5x2 – Fünf mal zwei

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Filmdaten
Deutscher Titel 5x2 – Fünf mal zwei
Originaltitel 5×2
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie François Ozon
Drehbuch François Ozon
Emmanuèle Bernheim
Produktion Olivier Delbosc
Marc Missonnier
Musik Philippe Rombi
Kamera Yorick Le Saux
Schnitt Monica Coleman
Besetzung

5x2 – Fünf mal zwei ist ein Spielfilm des französischen Regisseurs François Ozon aus dem Jahr 2004.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der Film erzählt die Geschichte eines Paares in umgekehrter Chronologie, also angefangen vom Scheitern dieser Beziehung bis zurück zum Zauber ihrer ersten Begegnung. Dies sind die fünf Kapitel ihrer gemeinsamen Geschichte.

  • Die Scheidung
  • Die Krise
  • Die Geburt ihres Kindes
  • Die Hochzeit
  • Die Begegnung

[Bearbeiten] Kritiken

  • Urs Jenny in Der Spiegel: „Das Tolle an diesem Film ist, dass er seinen Rückwärtsgang vollkommen plausibel und sinnfällig macht. Seine Erzählbewegung bringt einen paradoxerweise dazu, dass man hinterher, in der Nacht draußen vor dem Kino, die Geschichte im Kopf noch einmal ablaufen lässt, nun in der Gegenrichtung, also in der realen Chronologie, und – wie bei einem Krimi, der eine Untat zu ihrem Ursprung zurückverfolgt – mit der Frage zu spielen beginnt: War diese Beziehung, diese Liebe zwischen Marion und Gilles von Anfang an zum Scheitern verurteilt?“
  • film-dienst 21/2004: „Eine subtile Reflexion über die Missverständnisse und Unsicherheit, der Einsamkeit zu zweit und die Zerbrechlichkeit der Gefühle bis zu Momenten starker Sehnsucht und Zärtlichkeit, Hingabe und Lust, detailreich inszeniert, hervorragend gespielt.“
  • Eurasisches Magazin, Oktober 2004: „Im Mittelpunkt steht die Liebe, nicht der Charakter der Verliebten. Marion und Gilles verkörpern die jedermann bekannte Suche nach der großen Liebe. Sie ist nichts, das einem während des sommerlichen Pauschalurlaubs zufällig über die Strandmatte läuft, vielmehr muß sie sich täglich aufs Neue behaupten – so ließe sich Ozons Botschaft interpretieren.“

[Bearbeiten] Sonstiges

Die fünf Kapitel werden durch Einspielungen von fünf italienischen, zur jeweiligen Station passenden Chansons voneinander getrennt. Die Lieder stammen von Paolo Conte, Gino Paoli, Iller Pataccini, Luigi Tenco und Alec Wilder. Ennio Morricone steuerte ein sechstes Lied bei.

In einer französischen DVD-Sonderedition wird die Geschichte in der „richtigen“ Reihenfolge erzählt.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film lief im Jahr 2004 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig um den Goldenen Löwen, konnte sich aber nicht gegen Mike Leighs Vera Drake durchsetzen. Valeria Bruni Tedeschi gewann den Pasinetti-Preis als beste Darstellerin.

[Bearbeiten] Weblinks

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