337
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Römisches Reich
Konstantin der Große, der noch einen groß angelegten Perserfeldzug geplant hatte, verstarb am 22. Mai 337. In den folgenden Monaten kam es zu großen Unruhen, weil die Nachfolge des Kaisers nicht gesichert war. Ob die Morde nach dem Tod Konstantins des Großen noch 337 stattfanden, ist in der Forschung umstritten.[1] Sicher ist, dass die Söhne Konstantins – Konstantin II., Constantius II. und Constans – erst am 9. September zu Augusti proklamiert wurden. Vorher wurde offensichtlich bei der Regierungsausübung so getan, als sei Konstantin noch am Leben. So wurde etwa ein Gesetz vom 2. August 337 noch im Namen Konstantins erlassen.[2] Konsuln für das Jahr 337 sind Flavius Felicianus und Fabius Titianus.
[Bearbeiten] Religion
- 6. Februar: Julius I. wird zum Bischof von Rom gewählt.
[Bearbeiten] Geboren
- Faxian, buddhistischer Mönch (gest. um 422)
- Zenobius von Florenz, Heiliger und Stadtpatron von Florenz (gest. um 415)
[Bearbeiten] Gestorben
- 22. Mai: Konstantin I., römischer Kaiser (* um 280)
- Hannibalianus, "König der Könige" für den Osten des röm. Reiches
- Julius Constantius, Konsul Roms (* nach 289)
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Dagegen spricht sich etwa Richard Klein, Die Kämpfe um die Nachfolge nach dem Tode Constantins des Großen, in: Richard Klein, Roma versa per aevum. Ausgewählte Schriften zur heidnischen und christlichen Spätantike, hrsg. von Raban von Haehling und Klaus Scherberich. Georg Olms Verlag, Hildesheim–Zürich–New York 1999, S. 1–49, ISBN 3-487-11032-6 (Spudasmata 74), aus.
- ↑ Codex Theodosianus 13,4,2.

