ADIZ

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Dieser Artikel behandelt die Flugüberwachungszone; zur Fachzeitschrift siehe Allgemeine Deutsche Imkerzeitung.

ADIZ ist die englische Abkürzung für Air Defense Identification Zone, eine Flugüberwachungszone.

ADIZ war u.a. eine Flugüberwachungszone, die bis zur Wende 1989 entlang der Innerdeutschen Zonengrenze zwischen BRD und DDR und durch den Bayrischen Wald bis zur Grenze zu Österreich verlief – auf westlicher Seite der Zonengrenze auf bundesdeutschem Gebiet.

Die ADIZ wurde zu Beginn des Kalten Krieges von der NATO aus zwei Gründen eingerichtet: Erstens, um überraschenden Einflügen von Militärflugzeugen aus dem Ostblock vorzubeugen und zweitens, um bei absichtlichen oder versehentlichen Annäherungen an die innerdeutsche Grenze rechtzeitig eingreifen zu können. Die ADIZ galt für Flüge nach Instrumenten- und nach Sichtflugregeln gleichermaßen. Abgesehen von speziellen Korridoren, die zu den in der ADIZ gelegenen Flugplätzen (zum Beispiel Bayreuth) führten, durfte die Zone nur mit vorher abgegebenem Flugplan und unter Luftverkehrskontrolle beflogen werden. Mit der Deutschen Einheit wurde die ADIZ-Zone aufgelassen.

Siehe auch: Zonenrandgemeinde, Flugüberwachung

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