4-HO-MiPT

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Strukturformel
Struktur von 4-HO-MiPT
Allgemeines
Name 4-HO-MiPT
Andere Namen
  • 4-Hydroxy-N-isopropyl-N-methyltryptamin
  • Miprocin
Summenformel C14H20N2O
CAS-Nummer 77872-43-6
Eigenschaften
Molare Masse 232,32 g·mol−1
Aggregatzustand

Kristalle aus Ethylacetat/Hexan

Schmelzpunkt

123–124 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

4-Hydroxy-N-isopropyl-N-methyltryptamine (kurz 4-HO-MiPT) ist eine weniger bekannte psychedelische Droge aus der Familie der Tryptamine. Es ist auch bekannt als Miprocin. 4-HO-MiPT wurde das erste Mal von Alexander Shulgin synthetisiert.

Pharmakodynamik[Bearbeiten]

4-HO-MIPT wirkt sehr wahrscheinlich wie die meisten anderen Tryptamine und klassischen Halluzinogene über den 5-HT2A-Rezeptor. Die genaue Wirkungsweise ist jedoch unbekannt.

Wirkung[Bearbeiten]

4-HO-MiPT wird meist oral eingenommen, selten auch nasal. Die halluzinogene Wirkung ähnelt der von Psilocin. Wie bei allen Halluzinogenen besteht jedoch die Gefahr der Auslösung einer latenten Psychose oder die Entstehung einer Drogenpsychose.

Rechtliche Lage[Bearbeiten]

4-HO-MiPT fällt nicht unter das Verbot der entsprechenden UN-Konventionen („Konvention über psychotrope Substanzen“, 1971) oder das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (1961).

Ebenso ist 4-HO-MiPT nicht im Controlled Substances Act der Vereinigten Staaten geregelt.

In Schweden gilt 4-HO-MiPT (zusammen mit 4-AcO-DET, 4-HO-DET, 4-AcO-MiPT und bk-MDMA) seit dem 1. November 2005 jedoch als gesundheitsgefährdender Stoff, der keine medizinischen Zwecke erlaubt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Repke, D.B.; Ferguson, W.J.; Bates, D.K.: Psilocin analogs II. Synthesis of 3-[2-(dialkylamino)ethyl]-, 3-[2-(N-methyl-N-alkylamino)ethyl]-, and 3-[2-(cycloalkylamino)ethyl]indol-4-ols in J. Heterocyclic Chem. 18 (1981) 175–179, doi:10.1002/jhet.5570180131.
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. Erowid: 4-HO-MIPT