AMC (Fernsehsender)
| AMC | |
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| Senderlogo | |
| Allgemeine Informationen | |
| Empfang: | Kabel, Satellit |
| Länder: | |
| Eigentümer: | Rainbow Media |
| Geschäftsführer: | Charlie Collier |
| Sendebeginn: | 1. Oktober 1984 |
| Website: | http://www.amctv.com/ |
| Liste von Fernsehsendern | |
AMC ist ein US-amerikanischer Fernsehsender, der vornehmlich Filme ausstrahlt, seit einigen Jahren jedoch auch für seine hochqualitativen Serien bekannt ist. Ursprünglich standen die Buchstaben für American Movie Classics. Nach einer Veränderung der Programmausrichtung im Jahr 2002 wird dieser Name nicht mehr verwendet. AMC gehört der Rainbow Media, einer Tochtergesellschaft von Cablevision.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
In den 1980er Jahren etablierte sich AMC als reiner Pay-TV-Sender ohne Werbung, der vor allem Hollywood-Klassiker aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigte. Eigenproduktionen waren kein Bestandteil des Programms. Im Jahr 1989 konnte der Sender 39 Millionen Abonnenten verzeichnen. AMC ist in knapp 97 Millionen U.S. Haushalten verfügbar.[1]
Gemeinsam mit der von Martin Scorsese gegründeten The Film Foundation startete AMC 1993 ein Filmfestival, dessen Erlöse der Filmrestaurierung zugute kamen. In der Folge wurden auf AMC als verschollen geglaubte Filmklassiker gezeigt, darunter Schwarzweiß- und Stummfilme. Ebenso wurden Retrospektive-Reihen gezeigt, die sich über mehrere Tage auf einen Künstler konzentrierten.
Mit der Serie Remember WENN strahlte AMC von 1996–1998 seine erste Eigenproduktion aus. Remember WENN wurde 1999 von der Serie The Lot abgelöst, die bis 2001 lief. Beide Serien beschäftigen sich mit einer Radiostation bzw. mit einem Filmstudio zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Zeit, in der der Großteil des AMC-Programms entstand.
Am 30. September 2002 erhielt der Sender eine neue Ausrichtung, indem er sich weniger auf Filmklassiker konzentrierte. Filme aus allen Epochen wurden nun auch mit Werbeunterbrechungen gezeigt.
Der bis zu dem Zeitpunkt nur in den USA zu empfangende Sender wurde am 1. September 2006 von Shaw Communications auch in das kanadische Kabelnetz eingespeist.
2007 nahm AMC die Produktion von Serien wieder auf und ließ Mad Men und Breaking Bad produzieren. Beide Serien stellten sich als Publikums- und Kritikererfolge heraus, konnten viele Preise verzeichnen und werden weiterhin produziert. 2009 strahlte AMC die in Auftrag gegebene sechsteilige Miniserie The Prisoner aus. 2010 ließ AMC Rubicon produzieren. Die Mysteryserie wurde trotz guter Kritiken aufgrund schlechter Einschaltquoten nach nur einer Staffel abgesetzt. Im selben Jahr startete die auf der gleichnamigen Comicbuchreihe basierende Zombieserie The Walking Dead, die alle bisherigen Einschaltquoten bei AMC, vor allem in der Hauptzielgruppe der 18-49-Jährigen, übertraf. Die Serie, die auch Kritiker überzeugen konnte, wurde deshalb verlängert. 2011 ließ AMC die Kriminalserie The Killing produzieren. Die Serie wurde dank gewohnt guter Kritiken und Einschaltquoten ebenfalls verlängert. Seit 2011 läuft mit Hell on Wheels eine Westernserie auf AMC. Für 2012 wurden die Wiederholungsrechte an der Ausstrahlung von CSI Miami gekauft.
[Bearbeiten] Serien
- 1996–1998: Remember WENN (Eigenproduktion)
- 1999–2001: The Lot (Eigenproduktion)
- seit 2007: Mad Men (produziert von Lions Gate Television)
- seit 2008: Breaking Bad (produziert von Sony Pictures Entertainment)
- 2010: Rubicon (produziert von Warner Horizon Television)
- seit 2010: The Walking Dead (produziert von Circle of Confusion und Valhalla Motion Pictures)
- seit 2011: The Killing (produziert von Fox Television Studios)
- seit 2011: Hell on Wheels (produziert von Entertainment One und Nomadic Pictures)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ AMC Networks Brands: AMC. In: rainbow-media.tv. AMC Networks, abgerufen am 4. August 2011 (englisch, Quelle: Nielsen Media Research).
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Webseite (englisch)
- Rainbow Media: AMC Networks: AMC (englisch)