300: Rise of an Empire

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300: Rise of an Empire ist die Fortsetzung des Filmes 300. Ursprünglich sollte der Film in den USA im Spätherbst 2013 anlaufen, er wurde aber auf den 7. März 2014 verschoben.[3] In Deutschland startete der Film bereits einen Tag früher in den Kinos.[4] Der Film geht wie der Vorgänger auf den Comic 300 von Frank Miller und Lynn Varley zurück. Die Fertigstellung der Comicvorlage Xerxes verzögerte sich bisher, sodass sie nun erst nach der Premiere des Films erscheinen soll.[5]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film umschreibt die historische Seeschlacht von Artemision, die etwa gleichzeitig mit der Schlacht bei den Thermopylen stattfand, welche bereits im ersten Film thematisiert wurde, sowie die Schlacht von Salamis.[6] Der Film weicht dabei allerdings massiv von der historischen Realität ab.

Handlung[Bearbeiten]

Als Xerxes versucht, Griechenland einzunehmen, schickt er eine Übermacht an Schiffen Richtung Athen. Angeführt wird seine Flotte von Artemisia, einer griechischstämmigen engen Vertrauten und Beraterin des persischen Herrschers. Während König Leonidas den Bodenangriff des persischen Heeres bekämpft, wird der Feldherr Themistokles damit beauftragt, den Seeangriff zu unterbinden.[2]

Nachdem die Schlacht unentschieden endete, beschließt Artemisia einen weiteren Angriff bei Salamis, wovon Xerxes ihr abrät. Die Schlacht geht verloren, als weitere griechische Verbündete, darunter die zunächst zurückhaltenden Spartaner unter Führung von Königin Gorgo, eingreifen. Artemisia wird letztlich von Themistokles getötet.

In Rückblenden wird Xerxes’ Aufstieg zum persischen Gottkönig und Artemisias´ Aufstieg zur Heerführerin gezeigt.

Kritik[Bearbeiten]

Cinema urteilte, Regisseur Noam Murro beweise ein „inszenatorisches Händchen für monumentale Bildeindrücke, die ihren Höhepunkt beim mit plastischen Blutfontänen aufgepimpten Zeitlupengemetzel erreichen“. Hervorgehoben wurde auch die schauspielerische Leistung von Eva Green, die ihre Rolle mit „atemberaubend viel Schmackes“ verkörpere.[7]

„War ‚300‘ noch der Versuch, eine Geschichte von Soldatenmut zu erzählen, erzählt ‚300: Rise of an Empire‘ nur noch nebenbei. Seiner ästhetischen Programmatik ordnet er alles unter: Alles ist Exzess, alles Spielmaterial – Raum, Zeit, Körper, Ding und Wucht, Bewegung. Was in ‚300‘ an erotischem Begehren noch albern übergepfropft wirkte, erfährt Konkretion: In jedes Bild schießt ein ekstatischer Überschuss, geradezu gefräßig ist dieser Film, wie er alles einer sehr dunklen Form des Begehrens unterordnet. ‚Die Ekstase von Stahl und Fleisch‘ benennt ein Dialog es einmal konkret.“

Thomas Groh: Perlentaucher[8]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK (PDF)
  2. a b filmstars.de
  3. filmjunkies.de
  4. WORLDWIDE RELEASE DATES
  5. Matt D. Wilson: Frank Miller’s ‚300‘ Comic Sequel ‚Xerxes‘ Will Debut Some Time After ‚300: Rise Of An Empire‘ Movie. Comics Aliance, 10. Dezember 2013, abgerufen am 26. Februar 2014 (englisch).
  6. moviepilot.de
  7. Cinema, Ausgabe #3/2014, S. 31
  8. Thomas Groth: Kritik auf Perlentaucher vom 6. März 2014, abgerufen am 6. März 2014.