3 Klaviertrios op. 1 (Beethoven)
Die 3 Klaviertrios op. 1 wurden von Ludwig van Beethoven im Jahre 1795 publiziert.
Beethoven versah sie mit der Opusnummer 1, da er sie als seine ersten zur Veröffentlichung würdigen Werke ansah, wodurch die zuvor unüberlegt mit derselben Nummer bezeichneten „Figaro-Variationen“ (später WoO 40) zurückgestuft wurden. Bei der Herausgabe der Werke nahm der Komponist insofern ein finanzielles Risiko auf sich, als er die Kosten für die Produktion zum Teil selbst trug und somit auf gute Verkaufszahlen der Trios angewiesen war. Sein damaliger Lehrer in Wien, Joseph Haydn, soll seinen Schüler vor der Herausgabe insbesondere des dritten Trios, welches später das Beliebteste der Drei wurde, davor gewarnt haben, dass die Wiener nicht in der Lage seien, derlei komplexe und temperamentvolle Stücke aufzunehmen.[1] Seine Befürchtungen stellten sich als unbegründet heraus. Die Trios wurden rund 250 mal verkauft; und Beethoven verdiente dabei über 700 Gulden, genug, um sich den Lebensunterhalt für ein ganzes Jahr zu sichern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Satzbezeichnungen
[Bearbeiten] Nr. 1 in Es-Dur
- Allegro
- Adagio cantabile
- Scherzo: Allegro assai
- Finale: Presto
[Bearbeiten] Nr. 2 in G-Dur
- Adagio - Allegro vivace
- Largo con espressione
- Scherzo: Allegro
- Finale: Presto
[Bearbeiten] Nr. 3 in c-Moll
- Allegro con brio
- Andante cantabile con variazioni
- Menuetto, quasi allegro
- Finale: Prestissimo
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Brilliant Classics: Text/Libretti. In: Beethoven: Complete Works. 2008, S. 13.