3. Flak-Division

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Grafische Darstellung der eingesetzten Flak-Batterien im Großraum Hamburg 1941 bis 1944

Die 3. Flak-Division war ein Großkampfverband der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Luftverteidigungskommando Hamburg am 1. August 1938 unter Generalmajor Ottfried Sattler aufgestellt, unterstand das Kommando dem Luftgaukommando XI in Hannover. Hauptaufgabe des Luftverteidigungskommando Hamburgs war die Luftraumsicherung des Großraumes Hamburg und des nordwestlichen Küstengebietes. Davon ausgenommen waren jene Küstengebiete, die ausschließlich den Flakeinheiten der deutschen Kriegsmarine zugewiesen waren. Dem Luftverteidigungskommando Hamburg unterstanden folgende Regimenter:

Zum 1. August 1939 wurde das Luftverteidigungskommando Hamburg in das Luftverteidigungskommando 3 umbenannt. Ende August 1939 wurden im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung in Hamburg zwei Flakgruppen gebildet, deren Hauptaufgabe die Führung der in diesen Bereich liegenden Flakverbände oblag: die Flakgruppe (Hamburg) Nord, bis Mai 1940 mit dem Flakregiment 6, danach mit dem Flakregiment 51, und die Flakgruppe (Hamburg) Süd mit dem Flakregiment 61.

Im Januar 1940 wurde Generalmajor Wolfgang Rüter neuer Kommandeur, wurde aber noch im gleichen Monat von Generalleutnant Theodor Spieß abgelöst. Im Herbst 1940 wurde zur Luftverteidigung Hamburgs eine weitere Flakgruppe aufgestellt, die die Bezeichnung Flakgruppe Vorfeld-West (Flakregiment 60) erhielt. Am 1. September 1941 wurde aus dem Luftverteidigungskommando 3 im Zuge der Einführung der neuen Verbandsbezeichnung Flak-Division die 3. Flak-Division. Am 1. Juli 1942 wurde Oberst Walter von Hippel neuer Divisionskommandeur.

Von November 1943 bis Sommer 1944 gliederte sich die 2. Flak-Division wie folgt:

  • Flakgruppe Süd (Flakregiment 16)
  • Flakgruppe Nord (Flakregiment 51)
  • Flakgruppe Ost (Flakregiment 60)
  • Flakscheinwerferregiment 161
  • Flakgruppe Lübeck (Flakregiment 66 ab Sommer 1944)

Am 25. April 1944 übernahm Generalmajor Alwin Wolz die Division. Sein Nachfolger wurde am 16. April 1945 Generalmajor Otto Stange. Wenige Tage zuvor, am 14. April 1945, wurde die 3. Flak-Division dem VI. Flak-Korps unterstellt. Die letzten Kriegstage verliefen turbulent und chaotisch. Am 23. April 1945 wurde die Reste der Division der 18. Flakbrigade unterstellt, um im Raum Boizenburg-Dömitz die dortigen Elbübergänge zu schützen. Am 3. Mai 1945 sollten ihre Regimentsreste noch zur Sicherung des Nord-Ostsee-Kanals herangezogen werden, wozu es jedoch nicht mehr kam, da der Kampfkommandant von Hamburg, Generalmajor Alwin Wolz, auf Befehl von Karl Dönitz Hamburg am 3. Mai 1945 den britischen Truppen übergab. Damit kamen die Reste der 3. Flak-Division und der ihr unterstellten Verbände in britische Kriegsgefangenschaft.[1]

Kommandeure[Bearbeiten]

  • Juli 1938 - Ottfried Sattler, Generalmajor/ Generalleutnant (ab 1. Januar 1940)
  • 15. Januar 1940 - Wolfgang Rüter, Generalmajor
  • 1. März 1940 - unbekannt
  • 1. September 1941 - Theodor Spieß, Generalleutnant
  • 1. Juli 1942 - Walter von Hippel, Oberst/ Generalmajor (ab 1. April 1943)
  • 1. Mai 1944 - Alwin Wolz, Oberst/ Generalmajor (ab 1. August 1944)
  • 2. April 1945 - Otto Stange, Generalmajor/ Generalleutnant (ab 20. April 1945)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945. Ihre Großverbände und Regimenter. VDM, Zweibrücken 2010, ISBN 978-3-86619-048-1, S. 50–52.