AIFV

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AIFV
YPR-765-A.JPG

Niederländischer AIFV-Schützenpanzer (YPR-765)

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3 Mann + 7 Infanteristen
Länge 5,26 m
Breite 2,82 m
Höhe 2,79 m
Masse 13,7 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung klassifiziert
Hauptbewaffnung 1 × 25-mm-Oerlikon-MK
Sekundärbewaffnung 1 × 7,62-mm-MG (achsparallel)
Beweglichkeit
Antrieb Detroit V6-Dieselmotor
197 kW (264 PS)
Höchstgeschwindigkeit 61 km/h
Leistung/Gewicht 14,9 kW/t
Reichweite 490 km

Das AIFV (Armored Infantry Fighting Vehicle) ist ein US-amerikanischer Schützenpanzer.

Das US-amerikanische Rüstungsunternehmen FMC Corporation entwickelte das AIFV als Übergangslösung zwischen dem M113 und dem M2 Bradley. FMC erkannte das Potential des neuen Fahrzeugs für den Export, da der M2 Bradley für viele Exportländer zu schwer und zu teuer war.

Das Fahrzeug ist in seiner Form dem M113 ähnlich. Die Grundpanzerung aus Aluminium wurde mit zusätzlichen Stahlplatten verstärkt. Während beim M113 eine große Fahrzeugfamilie entstand (wie z. B. der M163 Vulcan) wurde für das AIFV nur eine Variante mit einem Turm gefertigt. Hier befindet sich die 25-mm-Oerlikon-Kanone und das achsparallel montierte MG. Wie beim M2 Bradley können sich die Schützen aus dem Inneren des Fahrzeugs heraus durch Schießscharten am Feuerkampf beteiligen.

Das AIFV kann mit Nachtsichtgeräten und ABC-Schutz ausgestattet werden. Zudem ist das Fahrzeug amphibisch.

Momentan wird das AIFV von den türkischen, belgischen, marokkanischen, niederländischen und den philippinischen Streitkräfte genutzt. Das Vorgängermodell im niederländischen Heer war der Panzerwagen DAF YP-408.

Literatur[Bearbeiten]

  • Philip Trewhitt: Panzer. Die wichtigsten Kampffahrzeuge der Welt vom Ersten Weltkrieg bis heute. Neuer Kaiserverlag, Klagenfurt 2005, ISBN 3-7043-3197-X

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: YPR-765 – Sammlung von Bildern