbi, spanischer Musiker
- 1981: Mohammed Beheschti, Ayatollah, iranischer Parteiführer
- 1981: Peter Kreuder, deutsch-österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent ("Ich brauche keine Millionen")
- 1983: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner
- 1984: Jigael Jadin, israelischer Archäologe, Politiker und 2. Generalstabschef der israelischen Armee
- 1985: Mischa Spoliansky, deutscher Komponist
- 1986: Heinrich Dräger, deutscher Fabrikant, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
- 1988: Kurt Raab, deutscher Schauspieler
- 1989: Alfredo Sadel, venezolanischer Sänger und Schauspieler
- 1991: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann
- 1993: GG Allin, US-amerikanischer Rock- und Punkmusiker
- 1993: Boris Christow, bulgarisch-italienischer Opernsänger
- 1994: Alfons Abel, deutscher akademischer Glasmaler
- 1994: Ulrik Neumann, dänischer Gitarrist, Sänger, Komponist und Filmschauspieler
- 1996: Friedrich Adler, deutscher Ingenieur
- 1996: Julio Bolbochán, argentinischer Schachspieler
- 1999: Hilde Krahl, österreichische Schauspielerin
- 2000: William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3
21. Jahrhundert [Bearbeiten]
- 2001: Mortimer Jerome Adler, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
- 2001: Arno Reinfrank, deutscher Schriftsteller, Publizist und Übersetzer
- 2003: Willem Slijkhuis, niederländischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 2004: Marcel Jullian, französischer Autor und Publizist, Regisseur und Fernsehproduzent
- 2004: Hisashi Nozawa, japanischer Schriftsteller
- 2004: Steve Vermaut, belgischer Radrennfahrer
- 2004: Thomas Zereske, deutscher Kanute
- 2007: Kiichi Miyazawa, japanischer Politiker
- 2008: Ruslana Korschunowa, kasachisches Fotomodell
- 2008: Fritz Hahne, deutscher Unternehmer
- 2009: Billy Mays, US-amerikanischer Teleshopping-Moderator
- 2010: Nicolas Hayek, Schweizer Unternehmer und Gründer der Swatch Group
- 2010: Adolf Storms, deutscher Angehöriger der Waffen-SS und Kriegsverbrecher
Feier- und Gedenktage [Bearbeiten]
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Irenäus von Lyon, römischer Autor und Theologe, Bischof und Kirchenvater (evangelisch, anglikanisch, römisch-katholisch)
- Hl. Heimerad, deutscher Priester und Missionar (römisch-katholisch)
Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.