AC Mailand

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AC Mailand
Vereinswappen des AC Mailand
Voller Name Associazione Calcio Milan S.p.A.
Ort Mailand, Italien
Gegründet 16. Dezember 1899
Vereinsfarben rot, schwarz
Stadion Giuseppe-Meazza-Stadion
Plätze 80.018
Präsident ItalienItalien Adriano Galliani
Trainer ItalienItalien Filippo Inzaghi
Homepage www.acmilan.com
Liga Serie A
2013/14 8. Platz
Heim
Auswärts

Der AC Mailand (offiziell: Associazione Calcio Milan S.p.A., kurz A.C. Milan oder Milan) ist ein 1899 gegründeter italienischer Fußballverein aus Mailand.

Mit 18 nationalen Meistertiteln, fünf Pokalsiegen, dem siebenmaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und dem viermaligen Gewinn des Weltpokals gehört Milan zu den erfolg- und traditionsreichsten Vereinsmannschaften der Welt.

Heimstätte des Vereins ist das von den Fans meist nach dem gleichnamigen Stadtteil San Siro genannte Giuseppe-Meazza-Stadion.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung und frühe Jahre (1899–1929)[Bearbeiten]

A.C. Milan (1901)

Der AC Mailand wurde am 16. Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Cricketklub (Milan Cricket and Football Club) unter der Leitung von Alfred Edwards und Herbert Kilpin gegründet. In diesen Jahren entwickelte sich in Italien gerade ein erster geordneter Spielbetrieb auf Landesebene, in dem sich Milan schnell profilierte. Bereits 17 Monate nach der Vereinsgründung, am 5. Mai 1901, setzte sich die Mannschaft aus der Lombardei mit einem 3:0 nach Verlängerung im Meisterschaftsendspiel gegen den CFC Genua durch und errang den ersten Titelgewinn.

Zwischenzeitlich wurden zwei weitere Meistertitel errungen, als 1908 einige Mitglieder den Verein verließen, um den heutigen Lokalrivalen Inter Mailand zu gründen. In den folgenden Jahren konnte der AC Mailand mit der neuen Mannschaft nicht mehr an die Erfolge der ersten neun Jahre anknüpfen. Erst im Jahr 1915 erreichte die Mannschaft wieder die Endrunde, die wegen des Kriegsbeginns aber nicht mehr zu Ende gespielt wurde. Während der Kriegsjahre wurde in einigen Regionen noch Fußball gespielt, und Milan trat im näheren Umland gegen andere Mailänder Vereine an. Ab 1929 etablierte man sich schließlich in der neu gegründeten italienischen 1. Liga.

Nach dem Zweiten Weltkrieg (1949–1956)[Bearbeiten]

Gre-No-Li (1949)

Nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkten sich die Rossoneri mit den schwedischen Spielern Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm, die als Gre-No-Li bekannt wurden, und fanden zu alter Spielstärke zurück. Als die Südamerikaner Juan Schiaffino und José Altafini zum Verein stießen, wurde die Überlegenheit in der italienischen Liga immer deutlicher. In den ersten 20 Jahren nach Kriegsende erreichte Milan in der Serie A bis auf eine Ausnahme jedes Mal einen der ersten drei Tabellenplätze, wobei es allein fünf Meistertitel zu bejubeln gab.

Aufstieg zur europäischen Spitzenmannschaft (1959–1969)[Bearbeiten]

Aber auch auf internationaler Ebene konnte man Erfolge feiern. Nachdem die Italiener 1956 und 1958 im Halbfinale bzw. im Finale des Europapokals der Landesmeister jeweils am spanischen Vertreter Real Madrid scheiterten, errangen sie schließlich am 22. Mai 1963 mit einem 2:1-Endspielsieg gegen Benfica Lissabon erstmals den bedeutendsten europäischen Titel.

Den Gewinn des Weltpokals verpasste man allerdings, nachdem man gegen den Gewinner der südamerikanischen Klubmeisterschaft FC Santos im entscheidenden Spiel mit 0:1 unterlag. Zuvor konnten beide Mannschaften zuhause ihren Gegner jeweils mit 4:2 bezwingen.

Die Ära Nereo Rocco (1967–1973)[Bearbeiten]

Europapokal der Pokalsieger (1968)
Nereo Rocco (1969)

1965 schied der AC Mailand als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Real Madrid aus. Nachdem 1964 und 1965 jeweils der Stadtrivale Inter sowohl den Europapokal der Landesmeister als auch den Weltpokal hatte gewinnen können und somit in der Anzahl der Erfolge an Milan vorbeigezogen war, folgte 1968 schließlich der zweite große internationale Triumph für die Rossoneri, als sie gegen den deutschen Vertreter Hamburger SV den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnten. Ein Jahr später gewann der AC Mailand zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Dabei schlugen sie die Mannschaft von Ajax Amsterdam deutlich mit 4:1. Diesmal blieben die Mailänder auch im Duell gegen den Vertreter aus Südamerika Sieger und gewannen somit erstmals den Weltpokal. Dabei setzten sie sich gegen den Vorjahressieger Estudiantes de La Plata aus Argentinien durch, als sie nach einem deutlichen 3:0-Heimerfolg im Rückspiel knapp mit 1:2 unterlagen. Der europäische Vereinstitel konnte aber wiederum nicht verteidigt werden, da man in der darauf folgenden Saison schon im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger Feyenoord Rotterdam ausschied. 1973 gewann der AC Mailand zum zweiten Mal den Pokalsiegerwettbewerb. Dabei wurde im Finale die Mannschaft von Leeds United bezwungen. Ein Jahr später stand man erneut im Finale, verlor jedoch überraschend mit 0:2 gegen den Pokalsieger aus der DDR, den 1. FC Magdeburg.

1980 endete die Erfolgsserie abrupt, als der Klub zusammen mit Lazio Rom wegen illegaler Wettgeschäfte vom italienischen Fußballverband zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt wurde. Auch wenn Milan umgehend der Wiederaufstieg gelang, erholte sich der Verein nur langsam und musste im Jahr darauf erneut den Weg in die zweite Liga antreten. Nach dem neuerlichen Abstieg in die Serie B gelang wiederholt der sofortige Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse. Unter anderem wurde dies erreicht, da Lokalrivale Inter den Rossoneri drei Spieler auslieh, da Milan zu dieser Zeit nicht über die finanziellen Mittel verfügte, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen.[1]

Sacchis „Gli Immortali“ (1986–1990)[Bearbeiten]

Als der italienische Unternehmer Silvio Berlusconi 1986 die Aktienmehrheit am Verein erwarb,[2] fand der AC Mailand wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Mannschaft erfuhr einen erheblichen Neuaufbau, dabei wurde mit Arrigo Sacchi ein Trainer verpflichtet, welcher einen offensiven Fußball bevorzugte. Neben Roberto Donadoni wurden die Niederderländer Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard verpflichtet. Neben diesen offensiven Spielern und den beiden Verteidigern Franco Baresi und Paolo Maldini entwickelte sich eine schlagkräftige Mannschaft, welche ab Ende der achtziger Jahre den europäischen Vereinsfußball zu dominieren begann.

Franco Baresi (1989)

Während dieser Zeit wurde das Team Gli Immortali („Die Unsterblichen“) genannt. Dabei gewann der AC Mailand 1989 nach dem elften Gewinn der Meisterschaft im Jahr zuvor den Europapokal der Landesmeister, den Europäischen Supercup und den Weltpokal. In der nationalen Meisterschaft hingegen musste man sich am Saisonende mit dem dritten Rang hinter dem Stadtrivalen Inter und dem SSC Neapel begnügen.

1990 gelang dem AC Mailand die erfolgreiche Titelverteidigung im Europapokal der Landesmeister. In der heimischen Liga musste man sich jedoch auch in diesem Jahr dem SSC Neapel geschlagengeben und belegten in der Endabrechnung Platz zwei.

Capellos „Gli Invincibili“ (1991–1996)[Bearbeiten]

1991 verließ Arrigo Sacchi den Verein, um die italienische Fußballnationalmannschaft zu trainieren. Auch unter seinem Nachfolger Fabio Capello, welcher im Gegensatz zu seinem Vorgänger eher defensiv spielen ließ, blieb der AC Mailand erfolgreich. Außerdem kamen mit Zvonimir Boban und Dejan Savicevic sowie Jean-Pierre Papin weitere Weltklassespieler. Doch wie schon im Jahr zuvor reichte es in der nationalen Meisterschaft wieder nur für den zweiten Platz. Diesmal musste man der Mannschaft von Sampdoria Genua den Vortritt lassen. Auch im Europacup scheiterten die Italiener bereits im Viertelfinale gegen den französischen Meister Olympique Marseille, den späteren Finalisten. Nachdem der Titelverteidiger als Gastgeber im ersten Spiel nicht über ein Unentschieden hinauskam, musste das Rückspiel in Marseille unbedingt gewonnen werden. Als beim Stand von 1:0 für die Franzosen kurz vor Schluss im Stadion die Flutlichtanlage ausfiel, nahmen das die Italiener zum Anlass, das Spiel abzubrechen. Daraufhin wurde der Verein für sein eigenmächtiges Handeln für ein Jahr von allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen.

In der Saison 1991/92 konnte man nach vier Jahren wieder den Scudetto gewinnen. Bezeichnet als Gli Invicibili („Die Unbesiegbaren“) blieb man dabei die gesamte Saison über in 58 Spielen ungeschlagen. Auch in den folgenden beiden Jahren blieb man die Nummer eins im eigenen Land.

Ab der Saison 1992/93 durfte Milan wieder am höchsten europäischen Klubwettbewerb teilnehmen, welcher erstmals unter der Bezeichnung UEFA Champions League durchgeführt wurde. Dabei gelang auf Anhieb wieder der Einzug ins Finale, wo man auf den letzten europäischen Bezwinger aus Marseille traf. Obwohl der AC Mailand als klarer Favorit in das Spiel ging, misslang die Revanche für die Viertelfinalniederlage zwei Jahre zuvor. Olympique Marseille hingegen feierte durch einen knappen 1:0-Sieg den ersten Gewinn der europäischen Königsklasse.

Im darauf folgenden Jahr zogen die Mailänder wiederum in das Finale ein. Dabei vermochte die Mannschaft in der Vorrunde mit ihrem schon markanten Defensivfußball nur wenig zu überzeugen und konnte von sechs Spielen gerade einmal zwei gewinnen, bei vier Unentschieden. Aus diesem Grund galt der AC Mailand seit langer Zeit wieder als Außenseiter, da ihm mit dem FC Barcelona eine Mannschaft gegenüberstand, welche nach Ansicht vieler Beobachter den offensivsten und torreichsten Fußball dieser Zeit praktizierte. Doch letztlich blieb die erwartete Wachablösung im europäischen Vereinsfußball aus, der AC Mailand übernahm im Athener Olympiastadion vor 76.000 Zuschauer von Beginn an die Initiative und besiegte seinen spanischen Kontrahenten deutlich mit 4:0.

Auch 1995 kam Milan zum nunmehr dritten Mal in Folge ins Finale der Champions League. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Stars unterlagen dabei den „jungen Wilden“ von Ajax Amsterdam im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 0:1. Dabei erzielte der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 18-jährige Patrick Kluivert das „goldene Tor“.

Mit dieser Niederlage ging in der europäischen Königsklasse eine 7-jährige Ära zu Ende, in welcher der AC Mailand eine prägende Rolle innehatte, welche in seiner Dominanz nur mit der von Real Madrid in den späten 1950er-Jahren zu vergleichen war. Die Italiener erreichten in dieser Zeit fünfmal das Finale, wobei sie letztlich dreimal Europas Fußballkrone erringen konnten.

Milan unter Ancelotti (2001–2009)[Bearbeiten]

Danach endete vorerst die Überlegenheit des AC Mailand , da die Mannschaft im Umbruch stand. Trainer Fabio Capello verließ den Verein und wurde durch Óscar Washington Tabárez aus Uruguay ersetzt. Ruud Gullit hatte schon 1993 sein Engagement beim Verein beendet, Marco van Basten musste wegen anhaltender Verletzungsprobleme seine Karriere beenden, und andere Stars früherer Jahre konnten wie Franco Baresi nicht mehr an ihre alte Leistungsfähigkeit anknüpfen. Neue spektakuläre Verpflichtungen wie die von Roberto Baggio oder George Weah konnten die dabei entstehenden Lücken nicht schließen, wodurch der Verein in Europa eine Reihe überraschender Niederlagen einstecken musste. In den Jahren 1997 und 1998 war der Klub aus Norditalien weit von den Erfolgen vergangener Tage entfernt, da er in dieser Zeit selbst auf nationaler Ebene nur einen Platz in der unteren Tabellenhälfte erreichen konnte. Nach kurzen erneuten Amtsperioden von Sacchi und Capello wurde schließlich Alberto Zaccheroni als Trainer verpflichtet, der die Durststrecke beendete und den Verein 1999 zur erneuten Meisterschaft führte. Trotzdem drehte sich das Trainerkarussell weiter, bis mit Carlo Ancelotti auch der internationale Erfolg zurückkehrte. Nachdem u. a. der torgefährliche ukrainische Stürmer Andrij Schewtschenko geholt wurde, galt Milan wieder als eine der spielstärksten Mannschaften Europas und erreichte schließlich im Jahre 2003 wieder das Finale der Champions League. Hierbei gewann man im Elfmeterschießen gegen den Ligakonkurrenten Juventus Turin und konnte sich so den wertvollsten Titel Europas zum mittlerweile sechsten Mal sichern. In der Saison 2003/04 schied der AC Mailand als Titelverteidiger im Viertelfinale gegen Deportivo La Coruña aus. Nachdem das Hinspiel im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 4:1 gewonnen wurde, verlor man das Rückspiel im Estadio Riazor mit 0:4.

In der Saison 2004/05 stand der AC Mailand erneut im Finale der Champions League, wo der Gegner diesmal FC Liverpool hieß. Dieses Spiel sollte als eines der denkwürdigsten in die Geschichte des europäischen Meistercups eingehen. Nachdem der große Favorit aus Italien anfangs seinen Gegner nach Belieben beherrschte und zur Halbzeit bereits mit drei Toren führte, kämpften sich die Engländer wieder ins Spiel zurück und erreichten die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung brachte, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt, in welchem Milan schließlich das schon sicher geglaubte Spiel doch noch verlor.

Ein Jahr später konnte der AC Mailand das Halbfinale der Champions League erreichen, musste sich dort jedoch dem späteren Sieger FC Barcelona geschlagen geben.

Im Mai 2006 wurde die italienische Liga von einem Skandal erschüttert, in welchen neben Juventus Turin auch der AC Mailand verwickelt war. Als Konsequenz wurden dem Mailänder Verein für die gerade abgeschlossene Saison 2005/06 44 Punkte abgezogen. Dadurch verlor Milan den zweiten Platz und damit die verbundene direkte Qualifikation für die Champions League 2006/07. Ein Berufungsgericht milderte allerdings den Richterspruch ab und reduzierte die Strafe auf 30 Punkte Abzug, wodurch der Verein in der Endabrechnung noch den dritten Tabellenplatz belegte und zumindest noch die Champions League über die Qualifikationsrunde erreichen konnte. Außerdem bekam der Verein für die darauf folgende Spielzeit 2006/07 einen Abzug von 15 Punkten, welcher nach der Berufung auf acht Punkte reduziert wurde.

Trotz dieses mühevollen Umwegs erreichte Milan in der Saison 2006/07 wiederum das Finale der Champions League, wo mit dem FC Liverpool der Endspielgegner von Istanbul wartete. Doch anders als im legendären Finale von 2005 behielten die Rossoneri hier das bessere Ende für sich und gewannen durch zwei Tore von Filippo Inzaghi verdient mit 2:1. Im August des gleichen Jahres konnte der AC Mailand dem Triumph in der Königsklasse noch den Gewinn des Supercups hinzufügen, als in Monaco der amtierende UEFA-Cup Sieger FC Sevilla mit 3:1 bezwungen wurde.

Am 16. Dezember 2007 gelang dem AC Mailand zum vierten Mal der Sieg im Weltpokal, wobei in Yokohama der Sieger aus der Südamerika-Gruppe, die Boca Juniors, mit 4:2 geschlagen wurden. Die Saison 2007/08 wurde auf einem enttäuschenden fünften Tabellenplatz abgeschlossen, wodurch man in der Saison 2008/09 die Champions League verpasste. Im UEFA-Pokal setzte man sich in der ersten Runde gegen den FC Zürich durch, in der Gruppenphase traf man auf SC Heerenveen, SC Braga, FC Portsmouth und den VfL Wolfsburg. Bereits im Sechzehntelfinale schieden die Rossoneri überraschend gegen Werder Bremen aus.

Die Jahre 2010 bis 2012[Bearbeiten]

Vor der Saison 2010/11 kam mit Massimiliano Allegri ein neuer Trainer, auch der Kader wurde mit neuen Spielern verstärkt. Für die Offensive wurden die Stürmer Zlatan Ibrahimović und Robinho verpflichtet, zur Wintertransferperiode im Dezember zudem der italienische Nationalspieler Antonio Cassano sowie im Januar der international erfahrene Mark van Bommel. Zusammen mit Leistungsträgern wie Thiago Silva, Alessandro Nesta, Gennaro Gattuso, Clarence Seedorf, Andrea Pirlo und Alexandre Pato, wurde eine Mannschaft geformt, welche bereits drei Spieltage vor Saisonende den 18. Meistertitel fixieren konnte. In der Champions League schieden die Mailänder dagegen bereits im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus. In der darauffolgenden Saison 2011/12 musste man sich knapp dem neuen Meister Juventus Turin geschlagen geben. In der Champions League erreichten die Mailänder das Viertelfinale gegen den FC Barcelona.

Gegenwart[Bearbeiten]

Zur Saison 2012/13 wurde ein Umbruch eingeleitet, mit dem Ziel die in die Jahre gekommene Mannschaft zu verjüngen. Leistungsträger wie Thiago Silva und Zlatan Ibrahimović wurden abgegeben, auch Vereinsikonen wie Gennaro Gattuso, Alessandro Nesta, Clarence Seedorf und Filippo Inzaghi verließen den Verein oder beendeten ihre Karrieren. Der Verein landete in dieser Saison zwar noch auf Platz 3, scheiterte in der Champions League im Achtelfinale jedoch erneut gegen den FC Barcelona.

Die Saison 2013/14 sollte für den Verein eine der enttäuschendsten der Neuzeit werden. In der Liga erreichte man nur den 8. Platz, während man in der Champions League im Achtelfinale gegen Atlético Madrid ausschied.

Spiel- und Trainingsstätten[Bearbeiten]

Historische Spielstätten[Bearbeiten]

San Siro (1934)

Erste Spielstätte war von 1900 bis 1903 der Trotter an der Piazza Doria, von 1903 bis 1905 das Acquabella am Corso Indipendenza, von 1906 bis 1914 der Campo di Porta Monforte, von 1914 bis 1920 das Velodromo Sempione und von 1920 bis 1926 der Campo di Viale Lombardia.[3]

Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Giuseppe-Meazza-Stadion
Stadio Giuseppe Meazza (2010)

1925 entschied sich Milans Vereinspräsident Piero Pirelli für ein neues Stadion und ließ das San Siro innerhalb von 13 Monaten errichten. Ursprünglich war es Eigentum des AC Mailand, seit 1947 teilen sich die beiden Mailänder Vereine das Stadion. Die Einweihung fand am 19. September 1926 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Milan und Inter statt.

Der offizielle Stadionname wurde nach einem Umbau im März 1980 zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza vergeben, der für beide Mailänder Vereine spielte. Der von den Anhängern immer noch häufig verwendete Name San Siro ist zugleich der Name des Stadtteils, in welchem sich das Stadion befindet.

Das Giuseppe-Meazza-Stadion ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (bis 2010: Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt zu den größten Europas. Seit Baubeginn wurde das Stadion mehrmals modernisiert und bietet aktuell 80.018 Zuschauern Platz. Es beherbergt außerdem Fanshops, Restaurants und ein Museum, in dem sich Besucher über die Geschichte der beiden Mailänder Vereine informieren können.[4]

Centro Sportivo Milanello[Bearbeiten]

Das Trainings- und Ausbildungszentrum Centro Sportivo Milanello[5] liegt nordwestlich von Mailand in der Provinz Varese. Auf einer Fläche von 160.000 m² befinden sich die Trainingsanlagen sowie das sportmedizinische Zentrum Milan-Lab. Es wird als eines der renommiertesten und innovativsten europäischen Sportzentren angesehen.

Die italienische Fußballnationalmannschaft nutzte das Trainingszentrum, um sich auf die Europameisterschaften 1988, 1996 und 2000 vorzubereiten.[6]

Sonstiges[Bearbeiten]

Fans und Anhänger[Bearbeiten]

Milan-Ultras (2006)

Die organisierten Fan-Gruppen sind traditionell in der Curva Sud des Stadions zu finden. Eines ihrer Lieder ist die Mailänder Hymne O mia bela Madunina mit dem Refrain „… ma Milan è un gran Milan“ (… aber Mailand ist ein großes Mailand).

Die Fossa dei Leoni (ital., Höhle der Löwen) war eine Ultrà-Gruppierung. Sie wurde 1968 gegründet und hatte bis zu 10.000 Mitglieder. Im Gegensatz zur zweiten großen Fan-Gruppierung, der Brigate Rossonere, war sie aufgrund ihrer Größe unpolitisch. Zwischen der Fossa dei Leoni und den Brigate Rossonere gab es ein Abkommen, das vorschrieb, dass Politik im Stadion nichts zu suchen hat. Dieses Abkommen besteht bis heute zwischen allen Gruppen.

Die 1975 gegründete Brigate Rossonere welche derzeit als die größte organisierte Anhängerschaft des Vereins gilt, sowie die 1967 gegründete Commandos Tigre sind im Unterrang der Curva Sud zu finden.

Derby della Madonnina[Bearbeiten]

Hauptartikel: Derby della Madonnina
Blick auf die Curva Sud (2009)

Der AC Mailand ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, des Mailänder Stadtderbys. Das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms benannt wurde, ist im Gegensatz zu vielen anderen Derbys nicht von geographischen, kulturellen oder politischen Gegensätzen geprägt, sondern erhält seine besondere Brisanz dadurch, dass Inter Mailand aus dem älteren Milan hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international ähnlich erfolgreich sind. Mailand ist die einzige Stadt, welche zwei Champions-League-Sieger beheimatet.

Finanzsituation und Eigentümerschaft[Bearbeiten]

Die Associazione Calcio Milan S.p.A. ist seit 1986 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der italienischen Finanzholding Fininvest S.p.A..[7]

Zum Verein gehörende Tochterunternehmen sind die Milan Real Estate S.p.A. (100%), Milan Entertainment S.r.l. (100%), Fondazione Milan - Onlus (100%), M-I Stadio S.r.l. (50%) und Asansiro S.r.l. (45%).[8]

Im Jahr 2012 erwirtschaftete der AC Mailand einen Umsatz von 284,9 Millionen Euro und ist damit der umsatzstärkste Fußballverein Italiens, weltweit belegt der Verein in dieser Kategorie Platz sechs.[9]

Milan Channel[Bearbeiten]

Milan Channel[10] ist der Abonnement-basierte Fernsehsender. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Reportagen, Porträts, Interviews, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre sowie die Übertragung zahlreicher Spiele der Serie A, Champions League, Coppa Italia und der Jugendmannschaften.

Fondazione Milan[Bearbeiten]

Fondazione Milan Onlus[11] ist eine Stiftung, die sich durch den Verein sowie Sponsoren und Spenden finanziert. Ihr Ziel ist es, die sozialen und kulturellen Werte das Sportes im Allgemeinen und des Vereins im Besonderen in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Die weltweit operierende Stiftung betreibt in erster Linie Projekte in den Bereichen schulischer und beruflicher Ausbildung junger Menschen, Menschenrechte, Bildung, Sport, humanitäre Hilfe in Entwicklungsländern und die Aufrechterhaltung der Beziehungen zwischen nationalen und internationalen Institutionen.

Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten]

Derzeitiger Ausrüster ist der deutsche Sportartikelhersteller Adidas, der 2013 erneuerte Vertrag läuft bis 2023.[12]

1987 schloss Milan einen Werbevertrag mit Mediolanum, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Motta (1992–1994), Opel (1994–2006), Bwin (2006–2010) und Emirates (2010–).[13]

Vereinsfarben und -wappen[Bearbeiten]

Vereinswappen auf dem Heimtrikot der Saison 2008/09

Der AC Mailand trägt seit Gründung 1899 die Farben Rot und Schwarz, dazu weiße Hosen und schwarze Stutzen. Das heutige Vereinswappen kombiniert die Farben des Vereins und die der Stadt Mailand, es zeigt das Akronym ACM im oberen Teil und das Gründungsjahr 1899 im unteren.

Daten und Fakten[Bearbeiten]

Vereinserfolge[Bearbeiten]

Piazza del Duomo

In Bezug auf die Summe internationaler Titelgewinne zählt der AC Mailand zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt. Allein im bedeutendsten europäischen Klubwettbewerb stand Milan bisher elfmal im Finale und blieb dabei sieben Mal siegreich. Titelgewinne werden traditionsgemäß auf der Piazza del Duomo gefeiert.

International[Bearbeiten]

Europapokal der Landesmeister/UEFA Champions League (7)

Europapokal der Pokalsieger (2)

Weltpokal/FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (4) (Rekord)

UEFA Super Cup (5) (Rekord)

Coppa Latina (2) (Rekord)

  • 1951, 1956

Mitropacup (1)

  • 1981/82
Trophäen im Vereinsmuseum

National[Bearbeiten]

Italienische Meisterschaft (18)

Italienischer Pokal (5)

Italienischer Supercup (6) (Rekord)

Medaglia del Re (3) (Rekord)

  • 1900, 1901, 1902

Coppa Federale (1)

  • 1915/16

Individuelle Erfolge[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

Marco van Basten

Ballon d’Or (Europas Fußballer des Jahres) (8)

FIFA Ballon d’Or/Weltfußballer des Jahres (6)

Torschützenkönig der UEFA Champions League: (4)

UEFA Club Football Awards (6)

  • Paolo Maldini 2007 (Bester Verteidiger), Clarence Seedorf 2007 (Bester Mittelfeldspieler), Kaká 2005 (Bester Mittelfeldspieler), Kaká 2007 (Bester Stürmer), Kaká 2007 (UEFA Fußballer des Jahres), Alexandre Pato 2009 (Bester Stürmer), Carlo Ancelotti 2003 (UEFA Trainer des Jahres), Carlo Ancelotti 2007 (UEFA Trainer des Jahres)

Bester Spieler der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (1)

World Soccer (11)

FIFA Order of Merit: (1)

National[Bearbeiten]

Torschützenkönig (17) (Rekord)

Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (6)

Trainer des Jahres (3)

Personal[Bearbeiten]

(Stand: 2. Oktober 2014)[14]

Kader der Profimannschaft 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Name Nat. Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
1 Michael Agazzi ItalienItalien 03.07.1983 2014 2017
23 Diego López SpanienSpanien 03.11.1981 2014 2018
32 Christian Abbiati ItalienItalien 08.06.1977 1998 2015
Abwehrspieler
2 Mattia De Sciglio ItalienItalien 20.10.1992 2011 2016
5 Philippe Mexès FrankreichFrankreich 30.03.1982 2011 2015
13 Adil Rami FrankreichFrankreich 27.12.1985 2014 2017
14 Michelangelo Albertazzi ItalienItalien 07.01.1991 2014 2016
17 Cristián Zapata KolumbienKolumbien 30.09.1986 2012 2016
20 Ignazio Abate ItalienItalien 12.11.1986 2009 2015
25 Daniele Bonera ItalienItalien 31.05.1981 2006 2015
27 Pablo Armero KolumbienKolumbien 02.11.1986 2014 2015
33 Alex BrasilienBrasilien 17.06.1982 2014 2016
81 Cristian Zaccardo ItalienItalien 21.12.1981 2013 2016
Mittelfeldspieler
4 Sulley Muntari GhanaGhana 27.08.1984 2012 2016
8 Riccardo Saponara ItalienItalien 21.12.1991 2013 2018
15 Michael Essien GhanaGhana 03.12.1982 2014 2015
16 Andrea Poli ItalienItalien 29.09.1989 2013 2017
18 Riccardo Montolivo (C)Kapitän der Mannschaft ItalienItalien 18.01.1985 2012 2016
21 Marco van Ginkel NiederlandeNiederlande 01.12.1992 2014 2015
28 Giacomo Bonaventura ItalienItalien 22.08.1989 2014 2019
34 Nigel de Jong NiederlandeNiederlande 30.11.1984 2012 2015
Stürmer
7 Jérémy Ménez FrankreichFrankreich 07.05.1987 2014 2017
9 Fernando Torres SpanienSpanien 20.03.1984 2014 2016
10 Keisuke Honda JapanJapan 13.06.1986 2014 2017
11 Giampaolo Pazzini ItalienItalien 02.08.1984 2012 2015
19 M'Baye Niang FrankreichFrankreich 19.12.1994 2012 2017
92 Stephan El Shaarawy ItalienItalien 27.10.1992 2011 2018
98 Hachim Mastour ItalienItalien 15.06.1998 2012 2017

Vereinsführung 2014/15[Bearbeiten]

Trainerstab
Funktion Name
Cheftrainer Filippo Inzaghi
Co-Trainer Mauro Tassotti
Torwarttrainer Alfredo Magni
Techn. Assistent Andrea Maldera
Nicola Matteucci
Giovanni Vio
Fitnesstrainer Daniele Tognaccini
Bruno Dominici
Jugendtrainer Cristian Brocchi
Medizinische Abteilung
Funktion Name
Vereinsärzte Armando Gozzini
Stefano Mazzoni
Chiropraktiker Stefano Arata
Physiotherapeuten Marco Cattaneo
Stefano Grani
Roberto Morosi
Marco Paesanti
Masseur Endo Tomoroni
Management
Funktion Name
Präsident und CEO Adriano Galliani
Sportdirektor Ariedo Braida
Team-Manager Vittorio Mentana
Organisationsdirektor Umberto Gandini
Finanzdirektor Alfonso Cefaliello
Jugendkoordinator Filippo Galli
Medizinischer Direktor Rodolfo Tavana

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Torhüter

Abwehrspieler

Mittelfeldspieler

Stürmer

Spielerrekorde[Bearbeiten]

(Stand: 2. Oktober 2014; angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore)

Einsätze[Bearbeiten]

Paolo Maldini
  • In allen Wettbewerben: Paolo Maldini, 902.[15]
  • Italienische Liga: Paolo Maldini, 647.
  • Italienischer Pokal: Franco Baresi, 97.
  • Europapokal: Paolo Maldini, 168.
  • Jüngster Spieler der 1. Mannschaft: Paolo Maldini, 16 Jahre und 208 Tage (gegen Udinese Calcio, 20. Januar 1985).[16]
  • Jüngster Spieler in der UEFA Champions League: Bryan Cristante, 16 Jahre und 278 Tage (gegen FC Viktoria Plzeň, 6. Dezember 2011).[17]
  • Ältester Spieler der 1. Mannschaft: Alessandro Costacurta, 41 Jahre und 25 Tage (gegen Udinese Calcio, 19. Mai 2007).[18]
  • Längste Karriere im Verein: Paolo Maldini, 24 Jahre und 132 Tage (20. Januar 1985 bis 31. Mai 2009).
  • Nach den Karriereenden von Franco Baresi und Paolo Maldini wurden deren Rückennummern aufgrund der Verdienste und Treue zum Verein bis auf weiteres nicht mehr vergeben.[19]
# Name Zeitraum Serie A Coppa Italia Europapokal Sonstige Gesamt
1 ItalienItalien Paolo Maldini 1984–2009 647 72 168 15 902
2 ItalienItalien Franco Baresi 1977–1997 532 97 75 15 719
3 ItalienItalien Alessandro Costacurta 1986–2007 458 78 116 11 663
4 ItalienItalien Gianni Rivera 1960–1979 501 74 76 7 658
5 ItalienItalien Mauro Tassotti 1980–1997 429 75 64 15 583
6 ItalienItalien Massimo Ambrosini 1995–1997
1998–2013
344 37 99 9 489
7 ItalienItalien Gennaro Gattuso 1999–2012 335 26 101 6 468
8 NiederlandeNiederlande Clarence Seedorf 2002–2012 300 25 102 5 432
9 ItalienItalien Angelo Anquilletti 1966–1977 278 71 62 7 418
10 ItalienItalien Cesare Maldini 1954–1966 347 9 42 14 412

Tore[Bearbeiten]

Filippo Inzaghi
# Name Zeitraum Serie A Coppa Italia Europapokal Sonstige Gesamt
1 SchwedenSchweden Gunnar Nordahl 1949–1956 210 0 4 7 221
2 UkraineUkraine Andrij Schewtschenko 1999–2006
2008–2009
127 7 38 4 175
3 ItalienItalien Gianni Rivera 1960–1979 122 28 13 1 164
4 BrasilienBrasilien ItalienItalien José Altafini 1958–1965 120 9 20 12 161
5 ItalienItalien Aldo Boffi 1936–1945 109 22 0 0 131
6 ItalienItalien Filippo Inzaghi 2001–2012 73 10 41 2 126
7 NiederlandeNiederlande Marco van Basten 1987–1995 90 13 17 2 124
8 ItalienItalien Giuseppe Santagostino 1921–1932 103 2 0 1 106
9 BrasilienBrasilien Kaká 2003–2009
2013–2014
77 0 25 2 104
10 ItalienItalien Pierino Prati 1966–1973 72 14 16 0 102

Vereinsstatistiken[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

  • Die meisten Meisterschaftssiege in einer Saison – 28 in 38 Spielen, (2005/06)
  • Die wenigsten Meisterschaftssiege in einer Saison – 5 in 30 Spielen, (1976/77)

Niederlagen[Bearbeiten]

  • Die meisten Meisterschaftsniederlagen – 15 in 34 Spielen, (1930/31)
  • Die wenigsten Meisterschaftsniederlagen – ungeschlagen in 34 Spielen, (1991/92)

Tore[Bearbeiten]

  • Die meisten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 118 in 38 Spielen, (1949/50)
  • Die wenigsten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 21 in 30 Spielen, (1981/82)
  • Die meisten Gegentore in einer Saison – 62 in 34 Spielen, (1932/33)
  • Die wenigsten Gegentore in einer Saison – 12 in 30 Spielen, (1968/69)

Punkte[Bearbeiten]

  • Die meisten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 60 in 38 Spielen, (1950/51)
  • Die wenigsten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 24 in 30 Spielen, (1981/82)
  • Die meisten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 82 in 34 Spielen, (2003/04), 82 in 38 Spielen, (2010/11),
  • Die wenigsten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 43 in 34 Spielen, (1996/97)

Spiele[Bearbeiten]

Rekordsiege[Bearbeiten]
Rekordniederlagen[Bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten]

Carlo Ancelotti
  • Erster Trainer: Herbert Kilpin, von 1899 bis 1906.[20]
  • Längste Amtszeiten:
    • Eine Amtszeit: Carlo Ancelotti, 7 Jahre und 236 Tage, vom 6. November 2001 bis 30. Juni 2009.[21]
    • Mehrere Amtszeiten: Nereo Rocco, 9 Jahre und 161 Tage, zwischen 1961 bis 1974 in vier Amtszeiten als Trainer, später von 1975 bis 1977 in zwei Amtszeiten als Technischer Direktor.[22]
  • Die meisten Spiele als Trainer: Nereo Rocco trainierte den Verein über 459 Spiele (323 als Trainer und 136 als Technischer Direktor).
Cheftrainer
Amtszeit Name
1899–1906 EnglandEngland Herbert Kilpin
1906–1907 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Daniele Angeloni
1907–1910 technische Kommission
1910–1911 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Camperio
1911–1914 technische Kommission
1915–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Moda
1922–1924 OsterreichÖsterreich Ferdi Oppenheim
1924–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Vittorio Pozzo
1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Moda
1926–1928 EnglandEngland Herbert Burgess
1928–1931 OsterreichÖsterreich Engelbert König
1931–1933 Ungarn 1918Ungarn József Bánás
1933–1934 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1934–1937 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Adolfo Baloncieri
1937 EnglandEngland William Garbutt
1937–1938 OsterreichÖsterreich Hermann Felsner,
Ungarn 1918Ungarn József Bánás
1938–1940 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1940–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Ara,
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Antonio Busini
1941–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Mario Magnozzi
1943–1945 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Santagostino
1946 ItalienItalien Adolfo Baloncieri
1949–1952 Ungarn 1949Ungarn Lajos Czeizler
Cheftrainer
Amtszeit Name
1946–1949 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
1952 SchwedenSchweden Gunnar Gren
1952–1953 ItalienItalien Mario Sperone
1953–1954 Ungarn 1949Ungarn Béla Guttmann
1954 ItalienItalien Antonio Busini
1954–1956 UruguayUruguay ItalienItalien Ettore Puricelli
1957–1960 ItalienItalien Giuseppe Viani
1960–1961 ItalienItalien Paolo Todeschini
1961–1963 ItalienItalien Nereo Rocco
1963–1964 ArgentinienArgentinien Luis Carniglia
1963–1966 SchwedenSchweden Nils Liedholm
1966 ItalienItalien Giovanni Cattozzo
1966–1967 ItalienItalien Arturo Silvestri
1966–1972 ItalienItalien Nereo Rocco
1973–1974 ItalienItalien Cesare Maldini
1974 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
1974–1975 ItalienItalien Gustavo Giagnoni
1975 ItalienItalien Nereo Rocco
1975–1976 ItalienItalien Paolo Barison
1976 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
1976–1977 ItalienItalien Giuseppe Marchioro
1977 ItalienItalien Nereo Rocco
1979–1981 ItalienItalien Massimo Giacomini
1977–1979 SchwedenSchweden Nils Liedholm
Cheftrainer
Amtszeit Name
1981 ItalienItalien Italo Galbiati
1981–1982 ItalienItalien Luigi Radice
1982 ItalienItalien Italo Galbiati
1982 ItalienItalien Francesco Zagatti
1982–1984 ItalienItalien Ilario Castagner
1984 ItalienItalien Italo Galbiati
1984–1987 SchwedenSchweden Nils Liedholm
1987 ItalienItalien Fabio Capello
1987–1991 ItalienItalien Arrigo Sacchi
1991–1996 ItalienItalien Fabio Capello
1996 UruguayUruguay Óscar Tabárez
1996–1997 ItalienItalien Giorgio Morini
1997 ItalienItalien Arrigo Sacchi
1997–1998 ItalienItalien Fabio Capello
1998–2001 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
2001 ItalienItalien Cesare Maldini
2001 TurkeiTürkei Fatih Terim
2001–2009 ItalienItalien Carlo Ancelotti
2009–2010 BrasilienBrasilien Leonardo
2010–2014 ItalienItalien Massimiliano Allegri
2014 NiederlandeNiederlande Clarence Seedorf
2014–0000 ItalienItalien Filippo Inzaghi

Präsidentenhistorie[Bearbeiten]

Präsidenten
Amtszeit Name
1899–1908 EnglandEngland Alfred Edwards
1908–1929 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Pirelli
1929–1933 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Ravasco
1933–1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Mario Bernazzoli
1936–1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Annoni
1938–1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Emilio Colombo
1939–1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Achille Invernizzi
1940–1954 ItalienItalien Umberto Trabattoni
1954–1963 ItalienItalien Andrea Rizzoli
1963–1966 ItalienItalien Felice Riva
1966–1967 ItalienItalien Luigi Carraro
1967–1971 ItalienItalien Franco Carraro
1971–1972 ItalienItalien Federico Sordillo
Präsidenten
Amtszeit Name
1972–1975 ItalienItalien Albino Buticchi
1975–1976 ItalienItalien Bruno Pardi
1976–1977 ItalienItalien Vittorio Duina
1977–1980 ItalienItalien Felice Colombo
1980–1982 ItalienItalien Gaetano Morazzoni
1982–1986 ItalienItalien Giuseppe Farina
1986–1986 ItalienItalien Rosario Lo Verde
1986–2004 ItalienItalien Silvio Berlusconi
2004–2006 ItalienItalien Adriano Galliani
2006–2008 ItalienItalien Silvio Berlusconi
2008– ItalienItalien Adriano Galliani

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AC Mailand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Flutlicht und Schatten. Die Geschichte des Europapokals. ISBN 3-89533-474-X, S. 431.
  2. acmilan.com – History
  3. I campi di gioco del Milan (dt.: Die Spielstätten des AC Milan)
  4. sansiro.net - siehe Museo und Store
  5. acmilan.com – Centro Sportivo Milanello
  6. acmilan.com/accessibile/ – siehe Le strutture
  7. fininvest.it - Company Structure
  8. acmilan.com - Bilancio 2011
  9. forbes.com – AC Milan on the Forbes Soccer Team Valuations List
  10. acmilan.com - Milan Channel
  11. fondazionemilan.org - Mission
  12. adidas.com - adidas and A.C. Milan announce the extension of their partnership until 2023
  13. emirates.com - Emirates Sponsorships
  14. acmilan.com - Rosa
  15. magliarossonera.it - Paolo Cesare Maldini
  16. gazzetta.it - È Paolo Maldini il più giovane rossonero ad aver giocato in A
  17. gazzetta.it - AC Milan fluff the finish in Prague
  18. magliarossonera.it - Alessandro Costacurta
  19. guardian.co.uk - Which clubs have retired shirt numbers?
  20. magliarossonera.it - All Kilpin
  21. magliarossonera.it - All Ancelotti
  22. magliarossonera.it - All Rocco