3sat

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Fernsehprogramm 3sat. Zu dem speziellen Erfüllbarkeitsproblem der Aussagenlogik siehe 3-SAT.
Senderlogo
Allgemeine Informationen
Empfang: Kabel, Satellit, DVB-C, DVB-S, DVB-T und IPTV
Länder: Deutschland, Österreich und Schweiz
Sendeanstalt: ARD, ZDF, ORF und SRG SSR idée suisse
Intendant: Dr. Gottfried Langenstein
Sendebeginn: 1. Dezember 1984
Rechtsform: öffentlich-rechtlich
Programmtyp: Vollprogramm
Liste der Fernsehsender
An 3sat beteiligte Länder
(D-A-CH)
Sendezentrum 2 des ZDF in Mainz

3sat ist der Name eines werbefreien öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms. Als Gemeinschaftseinrichtung wird das Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt[1] vom ZDF, dem ORF, der SRG (vertreten durch das Schweizer Fernsehen) und den Fernsehanstalten der ARD betrieben. Federführender Sender ist das ZDF, an dessen Standort auch das Sendezentrum mit den Studios für die Eigenproduktionen steht.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Am 1. Januar 1984 startete in Ludwigshafen das dortige Kabelpilotprojekt, zu dem das ZDF das eigens hierzu neugegründete Programm ZDF-Musikkanal beisteuerte. Doch noch im selben Jahr beschloss das ZDF zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Schweiz (Schweizer Fernsehen) und Österreichs (ORF) die Gründung eines gemeinsamen deutschsprachigen Kultur-Fernsehprogramms zur Verbreitung über Satellit. Sendestart dieses 3sat (3 für die Zahl der beteiligten Anstalten und Länder, sat für den damals neuartigen Übertragungsweg) getauften war der 1. Dezember 1984. Der ZDF-Musikkanal ging in diesem Programm auf, blieb als Programmmarke für Musik-Sendestrecken innerhalb von 3sat jedoch noch bis Anfang der 1990er-Jahre bestehen. Inzwischen werden Musiksendungen auf 3sat meist unter dem Label Pop around the clock zusammengefasst.

Im Jahr 1990 stieg auch das Fernsehen der DDR mit ein, und es wurde über eine Umbenennung in 4sat nachgedacht. Diese Überlegung wurde jedoch wieder verworfen. Die Mitgliedschaft des DFF erlosch mit der Auflösung der Sendeanstalt gemäß dem Einigungsvertrag am 31. Dezember 1991. Nach Einstellung ihres Satellitenkanals Eins Plus zum 1. Dezember 1993 folgte als Partner die ARD. Damit wurde 3sat zum Vollprogramm. Heute teilen sich die Programmanteile der vier Sendeanstalten auf in ZDF mit 32,5 %, ORF mit 25 %, SRG mit 10 % und ARD mit 32,5 %. Entscheidungen werden im Konsens der Partner getroffen.

[Bearbeiten] Empfang

Der Sender wird über den Satelliten Astra in Europa ausgestrahlt und kann heute in Deutschland und Österreich fast flächendeckend über alle Kabelnetze und in den DVB-T-Empfangsgebieten empfangen werden. Im südlichen Afrika ist das Programm über die Sender von Deukom zu empfangen.

[Bearbeiten] 3sat-Sendungen

[Bearbeiten] Magazine

  • 3satBörse (freitags 21:30 Uhr)
  • Bilderstreit – Diskussionssendung über Kunst (monatlich, samstags 22:45 Uhr)
  • Bühler Begegnungen – Gesprächssendung mit Peter Voß (monatlich, montags 22:25 Uhr)
  • DENKmal – das Wissenquiz, Rätselfilme zu Themen und Biografien aus Geschichte und Kultur (letzter Samstag im Monat, 19:20 Uhr)
  • delta – Das Denk-Magazin mit Gert Scobel (14-täglich, donnerstags 21:00 Uhr)
  • FOYER, Theatermagazin (1. und 3. Samstag im Monat, 19:20 Uhr)
  • hitec, Dokumentationen und Reportagen aus Wissenschaft und Technik (sonntags 16:00 Uhr)
  • Kulturzeit (wochentags 19:20 Uhr)
  • nano – die Welt von morgen (wochentags 18:30 Uhr)
  • neues, Computer- und Telekommunikationsmagazin (sonntags 16:30 Uhr)
  • Recht brisant – Gerichtsreporter berichten (1. Mittwoch im Monat 20:15 Uhr)
  • schweizweit – Hintergrundgeschichten aus der Schweiz (täglich werktags 17:45 Uhr)

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Schlager und Pop

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Selbstbeschreibung des Senders auf der Webseite 3sat auf einen Blick

[Bearbeiten] Siehe auch

Wikinews Wikinews: 3sat – Nachrichten

[Bearbeiten] Weblinks

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