42-cm-Gamma Mörser

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42-cm-Gamma Mörser


Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 42-cm-Gamma Mörser
Herstellerland: Deutsches Kaiserreich
Entwickler/Hersteller: Krupp, Essen
Entwicklungsjahr: ab 1906
Produktionszeit: 1912 bis 1918
Stückzahl: ~ 10
Technische Daten
Rohrlänge: 6,723 m
Kaliber:

42 cm

Kaliberlänge: L/16
Kadenz: 0,1 Schuss/min
Höhenrichtbereich: +43° bis +75°
Seitenrichtbereich: 46°°

Der 42-cm-Gamma Mörser war ein Mörser, der vom kaiserlichen Heer im Ersten Weltkrieg, von der Reichswehr und der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

[Bearbeiten] Geschichte

Der 1912 in das kaiserliche Heer als kurze Marinekanone 12 eingeführte Mörser wurde während des Ersten Weltkrieges eingesetzt. Laut dem Versailler Vertrag durfte das deutsche Heer nach dem Krieg keine schweren Geschütze haben. Alle Geschütze diesen Typs, bis auf eines, das auf dem Krupp-Schießplatz bei Meppen versteckt wurde, mussten der alliierten Militärkommission ausgeliefert werden.

Dieses 140.000 Kilogramm schwere Geschütz wurde später für die Entwicklung von betonbrechenden Granaten und bei der Beschießung von Sewastopol 1942 verwendet. Dabei wurden 1003 Kilogramm schwere Betongranaten verschossen. Die Lebensdauer eines Rohres betrug ungefähr 1000 Schuss.

Transportiert wurde das Geschütz auf zehn Eisenbahnwagons. Der Aufbau dauerte bis zu fünf Tage.

[Bearbeiten] Literatur

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.
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