AK-103

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AK-103
AK-103.JPG
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung: AK-103
Militärische Bezeichnung: Автомат Калашникова AK-103
Einsatzland: siehe Nutzer
Entwickler/Hersteller: Ischmasch, CAVIM
Entwicklungsjahr: 1994
Herstellerland: RusslandRussland Russland
Modellvarianten: AK-104 Kurzversion
Waffenkategorie: Sturmgewehr
Ausstattung
Gesamtlänge: 943 mm
Gewicht: (ungeladen) 3,4 kg
Lauflänge: 415 mm
Technische Daten
Kaliber: 7,62 × 39 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 30 Patronen
Munitionszufuhr: Magazin
Kadenz: 600–650 Schuss/min
Feuerarten: Vollautomatik, Halbautomatik
Visier: Kimme und Korn
Verschluss: Drehkopfverschluss
Ladeprinzip: Gasdrucklader
Listen zum Thema

Das AK-103 (russisch Автомат Калашникова AK-103, Translit.: Awtomat Kalaschnikowa Modell 103) ist ein Sturmgewehr aus russischer Produktion.

Übersicht[Bearbeiten]

Das AK-103 ist ein Nachfolger des AK-47-Sturmgewehrs. Die Waffe ist im Wesentlichen eine größer kalibrierte Version des AK-74M, die parallel zur AK-101 entwickelt wurde. Es ist für das Kaliber 7,62 × 39 mm (M43-Patrone) ausgelegt und verbindet das Kaliber der AK-47 mit Entwicklungen aus AK-74 und AK-74M. Durch die Verwendung von Kunststoff-Komponenten wurde eine Verringerung des Gesamtgewichts erreicht. Das AK-103 kann mit einer Vielzahl von Baugruppen wie beispielsweise Laser, Nachtsichtgerät und Zielfernrohr erweitert werden. Zusätzlich kann ein Schalldämpfer und ein GP-30-Granatwerfer angebracht werden.

Technik[Bearbeiten]

AK-103
AK-103 mit Unterbaugranatwerfer und AK-104

Unterschiede zum AKM sind ein 90-Grad-Gasblock im AK-74-Stil und ein Handschutz vom Typ AK-74, der aus schwarzem Kunststoff besteht und mit einem Hitzeschild ausgestattet ist.

Versionen[Bearbeiten]

Das AK-104 ist die kompakte Version des AK-103. Es kombiniert die Eigenschaften des älteren AKS-74U-Sturmgewehres mit Neuerungen des AK-74M-Sturmgewehres, wodurch eine höhere Präzision erreicht wird.

Lizenzen[Bearbeiten]

  • LibyenLibyen Libyen – Libyen wollte eine Fabrik bauen, um das AK-103 im eigenen Land zu produzieren. Jedoch ist unklar, ob dies seit dem Ausbruch des Libyschen Bürgerkrieges im Jahr 2011 unter einer neuen Regierung fortgesetzt wird. Der Vertrag hätte einen Wert von 600 Millionen US-Dollar gehabt.[1]
  • VenezuelaVenezuela Venezuela – Die venezolanische Staatsfirma Companía Anónima de Industrias Militares hatte eine Lizenz erworben.[2]
  • IndienIndien Indien - Das russische Rüstungsunternehmen Ischmasch vergab eine Lizenz zur Produktion der AK-103 an ein privates indisches Rüstungsunternehmen.[3]

Nutzer[Bearbeiten]

  • RusslandRussland Russland - Das AK-103 wurde in Russland vom Wachdienst des FSB und Teilen der Justizbehörde beschafft; die Armee führte es nicht ein.[4]
  • VenezuelaVenezuela Venezuela – Venezuelas Streitkräfte wollen ihre FN FAL durch AK-103 ersetzen und haben 100.000 Gewehre von Russland gekauft.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDmitry Gorenburg: Russian arms sales to the Middle East and North Africa. 7. März 2011, abgerufen am 10. September 2011 (englisch).
  2. a b Pablo Dreyfus: A recurrent latin American nightmare. S. 2, abgerufen am 10. September 2011 (PDF; 142 kB, englisch).
  3. Latest Kalashnikovs to be made in India
  4. Ria Novosti: „AK-74 dismissed by the army“ vom 29. September 2011, gesichtet am 2. April 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AK-103 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  • http://world.guns.ru/assault/rus/ak-103-e.html Modellübersicht ''Kalashnikov AK-102, AK-104, AK-105 assault rifles (Russia)'' (engl.)] (Achtung: Bitte diese Website nicht aufrufen, da sie gefährliche Software verbreitet!)
  • Izhmash JSC