9½ Wochen in Paris

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Filmdaten
Deutscher Titel 9½ Wochen in Paris
Originaltitel Love in Paris
Another 9 1/2 Weeks
Produktionsland USA, Großbritannien, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1997
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Anne Goursaud
Drehbuch Mick Davis
Produktion Staffan Ahrenberg,
Yannick Bernard
Musik Francis Haines,
Stephen W. Parsons
Kamera Robert Alazraki
Schnitt Anne Goursaud,
Terilyn A. Shropshire
Besetzung

9½ Wochen in Paris (Originaltitel: Love in Paris oder alternativ: Another 9 1/2 Weeks) ist ein US-amerikanisch-britisch-französisches Filmdrama aus dem Jahr 1997 und eine Fortsetzung des Films 9½ Wochen aus dem Jahr 1986. Regie führte Anne Goursaud, das Drehbuch schrieb Mick Davis.

Handlung[Bearbeiten]

John Gray reist nach Paris, wo er Elizabeth sucht. Er besucht dort die Versteigerung der von Elizabeth geschaffenen Kunstwerke. Gray lernt in Paris die Modedesignerin Lea Calot sowie Calots Assistentin Claire kennen. Calot spielt zuerst mit Gray, dann offenbart sie ihm, Elizabeth sei ihre „beste Freundin“ gewesen.

Calot lädt Gray in die Conciergerie ein. Dort spielt sie mit ihm, küsst ihn und tut so, als ob er sie belästigen würde – was Gray unfreundlichen Kommentaren einiger Touristen aussetzt. Gray und Calot beginnen eine Affäre. Nach einer Modenschau bringen Lea und Claire den Amerikaner auf eine Party, wo sie ihn verführen.

Calots Geschäftspartner Vittorio DaSilva erzählt Gray von Elizabeth, die gestorben ist und begraben wurde. Calot berichtet, dass Elizabeth Drogen genommen hätte und in einem Hotel tot aufgefunden worden sei. Am Ende verlässt Gray Calot nach einem erotischen Spiel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Paris und in Wien – unter anderem im Kaiserbründl – gedreht.[1]

Kritiken[Bearbeiten]

Jack Sommersby schrieb auf efilmcritic.com, der Film sei nicht wirklich empfehlenswert. Er sei jedoch besser als der erste Film und biete einige „aufrichtig bewegende“ Szenen.[2]

Das Lexikon des Internationalen Films schrieb, der Film sei ein „schamlos-primitiver Fortsetzungsfilm, der das Publikum mit falschen Versprechungen“ ködere: „Unverfroren“ beute er „die Erinnerung an den Vorgängerfilm 9½ Wochen (1985) aus“ und biete „nicht mehr als ein langweiliges Flanieren in Postkartenansichten“.[3]

Die Zeitschrift Cinema wunderte sich spöttisch, „wie Mickey Rourke durch dieses schale, monotone Sequel“ schlurfe, was „nur noch ein Drama“ sei. Die Redaktion schlug „zehn Wochen Festungshaft für alle Beteiligten“ vor.[4]

Die Zeitschrift TV direkt spottete, die Filmautoren hätten ein Drehbuch für überflüssig gehalten.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Drehorte von Love in Paris auf imdb.com, abgerufen am 16. Oktober 2007.
  2. vgl. rottentomatoes.com, abgerufen am 16. Oktober 2007.
  3. 9½ Wochen in Paris im Lexikon des Internationalen Films
  4. vgl. cinema.de, abgerufen am 16. Oktober 2007.
  5. TV direkt. 3/2008, S. 132.