4-Dimethylaminophenol
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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Freiname | 4-Dimethylaminophenol | ||||||||
| Andere Namen |
N,N-Dimethyl-p-hydroxyanilin |
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| Summenformel | C8H11NO | ||||||||
| CAS-Nummer | 619-60-3 | ||||||||
| PubChem | 22174 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||
| Fertigpräparate |
4-DMAP® |
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| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 137,18 g/mol | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
4-Dimethylaminophenol (4-DMAP) ist ein Antidot (Gegengift) bei einer Vergiftung durch Cyanide bzw. Blausäure. Das Wirkungsprinzip beruht auf der Bildung von Methämoglobin zur Bindung freier Cyanid-Ionen. Als Nebenwirkung kann eine Hämolyse stattfinden.
Es gilt noch anzumerken, dass die Verabreichung von 4-DMAP nur einer der Schritte ist, um einer Vergiftung durch Cyanid-Ionen entgegenzuwirken. Die Gabe von Natriumthiosulfat oder Hydroxycobalamin ist unumgänglich.
[Bearbeiten] Hinweis
Aufgrund identischer Kurzbezeichnungen (4-DMAP) kann es unter Umständen zur Verwechslung mit 4-(Dimethylamino)-pyridin kommen, welches jedoch kein Gegengift bei Blausäurevergiftungen ist.
[Bearbeiten] Überdosierung
Als Antidot bei einer Überdosierung von 4-DMAP (Dimethylaminophenol) kann Methylenblau verabreicht werden.

