AIDAaura

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AIDAaura
AIDAaura auf der Elbe

AIDAaura auf der Elbe

p1
Schiffsdaten
Flagge ItalienItalien (Handelsflagge) Italien
Schiffstyp Kreuzfahrtschiff
Rufzeichen IBNZ
Heimathafen Genua
Eigner
  • P&O Princess Cruises (bis 2004)
  • Societa di Crociere Mercurio S.r.l. (2004-2010)
  • Costa Crociere
    (seit 2010)
Bauwerft Aker MTW Werft, Wismar
Stapellauf 7. September 2002
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
202,85 m (Lüa)
Breite 28,1 m
Tiefgang max. 6,2 m
Vermessung 42.289 BRZ / 20.877 NRZ
 
Besatzung 389
Maschine
Maschine Dieselelektrischer Antrieb
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
18.800 kW (25.561 PS)
Geschwindigkeit max. 21,5 kn (40 km/h)
Energie-
versorgung
4 × Dieselmotor

1 × Wärtsilä 6L38B, kW/4350
1 × Wärtsilä 8L38B, kW/5800
2 × Wärtsilä 12V38b, je kW/8700

Propeller 2 × Festpropeller

2 Bugstrahlruder je kW/1200
2 Heckstrahlruder je kW/700

Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 4.157 tdw
Zugelassene Passagierzahl 1.266/1.582
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Registrier-
nummern

IMO 9221566

Die AIDAaura ist ein Kreuzfahrtschiff von Carnival Corporation & plc. Sie wird für Fahrten unter der speziell auf den deutschen Markt ausgerichteten Konzernmarke AIDA Cruises eingesetzt. Betrieben wird sie unter italienischer Flagge durch Costa Crociere in Genua.

Sie ist das dritte „Clubschiff“ der AIDA-Flotte und wurde als Schwesterschiff zur AIDAvita unter Baunummer 004 auf der deutschen Aker MTW Werft GmbH gebaut. Die Übergabe an die britische P&O Princess Cruises, zu der die Marke AIDA gehörte, erfolgte am 4. April 2003. Taufpatin des Schiffes war das Model Heidi Klum.

Technische Daten und Ausstattung[Bearbeiten]

Die AIDAaura in Istanbul

Der Antrieb des Schiffes erfolgt dieselelektrisch. Die vier Hauptmotoren von Wärtsilä verfügen über unterschiedliche Leistungen. Zwei Motoren (Typ: 12V38B) haben eine Leistung von je 8.700 kW, zwei weitere Motoren (Typ: 8L38B bzw. 6L38B) haben eine Leistung von 5.800 kW bzw. 4.350 kW.

Bei den Fahrmotoren handelt es sich um zwei Elektromotoren des Herstellers ABB Oy Motors and Generators (Typ: AMZ 1600 YX 14) mit einer Leistung von je 9.400 kW. Die Fahrmotoren wirken auf zwei Festpropeller.

Das Schiff verfügt über 12 Decks. Die Seitenhöhe bis zum Hauptdeck beträgt 17,1 Meter, die Höhe über der Wasserlinie 45,2 Meter.

Das Schiff verfügt über mehrere KaMeWa-Querstrahlsteueranlagen, zwei mit einer Leistung von jeweils 1.200 kW im Bug und zwei mit einer Leistung von jeweils 700 kW im Heck.

An Bord befinden sich 633 Passagierkabinen, 62 davon mit Balkon. Für die Passagiere stehen u. a. drei Restaurants und fünf Bars zur Verfügung. Die Wellness- und Spa-Einrichtungen verfügen über eine Gesamtfläche von 1.100 m², die Sonnendecks über 3.450 m².

Im April 2013 wurde das Schiff in einer Werft in Triest leicht modernisiert. Es wurden Böden ersetzt, Sportgeräte erneuert sowie auf Deck 10 eine Aufenthaltsecke für Teenager und auf Deck 8 eine kleine Kunstgalerie eingerichtet.[1]

Decks[Bearbeiten]

Deck 10 (Sonnendeck)
  • Deck 3
    Auf Deck 3 befindet sich die Tenderpforte (Ausstieg zur Pier oder Einstieg in die Tenderboote). Wie auf den Schwesterschiffen befindet sich dort auch das Hospital sowie die Lager für Fahrrad- und Tauchausrüstung. Zudem befinden sich auf Deck 3 sechs Passagierkabinen und Bereiche für die Besatzungen.
  • Deck 4
    Auf Deck 4 befinden sich Innen- und Außenkabinen. Auf diesem Deck befindet sich im Achterbereich (Heck) die Mooringstation, die nur für das Personal zugänglich ist.
  • Deck 5
    Auf Deck 5 befinden sich weitere Innen- und Außenkabinen. Im Achterschiff findet man die für Passagiere nicht zugängliche Disco für Besatzungsmitglieder.
  • Deck 6
    Auf Deck 6 befinden sich weitere Kabinen unterschiedlicher Kategorien. Auf diesem Deck gibt es keine Balkonkabinen wegen eines Außenbereichs mit Reling. Über diesem sind die Tender- bzw. Rettungsboote untergebracht. Auf Deck 6 befindet sich mittig des Schiffes die Rezeption mit Reise-Service und der Internet-Corner. Am Achtern ist der Kids Club mit eigenem Kinderpool zu finden.
  • Deck 7
    Auf Deck 7 sind als Außenkabinen ausschließlich Balkonkabinen angebracht. Im Bugbereich befinden sich zwei Suiten mit Balkon. Im Heckbereich des Schiffes ist die Ocean Bar.
  • Deck 8
    Ab Deck 8 gibt es keine Kabinen mehr. Im Bugbereich befindet sich das Theater. Beim Theatereingang befindet sich der Fotoshop, ein Seminarraum und das TV-Studio, in dem der bordeigene Sender produziert wird. Im mittleren Teil des Schiffes befindet sich die sternförmige AIDA Bar, das bediente Restaurant und der AIDA-Shop. Im Heckbereich ist ein Buffet-Restaurant untergebracht.
  • Deck 9
    Auf Deck 9 befindet sich im Bug die zweite Etage des Theaters. Im mittleren Teil des Decks findet der Gast Fitnesseinrichtungen, den Beautysalon, und den Golfsimulator. Im Heckbereich befindet sich das zweite Buffet-Restaurant und die Nightfly Bar.
  • Deck 10
    Ab Deck 10 beginnt der Außenbereich der AIDAaura. Dort befindet sich das Volleyballfeld und ein Basketballkorb sowie der Poolbereich mit zwei Whirlpools und Bühne. Am Achterschiff befindet sich die Hemingway Lounge und gleich daneben die Disco Anytime Bar. Auf Deck besteht auch die Möglichkeit Shuffleboard zu spielen. Im Bug von Deck 10 ist die Kommandobrücke, die für Passagiere nicht zugänglich ist.
  • Deck 11
    Das Deck 11 umrandet den Poolbereich und bietet weitere Liegeplätze für die Gäste. Im vorderen Bereich befindet sich der Wellness-Bereich. Im Heckbereich ist der Joggingparcour rund um den Schornstein der AIDAaura angebracht.
  • Deck 12
    Deck 12 bietet bei den Hafeneinfahrten und -ausfahrten den besten Ausblick. Während des Tages befindet sich dort der FKK-Bereich.

Routen[Bearbeiten]

AIDAaura auf Reede vor Ko Samui (Thailand)

Die Wintersaison verbrachte die AIDAaura größtenteils im Karibischen Meer. In den Wintern 2006, 2007 und 2008 wurde in Montego Bay auf Jamaika eingeschifft. Von dort ging es nach Kolumbien, Panama, Costa Rica, Mexiko, Honduras, Belize und auf die Cayman Islands. In den Wintern 2009 und 2011 wurden zwei ähnliche Routen befahren, wobei Start- und Endpunkt der Reisen nach La Romana verlegt wurde.

Im Sommer 2006 befuhr die AIDAaura das östliche Mittelmeer von Kreta aus, wobei es wegen des Libanonkriegs zu einer Routenänderung kam und anstatt Beirut dann Marmaris und Santorin angelaufen wurden.

Im Sommer 2007 fuhr das Schiff auf der Ostsee. Ausgangshafen war Warnemünde. Im Spätsommer wurde der Basishafen nach Palma de Mallorca verlegt, von wo aus mehrere Routen im westlichen Mittelmeer gefahren wurden.

Im Sommer 2009 wurde die sogenannte Nordeuropa-Route befahren mit Ein- und Ausschiffung in Hamburg. Es wurden unter anderem Invergordon, die Färöer-Inseln, Island und Bergen angelaufen.

Im Sommer 2010 fuhr sie im Mittelmeer und in der Nordsee. Im folgenden Winter war sie in Südostasien unterwegs, danach bis Mitte September 2011 wieder im Mittelmeer. Danach fuhr sie nach Kanada und entlang der amerikanischen Ostküste wieder in die Karibik.

Vom April 2013 bis November 2013 führte die AIDAaura Kreuzfahrten im Mittelmeer ab Antalya und Venedig durch. Im Winter 2013/14 wird sie im Südchinesischen Meer unterwegs sein. Zur Sommersaison 2014 fährt sie im Östlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer.

Ausfälle[Bearbeiten]

Im Dezember 2007 kam es nach einem zweiwöchigen Werftaufenthalt zu Antriebsproblemen während der Überführung aus der Werft in Genua nach Palma de Mallorca. Von dort aus sollte die AIDAaura eine Transatlantik-Reise in die Karibik antreten. Über die genaue Art des Schadens, vermutlich ein Antriebswellenschaden, wurde von AIDA Cruises keine Auskunft gegeben. Die Reise musste abgesagt werden und das Schiff zur Behebung des Schadens in die Werft nach Genua zurückkehren.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AIDAaura – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. AIDAaura: Waikiki Lounge für Teens und neue Fitnessangebote. Pressemitteilung. 29. April 2013, abgerufen am 13. Mai 2013.
  2. Medienmitteilung Aida Cruises