3. Mai
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Der 3. Mai ist der 123. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 124. in Schaltjahren), somit bleiben 242 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1328: Das englische Parlament ratifiziert das am 17. März von Königin Isabella und Roger Mortimer in Edinburgh geschlossene Abkommen mit dem schottischen König Robert the Bruce, in dem die Unabhängigkeit Schottlands von England „auf ewig“ garantiert wird.
- 1494: Christoph Kolumbus entdeckt auf seiner zweiten Reise als erster Europäer die Karibikinsel Jamaika, die von den Spaniern Santiago getauft wird.
- 1660: Der Vertrag von Oliva, der den Ersten Nordischen Krieg beendet, festigt den Status Schwedens unter Karl XI. als Großmacht. Der polnische König Johann II. Kasimir bestätigt die Unabhängigkeit des Herzogtums Preußen von Polen-Litauen.
- 1720: Friedrich I. wird nach dem Rücktritt seiner Gattin Ulrike Eleonore zum König von Schweden gekrönt.
- 1791: Der Vierjährige Sejm beschließt mit der Verfassung vom 3. Mai die erste demokratische Verfassung in Europa. Die „Adelsrepublik“ Polen-Litauen wird damit zu einem Einheitsstaat, der von seinen absolutistischen Nachbarn als Bedrohung wahrgenommen wird.
- 1808: Die französische Besatzungsmacht lässt 40 Beteiligte am Madrider Aufstand vom Vortag öffentlich erschießen, das Ereignis wird sechs Jahre später in Francisco de Goyas bekanntem Bild Die Erschießung der Aufständischen festgehalten.
- 1815: Österreichische Truppen unter Graf Adam Albert von Neipperg schlagen in der Schlacht von Tolentino während des Österreichisch-Neapolitanischen Krieges, einem Teil der Befreiungskriege in Europa, die Armee von König Joachim Murat von Neapel, den Schwager Napoleons. Murat muss fliehen, die vertriebenen Bourbonen kehren nach Neapel zurück.
- 1815: Österreich, Preußen und Russland errichten auf dem Wiener Kongress vertraglich die Republik Krakau, die von den drei Großmächten im Kondominium verwaltet wird.
- 1849: Der auf den Sturz von König Friedrich August II. von Sachsen und die Errichtung einer Republik abzielende Dresdner Maiaufstand beginnt. Der am 4. Mai eintreffende russische Anarchist Michail Bakunin setzt sich an die Spitze der Revolutionäre, zu denen auch Gottfried Semper und Richard Wagner zählen. Der Aufstand dauert bis zum 9. Mai.
- 1909: Mit dem Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen wird ein deutschlandweit geltender Führerschein eingeführt.
- 1916: Die ersten Anführer des Osteraufstandes in Irland werden im Kilmainham Gaol in Dublin erschossen. Unter ihnen ist auch Patrick Pearse. Die Hinrichtungen dauern bis zum 12. Mai.
- 1933: Nach dem Verbot der Arbeiterwohlfahrt wird im Dritten Reich die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt gegründet.
- 1934: Die französische Marine stellt die Surcouf, das weltweit größte U-Boot seiner Zeit, in Dienst.
- 1942: Japanische Einheiten landen während des Pazifikkrieges auf der Insel Tulagi, um hier einen Versorgungsposten aufzubauen. Vier Tage später kommt es mit US-amerikanischen Einheiten zur Schlacht im Korallenmeer.
- 1945: Schätzungsweise 7.000 KZ-Häftlinge und 380 Mann Besatzung und Wachmannschaft kommen ums Leben, als britische Jagdbomber im Zweiten Weltkrieg, ohne Kenntnis der Fracht, die Schiffe Cap Arcona und Thielbek in der Neustädter Bucht versenken. Beim selben Angriff geht außerdem das Lazarettschiff Deutschland IV in der Lübecker Bucht durch Beschuss unter.
- 1945: Britische Streitkräfte besetzen im Zweiten Weltkrieg kampflos Hamburg.
- 1945: Das Kabinett Schwerin von Krosigk nimmt in Flensburg als geschäftsführende Reichsregierung im Deutschen Reich die Arbeit auf, bis ihre Mitglieder am 23. Mai von alliierten Soldaten verhaftet werden.
- 1946: Nach der Anklageerhebung am 29. April beginnt die mündliche Verhandlung der Tokioter Prozesse gegen Angehörige der Kaiserlichen Japanischen Armee und ehemalige Regierungsmitglieder.
- 1947: In Japan tritt eine von den Alliierten Besatzungsmächten nach Vorschlägen Japans erarbeitete neue Verfassung in Kraft, Tennō Hirohito, der bereits mit der Kapitulation seiner Göttlichkeit abgeschworen hat, hat nur noch um repräsentative Aufgaben.
- 1957: 14 namhafte Atomphysiker der DDR, unter ihnen die Professoren Max Volmer, Walter Friedrich, Hans Ertel, Gustav Hertz, Robert Rompe, Max Steenbeck, Peter Adolf Thiessen und Hans Falkenhagen, verfassen eine Solidaritätserklärung mit den Göttinger Achtzehn, die sich am 12. April gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen ausgesprochen haben.
- 1968: Studierende besetzen Räumlichkeiten der Universität Sorbonne in Paris. Nachdem diese am gleichen Tag von der Polizei gewaltsam geräumt worden sind, beginnen im Quartier Latin die Mai-Unruhen.
- 1971: Walter Ulbricht tritt in der DDR auf Druck der Sowjetunion „aus gesundheitlichen Gründen“ als Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück, sein Nachfolger wird Erich Honecker.
- 1979: Bei den Unterhauswahlen in Großbritannien und Nordirland besiegt die oppositionelle Conservative Party unter Margaret Thatcher die regierende Labour Party von Premierminister James Callaghan.
- 1980: Atomkraftgegner besetzen das Gelände des Endlagers bei Gorleben und gründen als symbolischen Akt die Republik Freies Wendland.
- 1991: Die UNESCO verabschiedet die Deklaration von Windhoek. Sie fordert „die Schaffung einer unabhängigen, pluralistischen und freien Presse“ als „Eckstein für Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung“. Der jährlich wiederkehrende Internationale Tag der Pressefreiheit erinnert an dieses Ereignis.
- 2007: Bei den Schottischen Parlamentswahlen gewinnt die Scottish National Party unter Alex Salmond und wird damit knapp vor der Scottish Labour Party des „Ersten Ministers“ Jack McConnell erstmals stärkste Partei im Schottischen Parlament.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1896: Die von Alfred Harmsworth, 1. Viscount Northcliffe, gegründete Londoner Zeitung Daily Mail erscheint in Form eines Broadsheet-Formats zum ersten Mal.
- 1933: Nellie Tayloe Ross wird von US-Präsident Franklin D. Roosevelt als erste Frau zur Direktorin der United States Mint, der Münzanstalt der Vereinigten Staaten, berufen. Sie bekleidet diesen Posten bis 1953.
- 1960: Der am 4. Januar in Stockholm unterschriebene Vertrag zur Gründung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) tritt in Kraft. Die Gründungsmitglieder sind Dänemark, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1715: Über Südengland findet eine Sonnenfinsternis statt, deren Schattenbahn von Edmond Halley vorhergesagt worden ist. Die Finsternis ist damit vermutlich die erste, für die eine solche Berechnung versucht worden ist.
- 1746: Charles Messier entdeckt im Sternbild Jagdhunde den Kugelsternhaufen Messier 3. Das Himmelsobjekt besteht aus etwa 500.000 Sternen und enthält 212 veränderliche Sterne – die größte Anzahl in der Milchstraße.
- 1837: König Otto I. von Griechenland gründet die mit vier Fakultäten ausgestattete Ottonische Universität in Athen.
- 1971: In Hamm-Uentrop erhält der neue Atomreaktor vom Typ THTR-300 eine erste Teilgenehmigung für den Bau.
[Bearbeiten] Kultur
- 1825: Die Oper Der Maurer (Le Macon) von Daniel-François-Esprit Auber hat ihre Uraufführung an der Opéra-Comique in Paris.
- 1951: Die Royal Festival Hall in London wird als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Queen’s Hall feierlich eröffnet.
- 1953: Der deutsche Auslandsrundfunk Deutsche Welle geht von Köln aus auf Kurzwelle erstmals auf Sendung.
- 1979: Der teuerste deutsche Spielfilm der 1970er-Jahre, Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass mit David Bennent in der Hauptrolle gelangt zur Erstaufführung.
- 2009: Mehrere polnische Filmschaffende, unter ihnen Agnieszka Holland und Andrzej Wajda, rufen am polnischen Nationalfeiertag wegen des rechtsextremen Intendanten Piotr Farfał zum Boykott gegen den öffentlichrechtlichen Rundfunksender Telewizja Polska (TVP) auf.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 2007: Das vierjährige britische Mädchen Madeleine McCann verschwindet im portugiesischen Praia da Luz aus ihrem Hotelzimmer.
[Bearbeiten] Religion
- 996: Brun von Kärnten wird als Nachfolger des verstorbenen Johannes XV. von seinem Cousin, Kaiser Otto III., auf dessen Italienzug zum Papst ernannt. Der erste deutsche Papst nimmt den Name Gregor V. an. Mit 24 Jahren ist er einer der jüngsten Päpste der Geschichte.
- 1728: In Herrnhut wird zum ersten Mal eine „Losung“, eine Sammlung von kurzen Bibeltexten des Alten und des Neuen Testamentes, für den folgenden Tag in den damals 32 Häusern des Ortes verteilt. In der Folge wird 1731 das erste Herrnhuter Losungsbuch herausgegeben und danach bis heute ununterbrochen veröffentlicht.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1887: Bei einem Grubenunglück in Nanaimo, Britisch-Kolumbien, sterben 150 Bergleute, nur sieben überleben. Das Grubenunglück von Nanaimo ist bis 1917 die schwerste von Menschenhand verursachte Explosion in Kanada.
- 1901: In einer Matratzenfabrik in Jacksonville, Florida, bricht ein Feuer aus, dem man mit ein paar Eimern Wasser Herr zu werden glaubt. Die Flammen breiten sich rascher aus als gedacht, ein achtstündiger Brand zerstört schließlich 2.368 Häuser in der Stadt und macht etwa 10.000 Einwohner obdachlos.
- 1999: Der Oklahoma Tornado Outbreak, eine Serie von mehr als 70 Tornados , verursacht eine der schlimmsten Naturkatastrophen in den USA. Mit 511 km/h wird dabei die höchste Windgeschwindigkeit aller Aufzeichnungen gemessen. 46 Tote und Sachschäden von 1,1 Milliarden US-Dollar werden nach dem Ereignis bilanziert.
- 2008: Der Zyklon Nargis schwächt sich über Myanmar ab. Durch den Zyklon sind nach offiziellen Angaben 84.537 Menschen getötet wordem, 53.836 Menschen werden vermisst. Hunderttausende verlieren ihr Obdach. Rund 24 Millionen Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Das Militärregime verweigert in der Folge die Einreise von ausländischen Katastrophenhilfsteams und beschlagnahmt Hilfsgüter.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Natur und Umwelt
- 2003: Durch einen Felssturz wird die natürliche Felsformation Old Man of the Mountain in New Hampshire zerstört.
[Bearbeiten] Sport
- 1905: In Bielefeld wird der Fußballverein 1. Bielefelder FC Arminia gegründet. Erster Vereinsvorsitzender wird Emil Schröder.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1415: Cecily Neville, Herzogin von York
- 1455: Johann II., König von Portugal
- 1460: Raffaele Riario, Kardinal, Kunstmäzen
- 1469: Niccolò Machiavelli, italienischer Politiker, Geschichtsschreiber und Dichter
- 1535: Alessandro Allori, italienischer Maler
- 1635: Eugen Moritz von Savoyen-Carignan, Graf von Soissons und französischer General
- 1662: Matthäus Daniel Pöppelmann, deutscher Baumeister
- 1678: Georg Friedrich der Jüngere, Markgraf von Brandenburg-Ansbach
- 1695: Henri de Pitot, französischer Wasserbauingenieur
- 1722: Gerhard Schöning, norwegischer Historiker
- 1729: Florian Leopold Gassmann, österreichischer Komponist
- 1735: Caspar Wolf, Schweizer Maler
- 1737: Friedrich Schwindl, niederländischer Komponist
- 1748: Emmanuel Joseph Sieyès, französischer Politiker
- 1750: Johann Goercke, preußischer Militärarzt, Chirurg und Hochschullehrer
- 1761: August von Kotzebue, deutscher Dramatiker
- 1764: Johann Wilhelm Meigen, deutscher Entomologe
- 1764: Madame Elisabeth, französische Prinzessin
- 1765: August Ludwig Hülsen, deutscher Philosoph
- 1768: Agustín Eyzaguirre, Präsident von Chile
- 1773: Giuseppe Acerbi, italienischer Naturforscher
- 1782: Pius Alexander Wolf, deutscher Schauspieler
- 1784: Henry Hubbard, US-amerikanischer Politiker
- 1797: Heinrich Berghaus, deutscher Kartograph
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1800: Ludwig von Alvensleben, deutscher Schriftsteller
- 1810: Carl Wilhelm Otto Koch, deutscher Jurist, Bürgermeister von Leipzig
- 1813: Albert von Rheinbaben, preußischer General der Kavallerie
- 1813: Charles Girardet, Schweizer Maler
- 1826: Karl XV., König von Schweden von 1859 bis 1872
- 1826: Robert Zünd, Schweizer Maler
- 1829: Jinmaku Kyugoro, japanischer Sumo-Ringer und zwölfter Yokozuna
- 1835: Friedrich Geselschap, deutscher Historienmaler
- 1839: Franz Weineck, deutscher Gymnasialdirektor und Heimatforscher
- 1845: Gustav Adolf Haggenmacher, Schweizer Afrikaforscher
- 1848: Otto Bütschli, deutscher Zoologe
- 1849: Bernhard von Bülow, deutscher Politiker, Reichskanzler
- 1849: Bertha Benz, deutsche Automobilpionierin, Ehefrau von Carl Benz
- 1850: Hedwig Heyl, deutsche Frauenrechtlerin
- 1854: Otto Behagel, deutscher Germanist
- 1858: Gyula Madarász, ungarischer Ornithologe und Maler
- 1860: John Scott Haldane, englischer Physiologe
- 1860: Vito Volterra, italienischer Mathematiker und Physiker
- 1866: Richard von Kehler, deutscher Ballonfahrer, Luftschiffpionier, Offizier
- 1869: Johann Christian Eberle, deutscher Politiker und Sparkassen-Funktionär
- 1872: Símun av Skarði, färöischer Lehrer für Geschichte und Sprachen
- 1873: Richard von Kühlmann, deutscher Diplomat und Politiker
- 1874: Ernst Scholz, deutscher Wirtschaftsminister
- 1874: Vagn Walfrid Ekman, schwedischer Ozeanograph
- 1876: Richard Ohnsorg, deutscher Theaterleiter
- 1877: Heinrich Pössenbacher, deutscher Möbelfabrikant
- 1877: Karl Abraham, deutscher Psychoanalytiker
- 1879: Clyde L. Herring, US-amerikanischer Politiker
- 1880: Martin Luserke, deutscher Reformpädagoge und Schriftsteller
- 1885: Max Volmer, deutscher Chemiker
- 1886: Fritz Baumann, Schweizer Maler
- 1886: Marcel Dupré, französischer Komponist, Musiktheoretiker und Verleger
- 1888: Beulah Bondi, US-amerikanische Schauspielerin
- 1888: Alfred Braun, deutscher Rundfunkpionier
- 1889: Gottfried Fuchs, deutscher Fußballspieler
- 1890: Soma Morgenstern, österreichischer Schriftsteller
- 1891: Katharina Heise, deutsche Malerin und Bildhauerin
- 1891: Lene Voigt, sächsische Schriftstellerin
- 1892: George Paget Thomson, englischer Physiker
- 1893: Konstantine Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller
- 1896: Dodie Smith, Schriftstellerin
- 1896: Ludwig Schmid-Wildy, bayerischer Volksschauspieler, Regisseur
- 1898: Golda Meïr, israelische Politikerin, Premierministerin
- 1899: Aline MacMahon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1900: Hugo Rahner, deutscher katholischer Theologe
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Hugo Friedhofer, US-amerikanischer Filmkomponist
- 1902: Alfred Kastler, französischer Physiker
- 1903: Bing Crosby, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1904: Bill Brandt, deutscher Fotograf
- 1904: Roberto Agramonte, kubanischer Philosoph, Soziologe und Politiker
- 1905: Albrecht von Bayern, deutscher Adeliger, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 1906: Mary Astor, US-amerikanische Schauspielerin
- 1906: Peter Lühr, deutscher Schauspieler
- 1907: Paul Böhmer, deutscher Ringer
- 1908: William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3
- 1909: Karl Gruber, österreichischer Außenminister
- 1909: John A. Notte, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Rhode Island
- 1909: Colorado Pete, US-amerikanischer Radiomoderator, Country- und Cowboy-Musiker
- 1911: Heinrich Kiefer, deutscher Maler und Grafiker
- 1912: Virgil Keel Fox, US-amerikanischer Organist
- 1912: Felix Slavik, österreichischer Mechaniker und Politiker
- 1913: William Inge, US-amerikanischer Dramatiker
- 1913: Heinz Kohut, US-amerikanischer Psychoanalytiker
- 1913: Lothar Malskat, Maler und Kunstfälscher
- 1914: Paul Benthien, deutscher Tischtennisspieler
- 1915: Evencio Castellanos, venezolanischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge
- 1915: Stu Hart, kanadischer Wrestler
- 1917: Kiro Gligorov, mazedonischer Politiker
- 1917: Lamar Boren, Unterwasser-Kameramann
- 1919: John Cullen Murphy, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1919: Pete Seeger, US-amerikanischer Folk-Musiker
- 1920: John Lewis, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1921: Karl Heinz Spilker, deutscher Politiker, MdB
- 1921: Vasco Gonçalves, portugiesischer Offizier und Politiker
- 1922: Jeanne Landry, kanadische Pianistin, Musikpädagogin und Komponistin
- 1924: Jehuda Amichai, deutsch-israelischer Lyriker
- 1924: Ken Tyrrell, britischer Rennfahrer und Gründer des Formel-1-Team Tyrrell
- 1925: Gottfried Kramer, deutscher Schauspieler
- 1925: Robert Jonquet, französischer Fußballspieler
- 1926: Jimmy Cleveland, US-amerikanischer Jazzposaunist
- 1926: Georgi Konstantinowitsch Mossolow, russischer Pilot
- 1927: David Rosenmann-Taub, chilenischer Lyriker und Pianist
- 1928: Richard Arnowitt, US-amerikanischer Physiker
- 1928: Dave Dudley, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1929: Hans Stadlmair, Dirigent und Komponist
- 1930: Juan Gelman, argentinischer Dichter, Journalist und Übersetzer
- 1930: Horst Völz, Physiker und Informationswissenschaftler
- 1931: Aldo Rossi, italienischer Architekt
- 1932: Werner Matschke, deutscher Dirigent, Chorleiter
- 1933: James Brown, afroamerikanischer Musiker
- 1933: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 1934: Georges Moustaki, französischer Sänger und Lyriker
- 1934: Jahn Otto Johansen, norwegischer Journalist und Schriftsteller
- 1935: Christoph Demke, Theologe und Bischof
- 1936: Jon Idigoras, Gründer der baskischen Separatisten-Partei Herri Batasuna
- 1937: Frankie Valli, US-amerikanischer Popsänger
- 1937: Hans Cieslarczyk, deutscher Fußballspieler
- 1938: Umar Abd ar-Rahman, Kleriker
- 1939: Bernd Leistner, deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 1941: Dieter Borchmeyer, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1941: Nona Gaprindaschwili, georgische Schachspielerin
- 1942: Antoni Piechniczek, polnischer Fußballspieler und -trainer
- 1942: Henning Frenzel, deutscher Fußballspieler
- 1942: Věra Čáslavská, tschechische Kunstturnerin
- 1944: Gernot Erler, deutscher Politiker
- 1944: Renate Blume, deutsche Schauspielerin
- 1945: Jörg Drehmel, deutscher Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner
- 1946: José Genoíno, brasilianischer Politiker
- 1946: John Primer, US-amerikanischer Blues-Gitarrist, Sänger und Songschreiber
- 1947: Götz Aly, deutscher Journalist und Historiker
- 1949: Hans Michelbach, deutscher Politiker
- 1949: Rüdiger Veit, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Christopher Cross, US-amerikanischer Sänger
- 1951: Jan Bielecki, polnischer Politiker und Ministerpräsident
- 1951: Klaus Modick, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer
- 1951: Tatjana Nikititschna Tolstaja, russische Schriftstellerin
- 1952: Allan Wells, britischer Leichtathlet
- 1952: Christian Schramm, Oberbürgermeister von Bautzen
- 1952: Leonid Gendrichowitsch Chatschijan, armenisch-US-amerikanischer Mathematiker
- 1952: Ruth W. Lingenfelser, Dichterin
- 1956: Bernd Förster, deutscher Fußballspieler
- 1956: Wolfgang Reinhart, deutscher Politiker
- 1957: William Clay Ford Junior, Vorsitzender und Generaldirektor der Ford Motor Company
- 1958: Kevin Kilner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959: Andrea Spatzek, österreichische Schauspielerin
- 1959: Ben Elton, britischer Schriftsteller, Bühnenautor und Komiker
- 1959: Shigeru Kan-no, in Deutschland lebender japanischer Dirigent und Komponist
- 1960: Jens Wonneberger, deutscher Schriftsteller, Redakteur, Journalist und Kritiker
- 1960: Kathy Smallwood-Cook, britische Leichtathletin und Olympionikin
- 1960: May Ayim, deutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung
- 1960: Steffen Schleiermacher, deutscher Komponist, Pianist, Dirigent
- 1961: Leyla Zana, kurdische Politikerin und Menschenrechtsaktivistin
- 1964: Raoul Heimrich, deutscher Regisseur
- 1965: Dirk Helmig, deutscher Fußballspieler
- 1965: Gabriele Schaunig-Kandut, österreichische Politikerin
- 1965: John Jensen, dänischer Fußballspieler
- 1966: Torsten Dechert, deutscher Live- und Studiodrummer
- 1966: Agnès Desarthe, französische Schriftstellerin
- 1966: Henriette Kjær, dänische Politikerin
- 1966: Jamiri, deutscher Comic-Zeichner
- 1966: Volker Mai, deutscher Leichtathlet
- 1969: Rüdiger Götte, Autor
- 1970: Kristin Lehman, kanadische Schauspielerin
- 1970: Stanisław Mucha, polnischer Dokumentarfilmregisseur
- 1971: Bobby Cannavale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1971: Damon Dash, US-amerikanischer Unternehmer
- 1973: Michael Reiziger, niederländischer Fußballspieler
- 1973: Rea Garvey, irischer Sänger der deutschen Band Reamonn
- 1973: Jennifer Tung, US-amerikanische Schauspielerin
- 1974: Jukka Hentunen, finnischer Eishockeyspieler
- 1974: Haya bint Al-Hussein, Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung
- 1975: Maksim Mrvica, kroatischer Pianist
- 1976: Beto, portugiesischer Fußballspieler
- 1978: Paul Banks, Musiker
- 1978: Doris Günther, österreichische Snowboarderin
- 1979: Simone Hauswald, deutsche Biathletin
- 1982: Sebastian Furchner, deutscher Eishockeyspieler
- 1982: Benjamin Gille, französischer Handballspieler
- 1982: Tobias Rathgeb, deutscher Fußballspieler
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 20. Jahrhundert
Mehmed II. (1432–1481)
- 115: Alexander I., Bischof von Rom
- 1122: Berthold III. von Zähringen, Gründer von Freiburg im Breisgau
- 1160: Petrus Lombardus, Scholastiker und Bischof
- 1410: Alexander V., Gegenpapst zu Gregor XII. seit 1409
- 1442: Engelbert I., Graf von Nassau-Dillenburg
- 1481: Mehmed II., Sultan des Osmanischen Reiches, Eroberer von Konstantinopel
- 1588: Joachim Mynsinger von Frundeck, Jurist der Humanistenzeit
- 1589: Julius, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1616: William Shakespeare, englischer Schriftsteller
- 1704: Heinrich Ignaz Franz Biber, böhmischer Geiger und Komponist
- 1741: Joseph Munggenast, österreichischer Barockbaumeister
- 1754: Joachim Daniel von Jauch, deutscher Ingenieuroffizier und Architekt
- 1759: Christian Gottlieb Kluge der Ältere, deutscher evangelischer Theologe
- 1774: Heinrich August de la Motte Fouqué, preußischer General
- 1774: Johann Nikolaus Tischer, deutscher Organist und Komponist
- 1790: Johann Jakob Hemmer, Meteorologe, Physiker und Sprachforscher
- 1805: Heinrich Zimmermann, deutscher Reisender und Reiseschriftsteller
- 1843: Thomas Hislop, 1. Baronet, britischer General und stellvertretender Gouverneur von Trinidad
- 1848: Hans Ernst Karl Graf von Zieten, preußischer Generalfeldmarschall
- 1849: Max Schneckenburger, deutscher Autor
- 1856: Adolphe Charles Adam, französischer Opern- und Ballettkomponist
- 1858: Auguste Brizeux, französischer Schriftsteller
- 1881: António José de Ávila, portugiesischer Politiker
- 1886: Alexander I., serbischer Fürst
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1907: Hermann Tietz, Kaufmann, Begründer einer Kaufhauskette
- 1910: John Beveridge, US-amerikanischer Politiker
- 1916: Patrick Pearse, irischer Lehrer und Schriftsteller
- 1926: Johan Gustav Knut Wicksell, schwedischer Ökonom
- 1932: Anton Wildgans, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1939: Wilhelm Groener, deutscher Offizier und Politiker
- 1945: Ernst Lehmann, deutscher Politiker und NS-Widerstandskämpfer
- 1946: Heinz Kükelhaus, deutscher Reisejournalist, Romancier und Abenteurer
- 1955: Garoto, brasilianischer Musiker, Komponist
- 1955: Rudolf Schlichter, deutscher Künstler
- 1955: Karl Bierwirth, deutscher Gewichtheber
- 1957: Ernst Bertram, deutscher Germanist, Lyriker und Schriftsteller
- 1959: Renato Birolli, italienischer Maler
- 1960: Stepan Grigorjewitsch Pissachow, russischer Maler und Schriftsteller
- 1961: Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph
- 1961: Eugen Nesper, deutscher Hochfrequenztechniker
- 1967: Ernst Wollweber, Minister für Staatssicherheit der DDR
- 1967: Hans Orlowski, Maler und Holzschneider
- 1968: Edmund Aigner, österreichischer Politiker
- 1970: Candelario Huízar, mexikanischer Komponist
- 1971: Cuno Raabe, deutscher Zentrums- und CDU-Politiker, NS-Widerstandskämpfer
- 1972: Bruce Cabot, US-amerikanischer Schauspieler
- 1972: Leslie Harvey, schottischer Rock-Gitarrist
- 1975: Franz Gessner, österreichischer Architekt
- 1975: Samuel Gonard, Schweizer Offizier, IKRK-Präsident
- 1975: Richard Gölz, Kirchenmusiker und Theologe
- 1976: Ernie Nevers, US-amerikanischer American-Football-Spieler
- 1982: Henri Tajfel, britischer Sozialpsychologe
- 1987: Dalida, ägyptisch-französische Schlagersängerin
- 1990: Dovima, US-amerikanisches Fotomodell
- 1991: Jerzy Kosinski, polnischer Schriftsteller
- 1994: Hermann Mathias Görgen, deutscher CVP-Politiker und MdB
- 1996: Dimitri Fampas, griechischer Gitarrist und Komponist
- 1996: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller
- 1996: Patsy Montana, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1997: Narciso Yepes, klassischer Gitarrist
- 1998: René Acht, Schweizer Maler und Grafiker
- 1998: Erich Bergel, rumäniendeutscher Dirigent
- 1998: Raimund Harmstorf, deutscher Schauspieler
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2001: Helmuth Herold, deutscher Interpret und Lehrmeister der Mundharmonika
- 2001: Billy Higgins, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 2003: Suzy Parker, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004: Ken Downing, britischer Autorennfahrer
- 2005: Youhanna Fouad El-Hage, maronitischer libanesischer Bischof
- 2005: Pierre Moerlen, französischer Schlagzeuger und Komponist
- 2006: Karel Appel, niederländischer Maler und Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA
- 2006: Siegfried Fink, deutscher Schlagzeuger und Komponist
- 2006: Wolfgang Schwenke, deutscher Zoologe, Entomologe und Forstwissenschaftler
- 2007: Ellsworth Milburn, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Pianist
- 2008: Badi Panahi, deutscher Sozialwissenschaftler
- 2008: Leopoldo Calvo-Sotelo, spanischer Politiker
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Philippus, Apostel und Märtyrer (katholisch, evangelisch)
- Hl. Jakobus, Sohn des Alphäus, Apostel und Märtyrer (katholisch, evangelisch)
- Hl. Jakobus der Gerechte, Apostel und Märtyrer (katholisch, evangelisch)
- Kreuzfindung, Erinnerung an die angebliche Zurückführung des Kreuzes Christi, nachdem es durch die Perser geraubt wurde, durch den römischen Kaiser Heraklius (katholisch, orthodox)
- Namenstage
- Alexander, Juvenal,Philippus, Viola
- Staatliche Feier- und Gedenktage
- Tag der Verfassung in Polen (1791)
- Internationaler Tag der Pressefreiheit (UNO)
Weitere Einträge enthält die Liste der Gedenk- und Aktionstage.
