69. Infanterie-Division (Wehrmacht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
69. Infanterie-Division
Aktiv 1939 bis 1945
Land Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Gliederung
Stärke 15.000 Soll
Aufstellungsort Münster
Kommandeure
Liste der Kommandeure

Die 69. Infanterie-Division war ein militärischer Großverband der Wehrmacht.

Divisionsgeschichte[Bearbeiten]

Einsatzgebiete:

Die 69. ID wurde am 26. August 1939 als Division der 2. Aufstellungswelle in Münster aufgestellt. Während der Operation Weserübung und der Besetzung Norwegens, nahm sie 1940 an der Luftlandung auf den Flugplatz Sola bei Stavanger teil. An der Ostfront kämpfte die Division im Verbund der Heeresgruppe Nord bei Leningrad und Newel. 1945 wurde die Division am Fluss Inster in Ostpreußen vernichtet, die Überlebenden ergaben sich am 10. April 1945, als die Rote Armee Königsberg eroberte.

Personen[Bearbeiten]

Divisionskommandeure der 69. ID:
Dienstzeit Dienstgrad Name
26. August 1939 bis 29. September 1941 General der Artillerie Hermann Tittel
29. September 1941 bis 1. Februar 1944 Generalleutnant Bruno Ortner
1. Februar 1944 bis 20. Januar 1945 Generalleutnant Sigfried Rein
20. Januar bis 9. Februar 1945 Oberst Grimme
9. Februar 1945 bis 10. April 1945 Generalmajor Kaspar Völker
Generalstabsoffiziere (Ia) der 69. ID:
Dienstzeit Dienstgrad Name
26. August 1939 bis 16. Juni 1940 Major Werner Müller
16. Juni 1940 bis 20. August 1941 Major Helmut Siemoneit
20. August 1941 bis 1. September 1943 Major Erich Vorwerck
1. September 1943 bis 10. November 1944 Oberstleutnant Eberhard Henrici
10. November 1944 bis 1945[A 1] Major Horst Grüninger
26. Februar bis April 1945 Major Job von Witzleben

Gliederung[Bearbeiten]

Veränderungen in der Gliederung der 69. ID von 1939 bis 1945[1]
1939 1942 1943–1945
Infanterie-Regiment 159 Grenadier-Regiment 159
Infanterie-Regiment 193 Grenadier-Regiment 193[A 2] Grenadier-Regiment 157[A 3]
Infanterie-Regiment 236 Grenadier-Regiment 236
Aufklärungs-Abteilung 169 Radfahr-Abteilung 169 Füsilier-Bataillon 69
Artillerie-Regiment 169[A 4] Artillerie-Regiment 169[A 5] Artillerie-Regiment 169[A 6]
Pionier-Bataillon 169
Panzerabwehr-Abteilung 169 Panzerjäger-Abteilung 169
-- Feldersatz-Bataillon 169
Nachrichten-Abteilung 169
Versorgungseinheiten 169

Literatur[Bearbeiten]

  •  Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 5. Die Landstreitkräfte 31 – 70. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1977, ISBN 3-7648-1107-2.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. im Einsatz vermisst
  2. am 3. November 1942 an die Heerestruppe abgegeben
  3. am 22. September 1943 als Ersatz für GR 193 aufgestellt
  4. mit vier Abteilungen
  5. IV.Abteilung/Artillerie-Regiment 269 am 10. Dezember 1942 von der 269. ID abgegeben
  6. IV./Artillerie-Regiment 269 am 25. August 1944 wieder neu eingegliedert

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.diedeutschewehrmacht.de/69%20inf%20div.htm