Aggregat 10
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Aggregat 10 (kurz: A10) war die Bezeichnung eines deutschen Raketenprojekts im Zweiten Weltkrieg. Die Aggregat 10, die nicht mehr realisiert werden konnte, sollte als Startstufe der Aggregat 9 (bemannt, sowie unbemannt) dienen und ihr zu einer interkontinentalen Reichweite verhelfen. Für den Start dieser Rakete, die in ihrer Größe die Aggregat 4 übertreffen sollte, war der Prüfstand VII in Peenemünde bereits ausgelegt. Die Aggregat 10 sollte mit Alkohol und Flüssigsauerstoff angetrieben werden. Der Schub der Triebwerke sollte 2306,80 kN betragen, die Brennzeit 55 Sekunden. Der Durchmesser sollte 4,12 Meter betragen. Für die Produktion der Aggregat 10 wurde eine neue Raketenfabrik in Ebensee, Österreich errichtet.

