666 (Aphrodite’s-Child-Album)

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666
Studioalbum von Aphrodite’s Child
Veröffentlichung 1972
Label Mercury Records
Format LP, CD
Genre Progressive Rock
Anzahl der Titel 24
Laufzeit 77:58

Besetzung

Produktion Vangelis
Chronologie
It’s Five o’Clock
(1969)
666

666 (The Apocalypse of John, 13/18) ist ein Konzeptalbum der Gruppe Aphrodite’s Child.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Album gilt als eines der frühen Kultalben der Rock-Geschichte und ist unter Fans noch heute populär. Es hatte kleinere Hits mit den Stücken Four Horsemen und Break.

Das Album ist vordergründig eine Adaption von Abschnitten der Offenbarung des Johannes, ist aber in der Lyrik und im Aufbau sehr experimentell gestaltet.

Im Wesentlichen wurde 666 von Vangelis konzipiert, in Zusammenarbeit mit dem Lyriker Costas Ferris. Die Musik, die Vangelis für das Album schrieb, war viel psychedelischer und stärker am Progressive Rock orientiert als alles, was die Band vorher veröffentlicht hatte. Die Musik selbst ist ein eindrucksvolles Beispiel für Vangelis’ Fähigkeit, psychedelischen und progressiven Rock mit ethnischen Instrumenten, einem Chor sowie dem hoch entwickelten Gebrauch des Synthesizers zu kombinieren.

Kurz vor der Veröffentlichung setzte ein langer Streit mit Mercury Records über den Inhalt des Albums ein. Die Plattenfirma widersetzte sich vor allem der Veröffentlichung des Liedes (Unendlichkeit), dessen Text sie als obszön betrachtete; in diesem Lied wiederholt die Schauspielerin Irene Papas die Worte „I was, I am, I am to come“ immer wieder in mehr oder weniger hysterischer Weise, während Vangelis sie perkussiv begleitet – unschwer als die musikalische Präsentation eines Geschlechtsaktes zu begreifen.

Letztlich wurde das Album 1972 veröffentlicht. Mit der Zeit wurde es als eines der bedeutendsten Alben des frühen Progressive Rock anerkannt und gilt als Musterbeispiel eines Konzeptalbums. Durch 666 wurden auch andere Musiker auf Vangelis aufmerksam, der 1974 nach dem Weggang von Rick Wakeman ein Angebot von Jon Anderson bekam, Mitglied der Band Yes zu werden.

Einige Stücke des Albums wurden von der Band The Bollock Brothers auf deren 1985 erschienenen Album The 4 Horsemen of the Apocalypse gecovert, finden sich dort aber nicht immer richtig ausgewiesen.

Albumstücke[Bearbeiten]

Seite 1[Bearbeiten]

  1. The System – 0:23
  2. Babylon – 2:47
  3. Loud, Loud, Loud – 2:42
  4. The Four Horsemen – 5:53
  5. The Lamb – 4:34
  6. The Seventh Seal – 1:30

Seite 2[Bearbeiten]

  1. Aegian Sea – 5:22
  2. Seven Bowls – 1:28
  3. The Wakening Beast – 1:11
  4. Lament – 2:45
  5. The Marching Beast – 2:00
  6. The Battle of the Locusts – 0:56
  7. Do It – 1:44
  8. Tribulation – 0:32
  9. The Beast – 2:26
  10. Ofis – 0:14

Seite 3[Bearbeiten]

  1. Seven Trumpets – 0:35
  2. Altamont – 4:33
  3. The Wedding of the Lamb – 3:38
  4. The Capture of the Beast – 2:17
  5. – 5:15
  6. Hic et Nunc – 2:55

Seite 4[Bearbeiten]

  1. All the Seats Were Occupied – 19:21
  2. Break – 2:59

Weblinks[Bearbeiten]