AEC Kommandofahrzeug

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AEC Kommandofahrzeug
IWM-E-6867-AEC-Dorchester-19411201.jpg

Die britische Armee während der Nordafrika Kampagne – Fahrzeug, Kommandeur und Stab (1941)

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 8
Länge 7,949 m
Breite 2,413 m
Höhe 2,692 m
Masse 18,289 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 9 mm
Hauptbewaffnung mitgeführte Bren
Beweglichkeit
Antrieb AEC Model A198 6-Zylinder Dieselmotor
150 PS
Höchstgeschwindigkeit 48,5 km/h
Leistung/Gewicht
Reichweite 450 km

Das AEC Kommandofahrzeug war ein 1941 in den Dienst der British Army verwendetes gepanzertes Kommandofahrzeug zur Führung und Koordination der Panzertruppe im Feld und Gefecht, des britischen Bus- und Nutzfahrzeugherstellers Associated Equipment Company.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Erprobungen mit Panzern als Kommandofahrzeuge für die Panzertruppe, brachten wegen des ungelösten Platzproblems eher unbefriedigende Ergebnisse. Eines der ersten gepanzerten Kommandofahrzeuge der britischen Armee, war der 1940 hergestellte Guy Lizard von Guy Motors.

Der AEC war von den räumlichen Dimensionen wesentlich größer als der Guy Lizard und hatte den Spitznamen Dorchester, nach einem bekannten Luxushotel in London. [1]

Man kann den allradgetriebenen geräumigen Drei-Achser als gepanzerten Bus, basierend auf einem LKW-Chassis beschreiben. Er wurde in den Versionen AEC HP (High Power) und AEC LP (Low Power) angeboten.

In den verschiedenen Versionen wurden insgesamt 415 Einheiten des Fahrzeuges produziert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AEC Kommandofahrzeug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Kenneth Macksey & John Batchelor: Die Geschichte der Panzerkampfwagen, Wilhelm Heyne Verlag München, ISBN 3-453-52081-5
  • The Illustrated Encyclopedia of the World`s Tanks and Fighting Vehicles, Chief author and consultant: Christopher F. Foss, Salamander Books Limited, London, 1977

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Illustrated Encyclopedia of the World`s Tanks and Fighting Vehicles, Chief author and consultant: Christopher F. Foss, Salamander Books Limited, London, 1977 S. 38