AFC Champions League
| AFC Champions League | |
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| Verband | AFC |
| Erstaustragung | 1967 (als Asian Champion Club Tournament) |
| Mannschaften | 32 (Gruppenphase) |
| Spielmodus | Rundenturnier (8 Gruppen à 4 Teams) K.-o.-System ab Achtelfinale |
| Titelträger | |
| Rekordsieger | |
| Website | www.the-afc.com |
| Qualifikation zu | FIFA-Klub-Weltmeisterschaft |
Die AFC Champions League ist der wichtigste asiatische Vereinsfußballwettbewerb, vergleichbar mit der europäischen Champions League, der seit 1967 als "Asian Champion Club Tournament" bzw. "Asian Club Championship" (deut.: Asienpokal der Landesmeister) zuerst unregelmäßig ausgetragen und von der Asian Football Confederation (AFC) organisiert wird. Seit 2003 wird der Wettbewerb, unter Einbeziehung der nationalen Pokalsieger, als AFC Champions League in der heutigen Form ausgespielt. Im Unterschied zur europäischen Champions League sind jedoch nicht alle Mitgliedsverbände des AFC teilnahmeberechtigt.
Der Sieger der AFC Champions League qualifiziert sich regelmäßig für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Vorläufer-Wettbewerbe waren der seit 1967 ausgetragenen Asian Champion Club Tournament bzw. die Asian Club Championship, vergleichbar mit dem Europapokal der Landesmeister. Damals sollten acht Meister eines Landes an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Meister Irans und Indiens jedoch zogen sich aus dem Wettbewerb bereits vor Start zurück. Mit sechs Mannschaften (South China AA, FC Bangkok Bank, Selangor FA, Vietnam Customs, Hapoel Tel Aviv, Tungsten Mining) wurde der Wettbewerb am 18. Mai 1967 im K.O. System gestartet. Das erste Spiel in der Geschichte des Wettbewerbs fand zwischen der South China AA und dem FC Bangkok Bank statt. Hapoel Tel Aviv[1] gewann am Ende gegen den Vertreter aus Malaysia, Selangor FA, das Finale. [2] 1968 setzte der Asian Champion Club Wettbewerb zum ersten Male aus um dann 1969, diesmal im Format mit Gruppenphase, wieder stattzufinden. 1972 kam dann aber das endgültige Aus. Die Gründe lagen im geringen Interesse der Vereine teilzunehmen. Der Fußball in Asien steckte zum damaligen Zeitpunkt noch in den „Kinderschuhen“ und die Vereine hatten selten das nötige Geld um weite Reisen auf sich zu nehmen.
Organisatorische Schwierigkeiten[3] und internationale Konflikte[4] führten jedoch zu einer langen Aussetzung des Wettbewerbs.
1985 wurde der Wettbewerb analog dem bekannten UEFA-Europapokalformat wieder belebt. Die Teilnahme beschränkte sich wiederum auf die jeweiligen Landesmeister. Immer wieder kam es dazu, dass sich Vereine aus finanziellen Gründen vom Wettbewerb zurückzogen oder gar nicht erst antraten. 1990 wurde dann von der AFC der Asienpokal der Pokalsieger eingeführt an dem die jeweiligen nationalen Pokalsieger teilnahmen. Die Gewinner beider Wettbewerbe spielten dann den Asiatischen Super Cup aus. Thai Farmers Bank war 1995 der erste Verein, der seinen Titel im Landesmeister-Wettbewerb verteidigte. Die Pohang Steelers 1998, die Suwon Samsung Bluewings 2002 und Al-Ittihad 2005 konnten diese Leistung in der Folge wiederholen.
Ab 2003 wurden beide Wettbewerbe zur AFC Champions League zusammengefasst. Die Hauptrunde der neuen Champions League bestand 2003 aus vier Gruppen zu je vier Mannschaften. Im Jahr darauf nahmen dann 28 Mannschaften aus 14 Nationen teil. Die sieben Gruppenersten qualifizierten sich für das Viertelfinale, ebenso wie der Titelverteidiger des Vorjahres. 2007 nahmen zum ersten Mal Vereine aus Australien an der Champions League teil, nachdem der australische Verband 2006 aus der OFC aus- und der AFC beigetreten war.
[Bearbeiten] Aktueller Spielmodus und Teilnahmekriterien
Bis 2008 nahmen nur die Meister und Pokalsieger der 15 stärksten Verbände am Wettbewerb teil. Die nächstbesten Verbände entsandten ihre Teilnehmer in den AFC Cup, für „fußballerische Entwicklungsländer“ ist der AFC President’s Cup gedacht. Dieses System ist Teil des 2003 vom AFC vorgestellten Plans Vision Asia, mit dem man versucht, den enormen Entwicklungsunterschieden innerhalb des Kontinents Rechnung zu tragen und den Zerfall des Verbandes in verschiedene Interessensphären (siehe Arabische Champions League, A3 Nissan Champions Cup) zu verhindern.
Ab 2009 sollte die Champions League in AFC Pro League umbenannt werden. Am Ende behielt man den jetzigen Namen bei, verschärfte aber die Kriterien zur Teilnahme. Im Vorfeld der Änderungen wurden alle Verbände der AFC einer Wertung nach diversen Kriterien unterzogen und dabei nach einem Punktesystem bewertet. Die Kriterien waren u.a. Stadien, Infrastruktur und Marketing bzw. die Vermarktung der Spiele im jeweiligen Land. Zum ersten Mal in der Geschichte der asiatischen Meisterschaften wird es eine Qualifikation zur Hauptrunde der Champions League geben. In der Gruppe West spielen die Meister aus Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und die beiden Finalisten des AFC Cup um den Einzug in die Gruppenphase. In der Gruppe Ost treten die Meister aus Singapur, Thailand, Vietnam und Indonesien an. Die Verlierer der Qualifikationsrunde starten im AFC Cup. Direkt für die Gruppenphase qualifiziert sind jeweils vier Mannschaften aus Saudi-Arabien, dem Iran, China, Südkorea und Japan. Die Vereinigten Arabischen Emirate können drei Mannschaften entsenden, des Weiteren kommen jeweils zwei Mannschaften aus Australien, Usbekistan, Katar und eine Mannschaft aus Indonesien.[5]
Nach der Gruppenphase geht es im K.-o.-Modus bis zum Finale weiter. Das Finale wurde 2009 erstmals in Japan ausgetragen und nicht wie zuvor in Hin -und Rückspiel.
[Bearbeiten] Die Endspiele und Sieger
[Bearbeiten] Ranglisten
Der erfolgreichste Verein sind die Pohang Steelers , die alle ihre drei Finalteilnahmen gewinnen konnten. Die meisten Finalteilnahmen kann Al-Hilal mit vier verbuchen. Zwar wurden die ersten Jahre der Asien-Klubmeisterschaften von israelischen Vereinen beherrscht, doch wurden anschließend die Titel bis 1995 recht ausgeglichen unter Katar, Südkorea, dem Iran, Japan, China, Thailand und Saudi-Arabien verteilt. Daraufhin gewannen jedoch südkoreanische Vereine fünf Titel in sieben Jahren. Als die Asienklubmeisterschaft 2003 in AFC Champions League umbenannt wurde, endete diese Erfolgsserie, mit drei Erfolgen arabischer Vereine. Ab dem Jahr 2006 dominieren ostasiatische Vereine (Japan und Südkorea).
Bemerkenswert ist, dass es bisher vier Klubs (FC Thai Farmers Bank, Pohang Steelers, Suwon Samsung Bluewings und Al-Ittihad) gelang ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
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[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Israel war zum damaligen Zeitpunkt noch Mitglied in der AFC
- ↑ rsssf.com: Übersicht über die Saison 1967
- ↑ Nur die wenigsten Mannschaften konnten sich die kostspieligen Reisen zu den Auswärtsspielen leisten
- ↑ Israel wurde von der Arabischen Welt nicht anerkannt und trat später der UEFA bei; zudem spaltete der Kalte Krieg den Kontinent
- ↑ the-afc.com:Einteilung der Mannschaften (Seite 16)
[Bearbeiten] Weblinks
Männer | | Frauen | | Ehemalige
Afrika: Champions League / Confederation Cup / Super Cup | | African Cup Winners’ Cup / Nordafrik. Meisterschaft
Asien: Champions League / AFC Cup / President’s Cup | | Pokal der Pokalsieger / Super Cup
Europa: Champions League / Europa League / Super Cup | | Women’s CL | | EP der Pokalsieger / Messecup / UI-Cup / Mitropacup / Coupe Latine
CONCACAF: Champions League / CFU Club Championship | | Cup Winners’ Cup / Copa Interclubes UNCAF
Ozeanien: Champions League | | Cup Winner’s Cup
Südamerika: C. Libertadores / C. Sudamericana / Recopa | | Copa Libert. Femenina | | C. Conmebol / C. Mercosur / C. Merconorte / Supercopa / C. Ouro
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Interkontinental: Copa Suruga Bank | | Weltpokal / Copa Interamericana / Afro-Asien-Pokal
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Arabische Welt: Arab. Champions League / Golfcup | | Arab Cup Winners' Cup / Arab-Super Cup
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Global: FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
