66/67 – Fairplay war gestern
| Filmdaten | |
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| Originaltitel | 66/67 – Fairplay war Gestern |
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Länge | 115 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Carsten Ludwig Jan-Christoph Glaser |
| Drehbuch | Carsten Ludwig |
| Produktion | Alexander Bickenbach Manuel Bickenbach Jon Handschin |
| Musik | Dirk Dresselhaus |
| Kamera | Ngo The Chau |
| Schnitt | Sarah Levine |
| Besetzung | |
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66/67 – Fairplay war gestern ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2009. Der Film handelt von einer Clique gewaltbereiter Fußballfans im Umfeld von Eintracht Braunschweig.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Florian und Otto sind die Anführer einer sechsköpfigen eingeschworenen Hooligan-Truppe. Die Mitglieder der Gruppe sind alle über dreißig und weigern sich, in ihrem Leben Verantwortung zu übernehmen. Beziehungen zu Frauen stehen unter erheblicher Spannung, bzw. scheitern. Durch Stadionverbote können die Freunde den Spielen ihres Vereins Eintracht Braunschweig nicht mehr beiwohnen und geben sich außerhalb des Stadions Bierkonsum und Schlägereien hin. In diesem Rahmen porträtiert der Film die Konflikte der Hauptdarsteller beim Versuch ihr normales Leben mit der Eskalation innerhalb der Gruppe zu vereinen.
[Bearbeiten] Produktion und Filmstart
66/67 ist eine Produktion von Frisbeefilms und Jetfilm in Koproduktion mit der ZDF-Reihe Das kleine Fernsehspiel und ARTE. Gedreht wurde im Juli und August 2008 zu großen Teilen in Braunschweig, darunter an vielen Originalschauplätzen der dortigen Fankultur, wie zum Beispiel dem Eintracht-Stadion. Weitere Drehorte waren Wolfsburg, Berlin und Istanbul.
Der Film wurde am 27. September 2009 beim Zurich Film Festival uraufgeführt. Am 10. November 2009 wurde er während des immer im November stattfindenden Filmfests zum ersten Mal in Braunschweig gezeigt. Am 19. November 2009 lief er mit 25 Kopien in den deutschen Kinos an, wo er etwa 11.000 Zuschauer erreichte. Am 29. Januar 2011 wurde er auf ARTE erstmals im Fernsehen gezeigt.[1]
[Bearbeiten] Weiteres
Der Titel "66/67" ist eine Anspielung auf den einzigen Gewinn der deutschen Meisterschaft durch Braunschweig in der Bundesligasaison 1966/67.
[Bearbeiten] Kritiken
Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „Ein dramaturgisch stimmig entwickelter Ensemblefilm, der durchaus die Faszinationskraft des am Fußball nur oberflächlich festgemachten Zusammengehörigkeitsgefühls zu vermitteln weiß, aber auch zeigt, welche Verdrängungsmechanismen durch die martialische Gruppendynamik am Leben erhalten werden.“[2]
Tomasz Kurianowicz nennt den Film in der FAZ „herausragend“ und stuft ihn „als einen der wenigen und wichtigen deutschen Generationenfilme der Gegenwart“ ein. Dabei lobt er neben den Darstellern auch Drehbuchautor bzw. Regisseur und vergleicht das Filmende mit Flauberts Erziehung des Herzens.[3]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
66/67 – Fairplay war gestern gewann das Goldene Auge als bester Film im deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb des Zurich Film Festival 2009 und war für den Grimme-Preis 2012 nominiert.
[Bearbeiten] Weblinks
- 66/67 – Fairplay war gestern in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Offizielle Website zu 66/67 – Fairplay war Gestern
- 66/67 – Fairplay war gestern bei filmportal.de
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ 66/67 – Fairplay war gestern bei mediabiz.de, abgerufen am 21. April 2011
- ↑ 66/67 – Fairplay war gestern im Lexikon des Internationalen Films
- ↑ Tomasz Kurianowicz: Eintracht in Braunschweig, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Januar 2011

