Alkor (Stern)

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Datenbanklinks zu Alkor (80 Ursae Majoris)

Stern
Alkor
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Alkor neben Mizar
Beobachtungsdaten
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Sternbild Großer Bär
Rektaszension 13h 25m 13,5s
Deklination +54° 59′ 16,6″
Scheinbare Helligkeit 4,0 mag
Typisierung
Spektralklasse A5 V
Astrometrie
Radialgeschwindigkeit (-8,9 ± 0,9) km/s
Parallaxe (40,2 ± 0,6) mas
Entfernung  (81,2 ± 1,2) Lj
((24,9 ± 0,4) pc)
Physikalische Eigenschaften
Andere Bezeichnungen
und Katalogeinträge
Bayer-Bezeichnung g Ursae Majoris
Flamsteed-Bezeichnung 80 Ursae Majoris
Bonner Durchmusterung BD +55° 1603
Bright-Star-Katalog HR 5062
Henry-Draper-Katalog HD 116842
SAO-Katalog SAO 28751[1]
Tycho-Katalog TYC 3850-1384-1[2]
Hipparcos-Katalog HIP 65477
Weitere Bezeichnungen GJ 3785

Alkor – auch „das Reiterlein“ genannt – ist der freiäugig sichtbare Begleiter des hellen Sterns Mizar (ζ UMa oder 79 UMa) im Sternbild Großer Wagen. Alkor trägt die Bezeichnung 80 Ursae Majoris (80 UMa). Seine Entfernung von uns beträgt etwa 81 Lichtjahre. Der Name (arab.) bedeutet so viel wie „der Verworfene, der Erniedrigte“. Andere altarabische Namen sind Saidak oder Suha.

Ein gutes Auge kann Alkor bei klarem Himmel als Stern 4. Größe unmittelbar nördlich von Mizar, dem mittleren Deichselstern des Großen Wagens, erkennen (Augenprüfer). Der Winkelabstand beträgt 11′50″ (der tatsächliche Abstand der Sterne ist etwa 3 Lichtjahre).

Die Eigenbewegungen von Mizar und Alkor zeigen, dass sie sich aufeinander zu bewegen. Falls Alkor gravitativ an Mizar gebunden ist und um sie kreist, wäre die Umlaufzeit mit 800.000 Jahren ungewöhnlich lang. Da Mizar selbst ein Vierfachsystem ist, wäre der „Augenprüfer“ insgesamt ein fünffaches Sternsystem.

Nach einer indianischen Vorstellung ist Mizar eine Frau, die ein Kind (Alkor) auf dem Rücken trägt. Eine griechische Überlieferung sagt, Alkor sei eine der 7 Schwestern, die von den Plejaden (Siebengestirn) hierher geflohen sei (der bekannte Sternhaufen hat nur 6 helle Sterne).

Nach dem Stern ist u. a. das Forschungsschiff FS Alkor beim Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (Universität Kiel) benannt.

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