AMORC

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Offizielles AMORC-Logo

AMORC, ein Akronym für lat. Antiquus Mysticusque Ordo Rosæ Crucis („Alter und mystischer Orden vom Rosenkreuz“), ist ein im Februar 1915 in New York City von Harvey Spencer Lewis gegründeter Initiatenorden, der sich auf die Rosenkreuzer des 17. Jahrhunderts beruft. Traditionsgeschichtlich sieht er seine Ursprünge in den altägyptischen Mysterienkulten aus der Herrschaftsepoche des Pharao Echnaton. Die internationale Zentrale des AMORC befindet sich in San José (Kalifornien). Die Großloge der deutschsprachigen Länder hat ihren Sitz in Baden-Baden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte und Gründung (bis 1915)[Bearbeiten]

Harvey Spencer Lewis, der Gründer des AMORC

Die Gründung und Weiterentwicklung des AMORC geht maßgeblich auf das Wirken des Journalisten, Werbefachmanns und Freimaurers Harvey Spencer Lewis (1883–1939) zurück, der auch der erste Vorsitzende des Ordens war.[1][2][3] Lewis wurde methodistisch erzogen und interessierte sich bereits in seiner Jugend für okkulte Phänomene.[1][4] Im Jahr 1904 gründete er in New York City das „Institute for Psychical Research“, das sich kritisch mit spiritistischen Phänomenen auseinandersetzte.[1][4][5] Das Institut, dem Lewis als Direktor vorstand, beschäftigte sich außerdem mit den historischen Rosenkreuzern, weshalb die Organisation intern auch als „Rosicrucian Research Society“ bekannt war.[4]

1908 traf er May Banks Stacey, eine Britische Rosenkreuzerin, die zur Legatin für den Orden in Indien ernannt worden war. Sie brachte ihn in Kontakt mit französischen Rosenkreuzern.[1][4] In der ersten Ausgabe der Ordenszeitschrift The American Rosae Crucis wird Banks-Stacey als Mitbegründerin des Rosenkreuzertums in den USA und „Matrae of the Grand Lodge of America“ bezeichnet. Gegenwärtig wird demgegenüber die Verbindung zum französischen Rosenkreuzertum stärker hervorgehoben.[1]

1909 setzte sich Lewis mit Rosenkreuzern aus dem Umfeld des Ordre Kabbalistique de la Rose Croix in Frankreich in Verbindung, mit denen auch der Wegbereiter der französischen Rosenkreuzer-Bewegung Joséphin Péladan in Kontakt stand.[6][7] Im Sommer desselben Jahres reiste Lewis gemeinsam mit seinem Vater nach Frankreich, von wo er sich von Paris aus nach Toulouse begab.[8][9] In der „Salle des Illustres“ des Kapitols der Stadt lernte Lewis nach eigenen Angaben den Großmeister des französischen Rosenkreuzer-Ordens kennen und später, am 12. August 1909 den Sekretär des Ordens im Donjon eines alten Gebäudes außerhalb der Stadt.[9] Seine Einweihung in den Orden fand nach Lewis Schilderungen noch am gleichen Abend nahe der alten Stadt Tolosa, einer ehemaligen römischen Siedlung außerhalb der Stadtgrenzen des heutigen Toulouse statt.[9] Der diesbezügliche Einweihungsbericht weist einen symbolischen Gehalt auf.[10][11] So bestehen nach Auffassung des Historikers Roland Edighoffer Gemeinsamkeiten zu Inhalten der Rosenkreuzer-Urschrift „Die Chymische Hochzeit des Christan Rosencreutz“ aus dem Jahr 1616, in der die Einweihung der mythischen Person Christian Rosencreutz geschildert wird.[11] Infolge seiner Initiation in den französischen Rosenkreuzer-Orden wurde Lewis autorisiert, einen Orden in den USA zu begründen.[4][8][9]

Nach New York zurückgekehrt begann er mit der Umsetzung dieses Vorhabens und sammelte Personen um sich, die später zum Kernpersonal des AMORC werden würden.[4] Gemeinsam mit Banks-Stacey veröffentlichte Lewis am 20. Dezember 1914 im New York Sunday Herald eine Anzeige, in der er nach am Rosenkreuzertum interessierten Menschen suchte.[1] Am 8. Februar 1915 gab Lewis in Manhattan (New York City) die Gründung des „Antiquus Mysticusque Ordo Rosae Crucis“ (AMORC) bekannt und unterzeichnete später die Gründungsurkunde.[9][12]

Anfangszeit in New York City (1915–1918)[Bearbeiten]

Am 1. April 1915 übernahm Lewis das Amt des Großmeisters und Vorsitzenden für den amerikanischen Kontinent.[9] Von diesem Zeitpunkt an breitete sich der Orden in kurzer Zeit über die gesamte USA aus.[9] Die erste Loge des AMORC öffnete im Mai 1915 in New York City.[13] Anfang 1916 gründete Lewis die Ordenszeitschrift The American Rosae Crucis.[4][14]

Am 22. Juni 1916 führte Lewis vor AMORC-Mitgliedern, einem Wissenschaftler und einem Journalisten in New York City ein Experiment zur materiellen Alchemie durch, in dem er versuchte, ein Stück Zink zu Gold zu verwandeln. Hierbei konzentrierte er sich mit einer „wenig bekannten Geisteskraft“ ungefähr 16 Minuten lang auf den Zinkgegenstand.[15][16] Die Hälfte des behandelten Zinkstücks wurde im Anschluss an den Obersten Rat des Rosenkreuzer-Ordens in Frankreich geschickt. Die andere Hälfte wurde in den Räumlichkeiten des AMORC in New York City ausgestellt, allerdings wurden keine Fotos oder weiteren Stellungnahmen produziert.[17]

1917 wurde die erste „National Convention“ in Pittsburgh (Pennsylvania) abgehalten, in der dem Plan zugestimmt wurde, Belehrungen zukünftig nicht nur innerhalb von Logen, sondern auch im Wege des Fernstudiums („correspondence lessons“) anzubieten. Das Vorhaben wurde anschließend umgesetzt und breit beworben, was zu einer rapiden Ausbreitung des Ordens führte, da nunmehr eine flächendeckende Mitgliedschaft – auch in abgelegeneren Landesteilen – möglich wurde.[4][8]

Am 17. Juni 1918 wurde das Hauptquartier des AMORC polizeilich durchsucht und Lewis unter dem Verdacht verhaftet, er habe zweifelhafte Anleihen verkauft und Geld unter Angabe falscher Gründe gesammelt. Die Vorwürfe wurden kurz darauf zurückgenommen. Später im selben Jahr verlegte Lewis die Hauptzentrale nach San Francisco in Kalifornien.[4][18]

Phase in San Francisco und Tampa (1918–1927)[Bearbeiten]

Nach dem Umzug nach San Francisco publizierte Lewis ab 1921 die Zeitschrift The Rosicrucian Digest, allerdings zunächst unter dem Titel The Triangle bzw. ab 1925 The Mystic Triangle.[19][20] Ebenfalls 1921 stellte der AMORC eine Verbindung zum Mitbegründer des Ordo Templi Orientis (OTO) Theodor Reuß (1855–1923) her. Lewis hatte erfahren, dass Reuß den OTO als „äußere Fassade“ der Rosenkreuzer bezeichnete, was sein Interesse weckte, da er in der Zeit nach einem von ihm vermuteten ursprünglichen Rosenkreuzerorden suchte.[21][22] Reuß seinerseits war von Lewis Ressourcen beeindruckt, stattete ihn mit einer OTO-Ehrenmitgliedschaft aus und versuchte ihn zu überreden, einen gemeinsamen Dachverband namens „The AMORC World Universal Council“ (TAWUC) zu errichten.[23][24] Lewis war von dieser Idee nicht überzeugt und brach den Kontakt zu Reuß im Mai 1922 schließlich ganz ab, nachdem er erkannte, dass Reuß primär das Ziel verfolgte, vom AMORC finanzielle Unterstützungen zu erhalten.[25][26] Dennoch verwendete der AMORC bis in die 1950er Jahre in manchen Druckerzeugnissen das Lamen der OTO, das allerdings auch schon 1890 (16 Jahre vor der OTO-Gründung) im Wappen von Joséphin Péladans Ordre de la Rose-Croix du Temple et du Graal benutzt wurde.[27] 1930 arbeitete Lewis kurzzeitig mit Reuß’ Nachfolger Heinrich Tränker zusammen. Beide publizierten ein als zweite Fama stilisiertes Rosenkreuzermanifest, um den AMORC auch in Deutschland zu etablieren und planten ein „Pansophia International Rosicrucian Council“.[28]

1925 verlegte Lewis die Ordenszentrale nach Tampa (Florida).[8] Die Verlegung diente wegen der Nähe zu Puerto Rico insbesondere dem Aufbau einer Organisation für den spanischen Sprachraum in Amerika.[29] In Tampa wurde gemeinsam mit einem Geschäftspartner eine von Palmen umstandene Pyramide im ägyptischen Stil nachgebaut. Dieses Areal enthielt eine eigene Radiostation (WJBB) und wurde für ausgiebige AMORC-Werbekampagnen genutzt, was die Mitgliederzahl des AMORC beträchtlich erhöhte.[30]

Niederlassung in San José, Kalifornien (ab 1927)[Bearbeiten]

Mitglieder vor einem Gebäude auf dem AMORC-Gelände in San José im Jahre 1937

1927 verlegte Lewis den Hauptsitz schließlich nach San José in Kalifornien, wo er ein Grundstück zur Errichtung des neuen AMORC-Hauptquartiers erwarb.[8][29][31] Kurze Zeit nach dem Umzug suchte Lewis nach einer Möglichkeit, den AMORC mit einem christlichen Kult zu verbinden. Diese Gelegenheit bot sich mit der „Pristine Church of the Rose Cross“, in der Lewis Bischof wurde. Die Verbindung bestand jedoch nur wenige Jahre und wurde schließlich aufgelöst, da es zu Unstimmigkeiten mit dem areligiös ausgerichteten AMORC kam.[4][8][31] Obwohl sich aufgrund von Differenzen unter Mitgliedern eine Loge mit etwa 1000 Personen vom AMORC abspaltete, wuchs der Orden in dieser Zeit insgesamt weiter an.[30] Ungefähr ab 1933 breitete er sich auch über Mittel- und Südamerika aus.[32]

Auf dem Gelände in San José wurde 1934 eine rosenkreuzerische Universität („Rose Croix University“) eröffnet, in der auf dem Gebiet der Esoterik, aber auch in den Bereichen Ökologie, Medizin, Psychologie, Physik, Informatik, Astronomie und Ägyptologie geforscht wird.[8][33] Im Jahr 1936 folgten ein Planetarium und 1939 eine Bücherei („Rosicrucian Research Library“) sowie ein ägyptisches Museum („Rosicrucian Egyptian Museum“), das zu einer Touristenattraktion San Josés geworden ist.[8][31] Das Areal wurde „Rosicrucian Park“ genannt und bildet die internationale Zentrale des AMORC, die seitdem einen ganzen Häuserblock umfasst.[34]

1935 versuchte der in die Insolvenz geratene Okkultist Aleister Crowley den AMORC zu übernehmen oder zumindest Geld von ihm zu erhalten.[25][35] Er gab sich dazu, obwohl er bereits 1921 aus dem OTO ausgeschlossen und dort zur persona non grata erklärt worden war, als Chef des OTO aus. Als solcher sei er gleichzeitig Chef aller Rosenkreuzer der Welt, sodass auch der AMORC ihm unterstehe.[25][36] Lewis seinerseits war gegenüber Crowley seit jeher negativ eingestellt, bezeichnete ihn bereits 1916 als „Schwindler“ und später auch als „Schwarzmagier“ und setzte Crowleys Werke in seiner AMORC-Zeitschrift auf die Liste „nicht empfehlenswerter Bücher“.[35][37] Verbindungen zu Crowleys OTO-Flügel bestanden zu keiner Zeit.[23] Da Lewis wusste, dass Crowleys Behauptungen ohne Grundlage waren, ignorierte er ihn.[25]

Zwischen 1929 und 1939 verfasste Lewis weiterhin zahlreiche esoterische Bücher, die den Bekanntheitsgrad außerhalb des AMORC weiter erhöhten.[4][28]

Teilnahme an der FUDOSI (1934–1951)[Bearbeiten]

Um die eigene Position in der Auseinandersetzung mit seinem ärgsten Konkurrenten, dem Leiter der amerikanischen Rosenkreuzerorganisation Fraternitas Rosae Crucis Reuben Swinburne Clymer, zu stärken, organisierte Lewis zusammen mit Émile Dantinne und Victor Blanchard 1934 die Vereinigung von 14 Initiatenorden zum Dachverband der Fédération Universelle des Ordres et Sociétés Initiatiques (FUDOSI).[38][39] Sie leiteten die Organisation gemeinsam, wobei Lewis die amerikanischen Rosenkreuzer vertrat, Dantinne die europäischen Rosenkreuzer und Blanchard die orientalischen Initiatenorden und Martinisten.[38] Die FUDOSI spielte eine wichtige Rolle bei der Übertragung der alten Traditionen über den Atlantik in beide Richtungen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.[29] Am 8. August 1934 stellte die FUDOSI dem AMORC eine Urkunde aus, in der er als einzige autorisierte Abteilung der alten Rosenkreuzerbruderschaft für Nord- und Südamerika bezeichnet wird.[38][39]

Die FUDOSI tagte anlässlich ihrer Gründung vom 8. bis 16. August 1934 in Brüssel. In den Jahren 1936 und 1939 fanden dort zwei weitere FUDOSI-Konvente statt. 1937 wurde hingegen in Paris getagt. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg blieben jegliche Aktivitäten untersagt. Nach dem Krieg traf sich die FUDOSI zwischen 1946 und 1951 vier weitere Male. Auf dem letzten Konvent am 14. August 1951 beschloss die Organisation ihre Auflösung, da sie ihre Aufgaben als erfüllt ansah.[25][38][40]

Tod Harvey Spencer Lewis bis Gegenwart[Bearbeiten]

Grabstein von Harvey Spencer Lewis in San José
Museumseingang im „Rosicrucian Park“ des AMORC in San José

Harvey Spencer Lewis starb am 2. August 1939 und sein Sohn Ralph Maxwell Lewis (1904–1987) übernahm die Aufgabe der Leitung des AMORC.[29] Zu dem Zeitpunkt war dieser bereits seit 16 Jahren mit wichtigen Ämtern der Organisation betraut.[41] Nach seiner Amtsübernahme wurde Ralph Maxwell Lewis Mitglied des Obersten Rates des befreundeten französischen Rosenkreuzerordens Ordre Kabbalistique de La Rose Croix.[41] R.M. Lewis Amtszeit von 1939 bis 1987 verlief insgesamt ohne erhebliche Zwischenfälle und war von einer stetigen Ausbreitung des Ordens sowie durch eine kontinuierliche Steigerung des Bekanntheitsgrades mittels Werbung geprägt.[42] Er machte den Orden in über 80 Ländern bekannt, sodass der größte Teil der heutigen Verbreitung auf ihn zurückgeht.[41]

Als Ralph Maxwell Lewis 1987 starb, übernahm Gary Lee Stewart die Leitung, der den AMORC jedoch bereits 1990 verlassen musste, nachdem ihm finanzielle Unregelmäßigkeiten vorgeworfen wurden (siehe Stewart-Affäre). Stewarts Nachfolger wurde der derzeit amtierende vierte Vorsitzende Christian Bernard.[31] Infolge des Stewart-Ausschlusses wurde das Amt des Vorsitzenden im Jahr 1992 reformiert, sodass er nicht mehr auf Lebenszeit, sondern für den Zeitraum von fünf Jahren gewählt wird und danach wiedergewählt werden kann.[43] Besonderes Augenmerk richtet Christian Bernard auf die Ausbreitung des Ordens im ehemaligen Ostblock.[44]

Die Zentrale des AMORC („Supreme Grand Lodge“) befindet sich heute in San José, Kalifornien.[19][45][46][47] Nach einer vereinzelt auftauchenden Angabe befindet sie sich hingegen in Lachute bei Montreal (Kanada).[48] In diesem Ort findet regelmäßig ein Mal jährlich das Treffen des Obersten Rates des AMORC statt.[49]

Heute ist der AMORC in allen Erdteilen verbreitet und die weltweit mit Abstand größte Rosenkreuzerorganisation.[32][50] Über die Anzahl der Mitglieder gibt es unterschiedliche Schätzungen, die von 80.000,[45] 100.000 bis 150.000,[51] 200.000,[43] 250.000,[52] und der pauschalen Angabe über „hunderttausende“[53] Mitglieder reichen. Die manchmal anzutreffende Angabe über mehrere Millionen Mitglieder[54] bezieht sich nicht auf aktive Mitgliedschaften, sondern auf eine Adressbuch-Liste des Ordens.[55][56] Hinsichtlich des deutschen Sprachraums bewegen sich die Schätzungen zwischen 2000,[57] 2500[58] und 3000[59] Mitgliedern.

Entwicklung in Europa[Bearbeiten]

Nach zwei gescheiterten Versuchen des AMORC in den Jahren 1921 und 1927 in Frankreich Fuß zu fassen, misslang 1930 zunächst auch in Deutschland die Gründung einer Zweigstelle.[60] Mitte der 1930er Jahre wurde ein erster europäischer Zweig unter der Leitung des Schweizers Hans Grüter und der Französin Jeanne Guesdon in Frankreich gegründet und die Zeitschrift der „Alchimistischen Gesellschaft Frankreichs“ La Rose Croix wurde offizielles Organ dieser Niederlassung.[43] Als erstes europäisches Land beschloss die Administration in Großbritannien im Jahr 1946 die Vereinigung mit der Mutterloge in San José, später gefolgt von Frankreich und weiteren Ländern Nordeuropas.[43]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Orden schließlich auch in Deutschland aktiv. In München kamen Mitglieder der „Gustav Meyrink Loge“ mit AMORC-Interessenten zusammen, die über eine im „Amerika-Haus“ ausliegende Annonce vom AMORC erfahren hatten und daraufhin mit der Loge Kontakt aufnahmen. Am 6. Dezember 1949 verkündete die Gustav Meyrink Loge „per Manifest“ (Charter) die Gründung der „Antiqua Mystica Ordo Rosae Crucis Germaniae“, nachdem die Anzahl von 50 Interessenten erreicht war. Mangels Verfügbarkeit deutschsprachigen AMORC-Lehrmaterials arbeitete die Gruppe jedoch zunächst mit dem der Gustav Meyrink Loge, wozu in München ein kleiner Tempel und ein Sekretariat eingerichtet wurden. Allmählich organisierte sich eine Administration, die begann AMORC-Materialien aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Am 25. August 1951 fand in München ein erster Ordenskonvent in Deutschland statt, an dem auch Ralph Maxwell Lewis teilnahm. Im Januar 1952 konstituierte sich der Ordensrat neu.[61]

Am 15. März 1952 ließ der Ingenieur Martin Erler, ein Mitglied der Gustav Meyrink Loge, beim Amtsgericht München einen ersten AMORC–Verein ins Vereinsregister eintragen. Als Vereinszweck gab er „Psychophysik des Ing. Martin Erler“ an. Erler wurde nach vom AMORC bestrittenen Angaben erster deutscher Großmeister, bis er den AMORC 1954 wieder verließ, um einen eigenen Initiatenorden namens Ordo Rosae Aurae (ORA) zu gründen. 1956 verfügte die oberste AMORC-Großloge in San José die Verlegung der deutschen Administration nach Überlingen am Bodensee. In Überlingen beschloss der Orden am 29. Dezember 1958 eine neue Satzung. Am 3. April 1959 wurde ein AMORC-Verein ins Vereinsregister des Amtsgerichts Überlingen eingetragen und die Münchener Mitglieder zum Vereinswechsel nach Überlingen aufgefordert. Am 16. Dezember 1959 wurde die Vereinsregistereintragung in München von Amts wegen gelöscht. 1963 verlegte AMORC den Sitz der Großloge nach Baden-Baden, wo der Orden ein Anwesen für die Verwaltung der mittlerweile circa 500 Mitglieder erworben hatte. Großmeister in Deutschland war ab 1972 Wilhelm Raab, bis Maximilian Neff ihn 1999 ablöste.[45][60]

In Baden-Baden gründete AMORC das als gemeinnützig anerkannte AMORC-Kulturforum.[62] Die deutschsprachige Großloge unterhält außerdem einige organisatorisch von ihr unabhängige Einrichtungen, insbesondere einen Verlag mit Versandbuchhandlung und ein Kunstkabinett, in dem monatlich wechselnde Ausstellungen und Konzerte stattfinden.[63]

Ziele[Bearbeiten]

Die vom AMORC verfolgten Ziele sind innerweltlicher Art.[64] Der Orden will seine Mitglieder durch die Vermittlung von esoterischen Kenntnissen zu einem Leben in Harmonie mit den kosmischen Gesetzen und Prinzipien und zu mehr Wohlstand, Glück und Erfolg führen.[58][65][66][67] Hauptziel ist die „Meisterung des Lebens“ durch praktisch anwendbares, diesseitsorientiertes Wissen, das sich auf kosmische und natürliche Gesetze gründe, die dem Mitglied im Verlauf des Studiums dargelegt werden.[65] „Das Leben meistern“ lautete demgemäß der Titel einer über lange Zeit herausgegebenen Informationsbroschüre.[66] Gleichfalls sollen die Lehren der spirituellen und moralischen Selbstvervollkommnung des Menschen dienen und die Entwicklung höherer Potentiale fördern.[64][68][69][67]

Politische Ziele werden nicht verfolgt. Es wird jedoch von jedem Mitglied verlangt, dass er die Gesetze des Landes, dem er angehört oder in dem er lebt, in jeder Beziehung achtet.[70]

Organisationsstruktur[Bearbeiten]

Harvey Spencer Lewis organisierte seinen Orden nach dem Vorbild der Freimaurerei mit stufenweisen Einweihungen in zunächst geheim gehaltene Lehrinhalte in einem Logensystem.[50] Charakteristisch sind hierbei die freimaurerähnliche Organisationsform und die starken inhaltlichen Bezüge auf altägyptische Mysterienkulte.[1] Von den USA ausgehend werden die Lehrinhalte in zahlreichen Sprachen über die nach Sprachgruppen gegliederten Zweigstellen angeboten.[1] Die Rechtsform des AMORC in Deutschland ist der eingetragene Verein.[71]

Verwaltung, Logensystem und Zentren[Bearbeiten]

AMORC-Großloge in Curitiba, Brasilien

An der Spitze der AMORC-Hierarchie steht als Präsident des Obersten Rates der für die Amtsdauer von fünf Jahren gewählte so genannte „Imperator“.[72] Der Imperator ist einerseits der Vorstandsvorsitzende und andererseits das spirituelle Oberhaupt des Ordens, der die rosenkreuzerische Tradition behütet.[72] Der Oberste Rat leitet den Orden auf internationaler Ebene und setzt sich aus den Großmeistern der örtlichen Zuständigkeitsbereiche (Jurisdiktionen) und dem Imperator zusammen. Jeder Großmeister hat einen Sitz und eine Stimme im Obersten Rat.[43] International unterhält der AMORC in Sprachgebiete aufgeteilte Hauptstützpunkte (Großlogen). Nur die großen englischen und spanischen Sprachgebiete sind organisatorisch zusätzlich regional unterteilt. Es gibt derzeit etwa 20 sprachlich bzw. geographisch ausgerichtete Jurisdiktionen, zu denen sich kontinuierlich Länder des ehemaligen Ostblocks gesellen.[73] Administrationen, die noch nicht den Status einer Großloge haben (insbesondere in den ehemaligen sozialistischen Ländern) werden zunächst von einer Großloge betreut, bis sie selbst den Status einer Großloge erhalten.[43] Im Zuständigkeitsbereich der Großlogen bilden sich abhängig von der Mitgliederzahl, mit unterschiedlichen Privilegien ausgestattete Städtegruppen bzw. Zentren, die nach ihrer Größe unterteilt werden und der Großloge unterstehen.[74][31]

Für die Einteilung der Städtegruppen sind folgende Mitgliederzahlen maßgeblich:[31]

  • Ab 10 Mitglieder: Atrium
  • Ab 20 Mitglieder: Pronaos
  • Ab 35 Mitglieder: Kapitel
  • Ab 50 Mitglieder: Loge

In den Städtegruppen können die Mitglieder in der Regel ein Mal monatlich zusammenkommen, wozu allerdings keine Verpflichtung besteht, da die Unterweisungen als Heimstudium konzipiert sind.[31]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Erwachsene Personen können ohne Rücksicht auf Geschlecht, Herkunft, Religion, Bildungsgrad und anderer Unterschiede aufgenommen werden. Mitglieder können den Orden zum Ende eines Monats ohne Angabe von Gründen verlassen. Praktisch kommt es relativ häufig vor, dass Mitglieder dem AMORC über längere Lebensphasen hinweg – auch wiederholt – austreten, um ihm später wieder anzugehören. Da sich der AMORC als Weisheitsschule und nicht als Religion begreift, stellt ein Austritt keinen „Abfall vom Glauben“ dar. Eine Wiederaufnahme ist daher relativ unproblematisch möglich, wenn das ehemalige Mitglied sein Studium später fortsetzen möchte.[75][76][77]

Mit dem AMORC in eigentümlicher Weise verbunden ist der „Traditionelle Martinisten Orden“ (TMO), in den nur Mitglieder des AMORC aufgenommen werden können. Die Konvente des TMO sind daher regelmäßig mit den AMORC-Veranstaltungen verbunden.[45] Des Weiteren besteht die Möglichkeit der Mitgliedschaft in der „Militia Crucifera Evangelia“ als eine Art innerer Orden im AMORC, zu dem allerdings nur erlesene Mitglieder zugelassen werden.[45] Der Name der „Militia Crucifera Evangelia“, der ursprünglich ein eigener Initiatenorden innerhalb der FUDOSI war, wurde aus einer 1586 in Lüneburg gegründeten Gemeinschaft entlehnt.[78]

Kinder und Jugendliche können in zwei Altersgruppen auf die AMORC-Mitgliedschaft vorbereitet werden. Dazu werden Kinder bis zum sechsten Lebensjahr im „Kinder-Institut“ betreut, während die Sechs- bis Achtzehnjährigen dem „Junioren-Orden der Fackelträger“ angehören können.[79]

Gradsystem[Bearbeiten]

Die Lehrinhalte werden in einem System aus 16 Graden vermittelt, dessen Namen sich an denen des Ordens der Gold- und Rosenkreuzer des 18. Jahrhunderts orientieren. Nach Beginn der Mitgliedschaft folgen auf einen kurzen „Postulantengrad“ zunächst drei einführende „Atrium-“ bzw. „Neophytengrade“ und danach neun „Tempelgrade“. Dem neunten Tempelgrad schließen sich drei esoterische Grade an, die vom AMORC als „zehnter bis zwölfter Tempelgrad“ und als „Illuminaten-Grade“ bezeichnet werden.[80][81][82]

Den abgestuften Einweihungsweg können die Mitglieder durch das Studium von Fernunterrichtsbriefen durchlaufen. Um das Jahr 1923 hatte der AMORC drei Studiengrade. Etwa 1930 erweiterte man das Gradsystem um die neun Grade der „Gold- und Rosenkreuzer des 18. Jahrhunderts“. Seit dem „Brüsseler Konvent“ der Gründungsmitglieder der FUDOSI im Jahr 1934 gibt es 16 Grade, von denen die letzten drei laut „Lexikon des Geheimwissens“ restriktiv erteilt werden.[83] Nach Angaben von Karl R. H. Frick hingegen steht es jedem Mitglied bei entsprechender Beitragszahlung frei, alle 16 Grade zu absolvieren.[84]

Lehrinhalte[Bearbeiten]

Die Lehren des AMORC bilden eine Mischung aus naturwissenschaftlichen Sachinformationen, mystisch-esoterischen Interpretationen und praktischen Übungen.[85] Die Inhalte betreffen hierbei ein breites Spektrum an verschiedenen esoterischen Themen.[65][85] Ihnen ist der Grundzug gemeinsam, dass dem Universum eine konsequente Gesetzlichkeit zugrunde liegt, nach der alles in genau geordneten, harmonischen Bahnen verläuft. Der Orden beansprucht, dem Mitglied die Kenntnisse über die diesbezüglichen Zusammenhänge zu vermitteln.[65] Die Ordenslehren sind auf die praktische Lebensgestaltung ausgerichtet und werden demgemäß in die Nähe der Naturwissenschaft verortet, die als „tiefere“ und „erweiterte“ Naturwissenschaft präsentiert wird. Diese soll den übersinnlichen Bereich mit erfassen und nicht an den methodischen Beschränkungen des regulären wissenschaftlichen Selbstverständnisses enden.[86] Anhand erlernbarer Techniken könne man die widrigen Lebensumstände mit der Zeit besser bewältigen, sodass am Ende der Ausbildung ein Rosenkreuzer stehe, der „sein Leben meistert“.[85]

Themenüberblick[Bearbeiten]

Die Lehrinhalte des AMORC umfassen bis zum Ende des neunten Tempelgrades die folgenden Themenbereiche:[87][88]

Einführende Lehrgrade: Geschichte der Rosenkreuzer; Funktion, Tätigkeit und Phasen des Bewusstseins; Wahrnehmung von Raum und Zeit; die gefahrlose Entwicklung der psychischen Zentren, der Wert des Schlafes; Empfehlungen zur Erhaltung der Gesundheit; die Aura; erste Darstellungen zur Reinkarnation und zum Gesetz des Karma; Meditation, Kontemplation; Visualisation; Imagination und Konzentration.

1. Tempelgrad: Studium der Materie, wie sie von den griechischen Naturphilosophen, insbesondere Demokrit, Thales von Milet und Pythagoras verstanden wurde, aber auch, wie sie aus heutiger Sicht in der modernen Physik dargestellt wird.

2. Tempelgrad: die verschiedenen Phasen des menschlichen Bewusstseins einschließlich der mit ihm verbundenen Fähigkeiten, wie Visualisation, Urteilskraft, Gedächtnis, Autosuggestion, schöpferische Vorstellungskraft usw. Der Grad enthält zudem Übungen, die darauf abzielen, diese Fähigkeiten zu entwickeln und für den Alltag nutzbar zu machen.

3. Tempelgrad: Gesetze des Lebens, wie sie sich in den verschiedenen Bereichen der Natur manifestieren, einschließlich Darstellungen über die Art und Weise, wie sich die Naturgesetze in der Welt der Minerale, der Pflanzen, der Tiere und des Menschen und im transhumanen Bereich auswirken.

4. Tempelgrad: Zusammenfassung der Gesetze und Prinzipien, welche in drei vorhergehenden Graden gelehrt wurden mittels eines alten Manuskripts des Ordens.

5. Tempelgrad: Untersuchung der Entwicklung der philosophischen Weltbetrachtung; Darstellung des Lebens und der Werke großer Philosophen des antiken Griechenlands, so wie sie in den Ordensarchiven enthalten sein sollen.

6. Tempelgrad: Verbindungen des psychischen Körpers mit dem physischem Körper; rosenkreuzerische Heilverfahren. Unter letzterem versteht der AMORC Methoden, wie man bestimmte Krankheiten selbst behandeln kann, wobei dieses Wissen ein Erbe der Essener sei. Diese Behandlungen sollen nur im eigenen Bereich angewandt werden, weil der Orden nicht die Absicht hat, seine Mitglieder zu Heilpraktikern auszubilden.

7. Tempelgrad: Studium der psychischen Zentren des Menschen; Natur und Eigenschaften der menschlichen Aura; physische und psychische Wirkungen mystischer Vokalintonationen.

8. Tempelgrad: Gottesvorstellungen; die Weltseele; das kosmische Bewusstsein; die menschliche Seele; die Grundgesetze der Evolution; das Mysterium von Geburt und Tod; die Phasen des Todes und das Leben nach dem Tod; die Reinkarnation; das Karma und der freie Wille.

9. Tempelgrad: Studium universeller Symbolik und die Entwicklung von Fähigkeiten, welche über die rein mentalen und psychischen Fähigkeiten hinausgehen. Der neunte Tempelgrad gilt im AMORC als Grad mystischer Erfahrung.

Durchschnittlich dauert die Absolvierung aller neun Tempelgrade ungefähr fünf bis sechs Jahre.[55] In den anschließenden Graden werden unter anderem hebräische Buchstaben, esoterisches Tarot, Kabbala, historische Rosenkreuzerschriften, höhere Astrologie und Ritualistik thematisiert.[89] Außerdem werden mystische Techniken der Konzentration, Meditation, Visualisation und der spirituellen Alchemie behandelt.[55]

Reinkarnation und Karma[Bearbeiten]

Der AMORC stellt, wie er selbst betont, keine Dogmen auf, an die man glauben müsse, sondern man könne sich selbst von der Richtigkeit der gelehrten Prinzipien durch Übungen vergewissern, was sinngemäß auch für die vermittelte Reinkarnationslehre gilt. Es steht aus dem Grund jedem Mitglied frei, hieran zu glauben oder die diesbezüglichen Lehrinhalte abzulehnen.[66] Dennoch wird Reinkarnationslehre als traditioneller Bestandteil der eigenen Lehren ausgegeben.[66]

Nach Ansicht des Ordens löst sich der Körper nach dem Tod in seine chemischen Bestandteile auf, während die unsterbliche Seele fortbesteht.[90] Die Seele ist nach Auffassung des AMORC aber selbst nicht individuell, sondern ein Teil der kosmischen Allseele, die den Menschen mit dem gesamten Universum und dem göttlichen Bewusstsein verbindet. Prinzipiell seien alle Seelen gleich. Die Seele selbst entwickle sich auch nicht, sondern nur die Persönlichkeit, die die Seele aufgrund ihrer individuellen Erfahrungen, charakterlichen Prägungen und ihres speziellen Schicksals ausbilde. Die Seelenpersönlichkeit zu vervollkommnen ist im AMORC von zentraler Bedeutung.[90] Mit der Reinkarnation sei eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung verbunden. Eine Inkarnation in niedere Daseinsformen (Pflanze oder Tier) wird grundsätzlich verneint.[91]

Für den Zeitraum zwischen zwei Geburten wird als allgemeingültiger Richtwert die Dauer von 144 Jahre angegeben.[55][90] Nach der Länge des irdischen Lebens richtet sich demnach die Dauer des Verbleibs im Bereich des Kosmos. Wer ein langes Leben hatte, werde sich entsprechend eher wiederverkörpern als früh Verstorbene, die entsprechend länger bis zu ihrer nächsten Geburt im kosmischen Bereich bleiben müssten.[55][90] Unmittelbar vor der Geburt begebe sich die Seelenpersönlichkeit in die Nähe der Mutter, wobei die Verbindung mit dem Kind erst mit dem ersten Atemzug stattfinde.[91]

Die Umstände der Wiederverkörperung würden überwiegend vom Kosmos festgelegt. Es sei dennoch bis zu einem gewissen Grad möglich, durch sein jetziges Leben auf seine künftige Reinkarnation Einfluss zu nehmen, etwa durch die Ausübung gemeinnütziger Interessen. Wer eine gute Gesinnung sein eigen nennen kann, die von Liebe erfüllt und frei von Hass und Vorurteilen ist, der könne auf eine nächste Inkarnation mit mehr Glück, Liebe und Wohlwollen hoffen. Hierbei ist das Konzept des karmischen Ausgleichs grundlegend. Die Bereinigung des Unterbewusstseins von unangenehmen und belastenden Erlebnissen ist nach Auffassung des AMORC wichtig zur positiven Beeinflussung künftiger Inkarnationen.[91]

Duales Menschenbild[Bearbeiten]

Der AMORC unterscheidet zwischen einem inneren und äußeren Wesensbestandteil des Menschen. Der nach außen gerichtete Teil, das „äußere Selbst“, unterliege den Beschränkungen der Sinnesorgane, könne daher getäuscht werden und wird als irdisch und vergänglich angesehen. Der innere Wesenskern des Menschen sei hingegen immateriell, unbegrenzt, unendlich und stehe in ständiger Verbindung mit seiner Quelle und dem gesamten Universum. Dabei ist von Bedeutung, dass diesen beiden Wesensbestandteilen jeweils weitgehend unabhängige Bewusstseinsebenen zugesprochen werden, nämlich das nach außen gerichtete „objektive Wachbewusstsein“ einerseits und das „subjektive Unterbewusstsein“ andererseits. Durch ein zu materialistisches Leben werde der Zugang zum inneren Selbst teilweise verstellt, sodass es ein Anliegen des AMORC ist, die Wesensbestandteile in eine intensivere Verbindung und Interaktion zu bringen.[92]

Mystischer Pantheismus[Bearbeiten]

In der AMORC-Lehre wird die Frage nach Gott dahingehend beantwortet, dass dieser mit der Welt vereinheitlicht wird. Zwar werden manchmal aus Gewohnheit oder Tradition die Begriffe von Schöpfer und Schöpfung verwendet, doch besteht ein grundlegender Unterschied zum christlichen Sprachgebrauch. Denn Gott ist nach Auffassung des AMORC ein immanenter Teil der Schöpfung, anstatt ihr gegenüberstehend. Ein substantieller Unterschied zwischen Gott und Welt besteht nicht, sondern nur ein gradueller hinsichtlich des konkreten Ausdrucks des Göttlichen. Die gesamte Schöpfung ist nach den Ordenslehren von einer Universalseele durchdrungen, die die Natur hin zur Vervollkommnung entwickelt.[93]

In freimaurerischer Ausdrucksweise gilt Gott als „der große Architekt des Universums“ und wird als „der universelle Geist“ bezeichnet, „dessen Gedanken in der gesamten Schöpfung manifestiert sind und der alles durch die unveränderlichen und vollkommenen Gesetze belebt“.[65] Da Gott und Welt im AMORC nicht unterschieden werden, sind auch die Ziele des AMORC diesseitsorientiert, und es wird anders als in anderen Rosenkreuzerorganisationen keine Weltflucht, sondern ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben im Hier und Jetzt angestrebt. Auch die überweltlichen Bezüge der AMORC-Lehren bleiben letztlich diesseitsverhaftet, sodass eine Transzendenz im christlichen Sinn nicht besteht.[64] Der Orden möchte dem Menschen die überall und auch in ihm selbst immanente Göttlichkeit bewusst machen.[86] Dabei wird Wert darauf gelegt, nicht als Religion verstanden zu werden, sondern als praktisch orientierte Lebensphilosophie.[86] Diese Situation verbindet den AMORC mit der Esoterikszene, weil es beiden darum geht, religiöse Lebensfragen durch Rückgriff auf okkulte Zusammenhänge zu beantworten.[86]

Manifeste und Leitsätze[Bearbeiten]

Der Verfasser der „Chymischen Hochzeit des Christian Rosencreutz“ (1616) Johann Valentin Andreae (1586–1654) im Alter von 42 Jahren

In der Lehre des AMORC spielen die drei Rosenkreuzer-Manifeste des frühen 17. Jahrhunderts „Fama Fraternitatis“ (1614), „Confessio Fraternatis“ (1615) und „Die Chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz“ (1616) eine eher untergeordnete Rolle.[48] Die Urheberschaft der Manifeste, die nach heute allgemeiner Auffassung im sogenannten „Tübinger Kreis“ und bezüglich des dritten Manifests („Chymische Hochzeit“) bei Johann Valentin Andreae zu finden ist, wurde von Harvey Spencer Lewis in Abrede gestellt. Nach Lewis Meinung stammten sie vielmehr vom englischen Philosophen und Staatsmann Baron Francis Bacon (1561–1626), den er zudem als Imperator der Rosenkreuzer des 17. Jahrhunderts betrachtete.[48][94] Neben den drei genannten Rosenkreuzer-Urschriften befasst sich die AMORC-Lehre mit der anonymen Veröffentlichung „Die Geheimen Figuren der Rosenkreuzer aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert“ aus dem Jahr 1785.[95]

Im März 2001 wurde vom AMORC ein eigenes Manifest publiziert, das den Titel „Positio Fraternitatis Rosae Crucis“ trägt. Die Schrift verfolgt das Ziel, zu verstärktem Humanismus und vermehrter Spiritualität aufzurufen und möchte zu den gegenwärtigen Menschheitsproblemen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft, Religion, Moral usw. Stellung nehmen. Im Bereich Politik werden die totalitären Systeme des Marxismus-Leninismus und des Nationalsozialismus kritisiert und dem ein Bekenntnis zur Demokratie gegenübergestellt, die die Meinungsfreiheit am ehesten gewährleiste. Für die Zukunft wünscht der AMORC sich Regierungen, die von den fähigsten Persönlichkeiten geleitet werden sowie eines Tages eine als Fortbildung der Vereinten Nationen konzipierte repräsentative Weltregierung aller Nationen. In wirtschaftlicher Hinsicht wird die auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich beklagt und dem der Wunsch gegenübergestellt, dass die Wirtschaft in Zukunft zum Wohlsein aller beiträgt und die Armut aus der Welt verschwindet. Weiterhin wird einerseits der wissenschaftliche Fortschritt gelobt, andererseits aber bemängelt, dass die Wissenschaft zu einer Art „materialistischer Religion“ geworden sei. Der AMORC wünscht sich die Vereinigung von Wissenschaft und Mystik, wie dies bereits in der Antike der Fall gewesen sei. Die zwischenmenschliche Kommunikation leidet nach Ansicht des AMORC an einem massenmedialen Informationsüberfluß. Schließlich wird an die ökologische Verantwortung des Menschen appelliert, insbesondere hinsichtlich Klimaentwicklung, Wasserressourcen, Tierversuchen, Luftverschmutzung usw.[96]

Auf die „Positio Fraternitatis“ folgten im November und Dezember 2009 drei Grundsatzerklärungen oder Leitsätze, die eine gesellschaftliche Stärkung humanitärer Ideale bezwecken. Der „Aufruf zu den Menschenpflichten“ enthält 14 Punkte, die die „Aufgabe eines jeden Individuums“ seien, so etwa die Gesetze des Landes einzuhalten, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO zu achten, Kindern eine tugendhafte Erziehung zukommen zu lassen, in Gefahr befindlichen Menschen zu helfen, Humanismus zur Grundlage der eigenen Philosophie zu machen, fremdes Eigentum zu achten und umweltbewusst mit der Natur und mit Tieren umzugehen. Inhaltlich ähnelt das Dokument der Allgemeinen Erklärung der Menschenpflichten, die im Jahr 1997 in Zusammenhang mit dem Projekt Weltethos vorgeschlagen wurde. Der Leitsatz „Ethik der Rosenkreuzer“ appelliert in zwölf Sätzen an die Tugenden des Lesers und fordert zu Toleranz, Geduld, Gewaltlosigkeit, Wohlwollen, Mäßigkeit usw. auf. Die letzte der drei Leitsätze, die „Bekräftigung für den Frieden“, soll einen Beitrag dazu leisten, „dass die Werte einer menschenwürdigen Welt gestützt, gewahrt und ausgebaut werden“.[97]

Entstehungslegende[Bearbeiten]

Goldsarkophag des Pharao Tutanchamun. Ausstellungsstück im Rosicrucian Egyptian Museum in San José (Replikat)

Traditionsgeschichtlich hat der AMORC seinen Ursprung im Alten Ägypten.[46][67][69] Er beruft sich hierbei auf altes esoterisches Wissen, das einer circa 1.350 Jahre v. Chr. gegründeten Mysterienschule aus der Herrschaftsepoche des Pharao Echnaton entstammen soll, und sieht sich selbst als Erben dieser altägyptischen Mysterientradition an.[55][98][99]

Die diesbezügliche Überlieferungsgeschichte des AMORC, die vom Orden auch als „mystische Geschichte“ bezeichnet wird, wurde von Harvey Spencer Lewis erstmals im Februar 1916 in der Ordenszeitschrift „The American Rosae Crucis“ dargestellt.[100] Danach wurde in den Privatgemächern des Pharao Thutmosis III. vom 28. März bis 4. April 1489 v. Chr. eine besondere Zusammenkunft der ägyptischen Mysterienschule abgehalten, in der das bislang geheime Mysterienwissen zum ersten Mal auch an Menschen außerhalb der Priester- und Königsfamilie weitergegeben worden sei. Etwas mehr als hundert Jahre später habe sein Nachfolger, der Pharao Amenophis IV. (Echnaton) nicht nur den Monotheismus eingeführt, sondern auch die Tore der Mysterienschulen für alle Interessierten geöffnet, damit sie sich das Mysterienwissen aneignen konnten, das ursprünglich von Weisen des legendären versunkenen Kontinents Atlantis stamme. Nach der Öffnung der Mysterienschulen für Außenstehende durch Echnaton habe sich das Wissen allmählich verbreitet und sei durch zahlreiche Eingeweihte weitergegeben und bis heute erhalten geblieben. Der AMORC bewahre und vermittle in heutiger Zeit dieses uralte Wissen.[48][66][101] Lewis teilte damit auch die Ansicht des Alchemisten Michael Maier (1569–1622), der in seiner 1617 erschienenen Schrift Silentium post clamores die Ursprünge des Rosenkreuzertums historisch ebenfalls nach Altägypten zurückverfolgte.[102]

Lewis listete eine Vielzahl prominenter Denker der Antike wie Pythagoras, Sokrates, Platon, Aristoteles, Cicero und Seneca auf, die in den ägyptischen Mysterienorden eingeweiht worden sein sollen, von dem der AMORC abstamme. In dem Zusammenhang bezeichnete er diese Personen als „Rosenkreuzer“, da sie neben ihren eigenen Lehren seiner Meinung nach auch Ideen verbreitet hätten, die er als rosenkreuzerisch ansah.[48][103]

Die älteren deutschsprachigen Veröffentlichungen ähneln in Grundzügen den Darstellungen von H.S. Lewis, weisen aber auch einige Unterschiede auf, indem zum Beispiel behauptet wird, dass das Erscheinen der Rosenkreuzermanifeste zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf Beschluss des Ordens geschehen sei, der aufgrund religiöser Verfolgung im Geheimen gewirkt habe. Durch die Veröffentlichung der Schriften sei der Orden erstmals unter dem Namen des Rosenkreuzes an die Öffentlichkeit getreten.[104]

Die von Harvey Spencer Lewis vertretene Entstehungslegende wird in neueren Publikationen des AMORC so nicht mehr wiederholt. Zwar bleibt die Grundauffassung, dass die traditionsgeschichtlichen Wurzeln des Ordens in den Mysterienschulen des Alten Ägyptens liegen. Doch wird die Vorgeschichte des AMORC etwas zurückhaltender durch Einfügung in die Gesamtgeschichte der hermetischen Tradition dargelegt. In diesem Rahmen werden im Wesentlichen übereinstimmend mit den wissenschaftlichen Debatten die mystisch-hermetischen, religiösen und philosophischen Vorstellungen Altägyptens, der griechischen Antike, der Renaissance und der Neuzeit skizziert, die das Weltbild des AMORC mitgeprägt haben und aus dessen Epochen der Orden Elemente in sein Lehrsystem aufgenommen hat.[105]

Zur unmittelbaren Vorgeschichte des AMORC in den USA wird ausgeführt, dass der Internationale Rat der europäischen Rosenkreuzer in Vorausahnung der Wirren und Zerstörungen von Kriegen beschlossen hätte, eine Zusammenfassung der Lehren in ein Land zu bringen, das langfristig nicht von Revolutionswirren und Kriegszerstörungen heimgesucht werde. Deshalb seien Bücher, Manuskripte und sonstige Lehrmaterialien aus diversen europäischen Ländern nach New York geschickt worden und der AMORC auf diese Weise zum Sammelbecken geheimen rosenkreuzerischen Wissens geworden.[106]

AMORC-Meister[Bearbeiten]

Nach dem „Lexikon des Geheimwissens“ wird nur einigen wenigen Auserwählten des 9. und 10. Tempelgrades des AMORC in den „Fragmenten der Weisheit der Meister und Enthüllungen der Illuminaten“ mitgeteilt, dass der AMORC einen geheimen Meister habe, der den Beinamen „Der Verschleierte Amatu“ trage. Gemäß der „Fragmente“ Nr. 2 ist „Der Verschleierte Amatu“ mit dem „Meister“ Kut Humi (auch: Koot Hoomi) der Theosophischen Gesellschaft geistig verbunden, von gleichgestelltem Rang und kommuniziere mit der Welt nur mit dem Imperator des AMORC. Den AMORC-Schriften sei zu entnehmen, dass sich Amatu im Besitz eines großen Geheimarchivs mit vielen Büchern befinde, in denen sich die Geschichte der Rosenkreuzer bis zum Jahre 800.000 v. Chr. zurückverfolgen ließe.[107]

Arbeitsweise[Bearbeiten]

Die vom AMORC als „mystische Philosophie“ bezeichnete Lehre kommt in zwei wesentlichen Arbeitsweisen zum Tragen. Auf der einen Seite stehen die Belehrungen, die dem Mitglied monatlich per Post in Form von Studienbriefen, sogenannten „Monographien“, zugesandt werden. Auf diese Weise soll esoterisches Wissen als Sachinformation über philosophische, psychologische und übersinnliche Zusammenhänge von Natur und Kosmos vermittelt werden. Übungen und Meditationen sollen diese Zusammenhänge erfahrbar machen. Auch mystische Symbole sind hierbei von wesentlicher Bedeutung, um das darzustellen, was „rein verbal und schriftlich alleine nicht dargestellt werden kann“. Auf der anderen Seite steht die rituelle Arbeit in Rosenkreuzertempeln oder im privaten Heimsanktuarium.[47][108]

Mystik[Bearbeiten]

Mystik ist für den AMORC von zentraler Bedeutung. Der Orden unterscheidet hierbei die mystischen Techniken der Konzentration, Visualisation, Meditation und Kontemplation voneinander. Bei der für die Meditation wichtigen Konzentration kommt es nach der AMORC-Lehre darauf an, die Denkprozesse zugunsten eines bestimmten Gegenstands bewusst einzuschränken. Bei der Visualisation sei kein äußeres Betrachtungsobjekt erforderlich, sondern es wird ein bestimmter Gegenstand vor das geistige Auge projiziert. Insofern das Objekt vorher nicht real bestanden hat, spricht der Orden auch von schöpferischer Imagination, die etwas neues schafft und die Vorstellung davon an das Unterbewusstsein abgibt. Die Meditation verfolgt nach Ansicht des AMORC den Zweck, über das Unterbewusstsein Kontakt mit dem kosmischen Bewusstsein herzustellen. Eine diesbezügliche Besonderheit der AMORC-Lehre ist, dass bei der Meditation eine genau formulierte Frage an das Unterbewusstsein gestellt wird. Entscheidend für das Gelingen der Meditation sei, die Antwort des kosmischen Bewusstseins hierauf zu vernehmen und zu interpretieren. Die im Oberbewusstsein gestellte Frage nehme über das Unterbewusstsein den Weg zum kosmischen Bewusstsein, das wiederum über das Unterbewusstsein antworte. Weiter angewandt wird die Kontemplation, die als vergleichsweise passiver Zustand beschrieben wird, bei der keine konkreten Fragen formuliert werden.[109]

Monographiestudium[Bearbeiten]

Die AMORC-Mitgliedschaft ist als Heimstudium ausgelegt und hat Ähnlichkeit mit einem Fernunterricht.[110] Im Mittelpunkt steht das Studium von Manuskripten, die „Monographien“ genannt werden und den eigentlichen Kern der Lehre enthalten.[111][112] Die vom Orden veröffentlichten Bücher beinhalten hingegen nur allgemeine Prinzipien und Anwendungen.[111][70] Die Monographien werden den Mitgliedern jeweils im Abstand von einem Monat zugesandt. Sie bleiben Eigentum des Ordens und sind bei Beendigung der Mitgliedschaft wieder an die Großloge zurückzusenden.[76] Die Inhalte der Monographien unterliegen der Geheimhaltungspflicht. Neben diesen Manuskripten liegt der monatlichen Zusendung die aktuelle Monatsausgabe der Ordenszeitschrift „Tempel-Echo“ bei, die nicht dem jeweiligen Lehrgrad zugeordnet ist, sondern aktuelle Informationen enthält.[111][113] Aufgebaut sind die Monographien weitgehend nach einem gleichartigen Schema. Am Anfang der Abhandlung wird zunächst eine bekannte Persönlichkeit zitiert, wobei das Zitat einen Bezug zum weiteren Inhalt der Abhandlung aufweist. Dem Zitat folgt der eigentliche Lehrtext, der im Briefstil verfasst ist und den Umfang von ungefähr zehn Seiten hat. Er endet mit der anonymen Unterzeichnung „Der Meister für Ihre Studien“. Konkrete Personen werden nicht genannt, weil der AMORC keinen Personenkult aufkommen lassen möchte. Dem Hauptteil schließt sich eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte sowie Anweisungen zur praktischen Anwendung an, die zur Überprüfung und besseren Nachvollziehbarkeit der vorher besprochenen Theorie dienen.[114]

Zur Vertiefung können neben den Lehrbriefen Seminare zu den einzelnen Graden besucht werden. Diese finden am Sitz der Großloge und bei den bedeutenderen Städtegruppen statt und stehen allen Studierenden des AMORC offen. Die Teilnahme daran bleibt den Mitgliedern jedoch freigestellt. Außerdem findet einmal jährlich im Frühjahr ein Ordenskonvent statt, an dem sowohl Mitglieder als auch Gäste teilnehmen können.[63]

Rituale[Bearbeiten]

AMORC-Loge in Paris

Rituelle Arbeit kann gemeinschaftlich in einem Rosenkreuzertempel oder individuell in eigenen Räumlichkeiten stattfinden. Mitglieder sollen sich nach Möglichkeit für ihre Studien zuhause an einem Ort, wo sie ungestört sein können, ein sogenanntes Heimsanktuarium einrichten. Hierzu soll man beispielsweise einen kleinen Tisch oder ein Wandbord benutzen, das bedeckt oder dunkel gestrichen ist. Auf diesen soll man zwei Kerzen und dazwischen einen Spiegel (ca. 30 x 50 cm) stellen, sodass man beim Lesen der Monographien jederzeit in den Spiegel schauen kann. Je nach persönlichem Geschmack kann man dem Heimsanktuarium weitere Symbolgegenstände wie etwa das beim AMORC beliebte Henkelkreuz (Anch) oder ein Rosenkreuz hinzufügen. Im Heimsanktuarium finden dann neben dem Monographiestudium auch rituelle Selbsteinweihungen statt. Die Anleitung des jeweiligen Initiationsrituals erhält das Mitglied zu Beginn des neuen Grades neben den regulären Monographien in einer Spezial-Monographie mit dem Titel „Portal“ postalisch zugesandt. Die Anleitung enthält einen Text in Form von Fragen und Antworten, die das Mitglied im Heimsanktuarium vor seinem Spiegelbild, das das höhere Selbst symbolisiere, verlesen soll. Dies soll ein Erlebnis schaffen, das „den geistigen Gehalt einer Einführung in die Mysterien in den Bereich des Gefühlslebens“ übermittelt. Die Möglichkeit zur Selbsteinweihung im AMORC stellt unter den Initiatenorden eine Besonderheit dar, hat aber den Vorteil, dass man nicht mehr zwingend ein regionales Zentrum besuchen muss, um Mitglied zu bleiben. Über die erfolgte Selbstinitiation sollte der Studienabteiltung ein Bericht geschickt werden. In jüngerer Zeit bemüht sich der AMORC, Einweihungen wieder vermehrt in den Logen stattfinden zu lassen.[115][116]

Symbole[Bearbeiten]

Hermetisch-alchemistische Symbolik („vitriol-Akrostichon“) aus „Die Geheimen Figuren der Rosenkreuzer“ (1785), Bestandteil der AMORC-Lehre

Symbole sind im AMORC von wesentlicher Bedeutung und in den Druckveröffentlichungen des Ordens häufig anzutreffen. Insbesondere dienen sie als Ausgangspunkt für eigene Meditationen und zur kurzen und prägnanten Darstellung bestimmter esoterischer Gesetze und Prinzipien, die sonst langer Ausführungen bedürften und mit Worten nur schwer vermittelbar seien. In diesem Sinn sind sie weniger zur Verschlüsselung, sondern mehr als eine Art Abkürzung gedacht. Anders als traditionelle Erklärungen, die oft nur an der Oberfläche blieben, würden Symbole zudem besser die tieferen Dimensionen des Bewusstseins ansprechen. Die Arbeit mit Symbolen gehört deshalb zu den Übungen des Heimstudiums. So kann der Studierende bestimmte vorgeschriebene Symbole abzeichnen und ausmalen und sodann ungestört und ausgiebig betrachten, um in einen Bewusstseinszustand zu gelangen, der die Kommunikation mit dem kosmischen Bewusstsein ermöglicht. In dem Zusammenhang sind vor allem geometrische Grundfiguren bedeutsam. Zur Symbolarbeit im weiteren Sinn zählt die Beschäftigung mit dem hebräischen Alphabet und den Tarotkarten.[117]

Geheimhaltung[Bearbeiten]

Nur wenige andere Rosenkreuzergruppen praktizieren die Geheimhaltung der Ordensinhalte so nachdrücklich wie der AMORC. Bereits vor Beginn der eigentlichen Mitgliedschaft verpflichtet sich der Beitrittswillige zur Geheimhaltung der Lehrinhalte. Während die veröffentlichten Bücher des AMORC nur Anwendungen oder allgemeine Prinzipien enthalten, bilden die Inhalte der Monographien den eigentlichen Kern der Lehre und unterliegen einer strengen Arkandisziplin. Dieses Studienmaterial wird dem Mitglied nur leihweise überlassen und ist bei Beendigung der Mitgliedschaft an die Großloge zurückzusenden. So wird im nur für das Mitglied bestimmten „Weiser für Neophyten“ unterstrichen, dass Außenstehenden die Monographien, Ritualtexte und privaten AMORC-Korrespondenzen keinesfalls gezeigt werden dürfen. Der AMORC empfiehlt sämtliche Monographien, Ritualtexte und Korrespondenzen in einem verschlossenen Behältnis aufzubewahren und diese mit dem eigenen Namen und der Aufforderung zu versehen, die Kiste im Todesfall oder bei längerer Abwesenheit an die Großloge zu senden. Sollte ein unbekannter Fremder das Mitglied anschreiben oder sonstwie angehen, um an die Monographien oder sonstige Unterlagen zu gelangen, so ist das Mitglied gehalten, die Adresse und was er sonst noch über die Person feststellen kann, dem AMORC mitzuteilen. Man soll jedoch stets darauf bedacht sein, Interessenten über die Organisation als solche volle Auskunft zu erteilen. Der Orden hat seinen Geheimhaltungsgrundsatz in letzter Zeit selbst etwas aufgelockert und zitiert in seiner Veröffentlichung „Die Rosenkreuzer offenbaren ihre Lehren“ (2009) erstmals ausführlich aus den Monographien aller zwölf Tempelgrade.[66][118][119]

Im Zusammenhang mit dem Geheimhaltungskodex des Ordens zählt das „Lexikon des Geheimwissens“ den AMORC zu den subversiven und kommerziellen Geheimgesellschaften, die kategorisch zu den nach einer Neuordnung der Welt strebenden „dialektischen Gesellschaften“ gehören, deren geheime subversive und kommerzielle Ziele den Neophyten erst im Verlauf der Mitgliedschaft nach und nach enthüllt werden.[120] Nach der Abhandlung „Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC“ hingegen ist der AMORC keine Geheimgesellschaft, sondern eine geschlossene Gesellschaft, da seine Lehren und die damit im Zusammenhang stehenden Aktivitäten nur den Mitgliedern vorbehalten bleiben.[74]

Werbung und Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

AMORC wirbt durch Inserate in Esoterik-Zeitschriften und Präsentationen auf Messen und öffentlichen Veranstaltungen aktiv um neue Mitglieder. Menschen, die an einem AMORC-Studium interessiert sind, erhalten per Post eine Einführungsbroschüre mit dem Titel „RC. Information über AMORC. Der Alte Mystische Orden vom Rosenkreuz“, die früher „Meisterung des Lebens“ hieß. Der Broschüre ist ein Aufnahmeantrags-Formular beigefügt. Ferner werden Veranstaltungen für Gäste, die nicht zum Orden gehören, angeboten. In den Städtegruppen finden regelmäßig Treffen statt, die auch Gästen offenstehen. Dort kann man Meinungen über die verschiedensten Themen aus den Bereichen Metaphysik und Mystik austauschen. Im Rahmen des AMORC-Kulturforums und Kunstkabinettes finden in den Räumlichkeiten der Großloge in Baden-Baden regelmäßig Kunstausstellungen, Musikabende und Dichterlesungen statt, die auch von zahlreichen Nichtmitgliedern besucht werden.[121]

Kontroversen[Bearbeiten]

Alleinvertretungsanspruch und Reuben S. Clymer[Bearbeiten]

Mit größer werdender Bekanntheit des AMORC kam es zu Disputen mit Vertretern anderer Rosenkreuzerorganisationen in den USA, insbesondere mit Reuben Swinburne Clymer.[9] Clymer wurde Anfang der 1920er Jahre Leiter der Fraternitas Rosae Crucis (FRC). Seine Version des Rosenkreuzertums legte er im Buch „The Book of Rosicruciae“ nieder, wovon das meiste jedoch unrichtig und fantasiereich ist.[122] Clymer trat dabei als spiritueller Nachlassverwalter Paschal Beverly Randolphs (1825–1875) auf und verteidigte vehement den Anspruch, dass seine Fraternitas Rosae Crucis die älteste und daher einzig authentische Rosenkreuzerorganisation in Amerika sei. Seine Legitimation versuchte er durch Charter-Urkunden und sonstige Dokumente im Rückgriff auf Randolph zu untermauern. Der deutlich öffentlichkeitswirksamere und erfolgreichere AMORC wurde demnach zum stärksten Kontrahenten Clymers.[123] Der AMORC nahm seinerseits für sich in Anspruch, der einzig legitime Rosenkreuzer-Orden in Nordamerika zu sein.[124] Nachdem sich der AMORC zunehmender Kritik seitens der Fraternitas Rosae Crucis ausgesetzt sah, wurde dessen Vorsitzender Harvey Spencer Lewis schließlich von Clymer direkt angegriffen, indem dieser das Alleinvertretungsrecht des AMORC bestritt, das Lewis für seinen Orden beanspruchte.[25] Nach Auffassung des Theologen Harald Lamprecht wies Clymer im Rahmen dieser Streitigkeiten mit Lewis durch Vergleich der Originalzitate mit den AMORC-Schriften nach, dass es sich bei den historischen Rosenkreuzer-Weisheiten teilweise um Plagiate bzw. Fälschungen handelte.[125] Nach Ansicht des Historikers Christopher McIntosh hingegen beinhalten die Angriffe Clymers gegen Lewis keine ernstzunehmenden Inhalte und kommen nur selten über das Level bloßer Verunglimpfung hinaus.[126] Nach zahlreichen Angriffen Clymers sah sich der AMORC schließlich veranlasst, in einer im Jahr 1935 erschienenen Publikation unter dem Titel „Audi Alteram Partem“ die Vorwürfe zu untersuchen und stellte darin fest, dass die Anschuldigungen Clymers falsch sind.[127] 1935 kam es zu einem großen Gerichtsprozess zwischen den Kontrahenten, den Clymer verlor.[25]

Als Reaktion auf die im Jahr 1934 gegründete FUDOSI gründete Clymer mit anderen esoterischen Gruppen 1939 unter eigener Federführung den konkurrierenden Verband FUDOFSI. Mit diesem Verband versuchte er, sich eine alleinige legitime Rosenkreuzer-Abstammung selbst zu bestätigen.[128]

Ausschluss Gary Lee Stewarts[Bearbeiten]

Am 23. Januar 1987 wurde Gary Lee Stewart vom obersten Leitungsgremium des AMORC zum Nachfolger von Ralph Maxwell Lewis und damit dritten Imperator des AMORC gewählt. Doch schon 1990 wurde er gegen seinen Protest per Gerichtsbeschluss des Amtes enthoben, weil man ihm die Veruntreuung von drei Millionen US-Dollar vorwarf. Dies ließ sich vor Gericht jedoch nicht erhärten und die Parteien einigten sich außergerichtlich.[41] Stewart akzeptierte seine Absetzung zunächst nicht, da er sein Imperator-Amt nicht nur in dessen Funktion als Präsident, sondern auch als geistliches Amt verstand, das auf Lebenszeit Gültigkeit besitze.[129] In der Folge kam es auf internationaler Ebene zu einem internen Vertrauensbruch zwischen den regionalen Gliederungen und dem damaligen Leiter des Dachverbands des AMORC. Dieser Vertrauensbruch eskalierte zu drei Jahre andauernden Zivilprozessen, in denen es primär um die Rechtmäßigkeit der Absetzung Stewarts als Imperator ging.[41] Der Franzose Christian Bernard, damaliger Leiter der französischen Jurisdiktion, übernahm ab dem 12. April 1990 die Funktion von Stewart.[44]

Sektenvorwurf in Frankreich[Bearbeiten]

Allgemein gilt der AMORC als nicht-sektiererisch.[46][69][70][130][99] Allerdings wurde 1999 von der französischen Untersuchungskommission MILS (Interministerielle Mission des Kampfes gegen die Sekten) unter dem Vorsitz des Parlamentariers Jacques Guyard das Dossier „Die Sekten und das Geld“ veröffentlicht, das eine Liste mit 30 Gruppen enthielt, die als Hauptakteure („major players“) in Bezug auf ihren finanziellen Einfluss beurteilt wurden; darin wurden gegenüber einer früheren Sektenberichts-Liste Guyards die Anthroposophie und der AMORC ergänzt.[131][132]

Die MILS benannte sich 2002 in MIVILUDES um und nahm in ihren Sektenbericht aus dem Jahr 2006 den AMORC erneut auf.[133][134] Als Reaktion hierauf schrieb die ehemalige Vorsitzende der Antikult-Organisation UNADFI Janine Tavernier das Vorwort zu einem Buch des französischen AMORC-Großmeisters Serge Touissant, und erklärte darin, dass der AMORC keine Sekte, sondern ein „Opfer der Ungerechtigkeit“ sei.[134][135] Die nachfolgende Vorsitzende der UNADFI Catherine Picard und das MILS-Mitglied Anne Fournier wurden außerdem vom AMORC wegen Diffamierung verklagt, nachdem sie den AMORC als „nichts anderes als andere sektiererische Bewegungen“ bezeichnet hatten.[136] Der oberste Gerichtshof Frankreichs gab dem AMORC mit Urteil vom 3. April 2007 recht und hob deshalb ein vorheriges Urteil des Berufungsgerichts auf.[136] Daraufhin einigten sich die Parteien außergerichtlich: Die UNADFI gab im Namen der beiden Beklagten eine eidesstattliche Versicherung ab, dass „der AMORC keine Sekte ist“ und der AMORC nahm im Gegenzug seine Klage zurück.[136] Auch der Hauptverantwortliche des Dossiers „Die Sekten und das Geld“ Jacques Guyard distanzierte sich gegenüber der französischen Wochenzeitung Le Point von seiner früheren Einordnung des AMORC als Sekte und gab seiner Hoffnung auf Rehabilitierung Ausdruck.[135]

Abspaltungen und Ableger[Bearbeiten]

Confraternity Rose Cross (CRC+C)[Bearbeiten]

Nach dem Ausschluss Gary Stewarts aus dem AMORC im Jahr 1990 kam es zu mehreren Abspaltungen. Die diversen Neugründungen übernahmen jeweils Bausteine und Lehrelemente des AMORC und arbeiteten auf dieser Basis eigenständig weiter. Stewart gründete mit ihm ergebenen Mitgliedern einen eigenen Rosenkreuzer-Orden, die Confraternity of the Rose-Cross (CR+C). Zum AMORC besteht naturgemäß eine inhaltliche und strukturelle Verwandtschaft. Der CR+C ist nach Stewarts Auffassung gegenwärtig der eigentliche AMORC. Ferner gründete Stewart den Ordo Militia Crucifera Evangelia (OMCE), der dem Ideal christlicher Ritterschaft verbunden ist und auf die Tradition der Tempelritter Bezug nimmt.[50]

Ancient Rosae Crucis (ARC)[Bearbeiten]

Neben dem CR+C und OMCE gab es eine weitere Abspaltung als Folge der Stewart-Affäre. Zahlreiche Mitglieder, die die Absetzung Gary Stewarts nicht akzeptierten und daher aus dem AMORC austraten, schlossen sich zum Ancient Rosae Crucis (ARC) mit Sitz in Dallas (Texas) zusammen. Diese Gruppe beabsichtigte, Gary Stewart zum Imperator des ARC zu machen, was aufgrund von Meinungsverschiedenheiten jedoch nicht gelang. Stattdessen wurde der Orden fortan von den Gründern Paul Walden und Ashley McFadden geleitet. Die Arbeitsweise des ARC entsprach größtenteils der des AMORC. Die während und nach dem AMORC-Schisma eingeführten Änderungen wurden allerdings abgelehnt, weil man die Tradition, die Harvey Spencer Lewis begonnen hatte, bewahren wollte. Deshalb verwendete man weiterhin die Monographien aus der Lewis-Ära. Der ARC hat seine Aktivitäten inzwischen eingestellt.[50][137]

Raymond Bernard und die Templer (CIRCES, TRI, OSTI)[Bearbeiten]

Unter der Führung des ehemaligen Großmeisters für die französischsprachige AMORC-Jurisdiktion Raymond Bernard (geb. 1921) wurde eine Organisation gegründet, die gleichartige Ziele wie der AMORC verfolgt. Bernard, der am Aufbau des französischen Zweiges des AMORC maßgeblich beteiligt war, schied 1986 von seinem Großmeisteramt aus und gründete am 9. Februar 1988 den „Cercle International de Recherches Culturelles et Spirituelles“ (CIRCES). Die äußeren Ziele sind primär humanistischer Natur. Es geht darum, ein besseres Verstehen der Menschen untereinander zu schaffen, insbesonderer derer, die sehr unterschiedliche Interessen verfolgen. Nach Innen geht es um die Belebung des Geistes der Ritterschaft, wie er durch den Templerorden vorgelebt wurde. Am 5. September 1997 gab Bernard die Leitung des CIRCES an Onslow H. Wilson ab, dessen Bücher vom AMORC vertrieben werden. Nach diesem Wechsel wurde die Organisation in „Templar Research Institute“ (TRI) umbenannt und der innere Kreis des Ordens in „Ordre Souverain du Temple Initiatique“ (OSTI). Es gehört zur persönlichen Vorbereitung eines Ordensmitglieds, im Verlauf von drei Jahren jedes Jahr elf Handbücher („Cahiers“) durchzuarbeiten, sodass insgesamt 33 Handbücher in 33 Monaten studiert werden. Im Anschluss ist es möglich, an allen Ordensveranstaltungen teilzunehmen. Das TRI möchte die Mitglieder in ihren individuellen esoterischen Forschungen unterstützen und sie dabei trotz der Verschiedenartigkeit des individuellen Weges zu einer Gemeinschaft verbinden. Es bestehen zwar inhaltliche und historische Bezüge zum AMORC über die Person des Gründers Raymond Bernard, jedoch kein Konkurrenzverhältnis, da sich das TRI in erster Linie mit dem Tempelrittertum identifiziert.[138]

Ordo Rosae Aurae (ORA)[Bearbeiten]

Teilweise mit dem AMORC zusammenhängend und teilweise auf eigenen Wurzeln steht der pythagoreische Initiatenorden Ordo Rosae Aurae (ORA), dessen führende Gestalt Martin Erler (alias Frater Albinus, geb. 1920) ist.[139] Erlers Familie pflegte eine Freundschaft zum Esoterik-Schriftsteller Gustav Meyrink (1868–1932), der in München einer eigenen okkulten Loge vorstand, in der auch Martin Erler Mitglied war.[139] Erler übernahm die Leitung dieser Loge, die im Jahr 1949 mittels einer Charter von Harvey Spencer Lewis zum Ausgangspunkt des AMORC in Deutschland wurde, wodurch Erler zum Großmeister wurde.[139] Etwa 1955 gab Erler sein Amt als Großmeister ab und gründete daraufhin seinen eigenen Initiatenorden Ordo Rosae Aurae (ORA), soll jedoch die Leitung inzwischen an einen Belgier mit dem Ordensnamen Sar Philophotos abgegeben haben.[139] Der Ordo Rosae Aurae vermeidet öffentliche Aufmerksamkeit, weshalb nur wenige Informationen über ihn existieren.[139] Inzwischen hat er allerdings eine eigene Webseite.[140]

Orden Rosacruz[Bearbeiten]

Ein in seiner Außendarstellung kaum vom AMORC zu unterscheidender Ableger ist der primär in Spanien aktive Orden Rosacruz mit Hauptsitz in Las Palmas auf Gran Canaria. Der Orden Rosacruz wird vom ehemaligen AMORC-Mitglied Angel Martin Velayos geleitet, unterhält insbesondere Niederlassungen in Valencia und Madrid in Spanien sowie in Miami, USA und gibt eine eigene Zeitschrift namens „Triangulo“ heraus. Die Mitglieder werden ebenfalls durch Monographien im Fernstudium unterrichtet. In den Tempeln wird ein Emblem verwendet, das von der Form her dem des AMORC gleicht.[141]

Beeinflusste Gruppen[Bearbeiten]

Der AMORC hatte aufgrund seines Erfolgs erhebliche Auswirkungen auf die westliche Esoterik, sodass sein Einfluss zu zahlreichen anderen Organisationen zurückverfolgt werden kann. Nach Ansicht des Historikers Christopher McIntosh gehören hierzu unter anderem der sogenannte „Mayan Order“, Scientology und die vom Parapsychologen José Silva entwickelte „Silva Methode“.[142] Der „Mayan Order“ war eine Art Nachahmung des AMORC, indem er einen esoterischen Fernlehrkurs anbot, in dessen einzelnen Abhandlungen die ägyptische Symbolik des AMORC schlicht durch Symbolik der Maya-Kultur ersetzt wurde.[143] Die Silva-Methode beabsichtigt, den Intelligenzquotienten zu steigern, psychische Fähigkeiten zu entwickeln und sich und andere zu heilen.[144]

Nach Auffassung des Theologen Harald Lamprecht gehört auch der Sonnentempler-Orden Ordre du Temple Solaire (OTS) zu den vom AMORC beeinflussten, aber später getrennten Bewegungen. Der Religionswissenschaftler Massimo Introvigne sieht die Ursprünge des OTS dagegen in der sogenannten „Arginy Bewegung“. Der Gründer des Sonnentempler-Ordens Joseph Di Mambro war von 1956 bis 1968 Mitglied des AMORC. Kurz darauf schloss er sich der 1952 gegründeten neotemplerischen „Arginy Bewegung“ an, deren Ursprung auf den von Raymond Fabré-Palaprat 1805 gegründeten französischen „Order of the Temple“ zurückgehen soll. Den Sonnentempler-Orden gründete Di Mambro im Jahr 1984. Der zweite Chef des Sonnentempler-Ordens, der belgische homöopathische Arzt Luc Jouret (1947–1993), hatte indirekte Kontakte zum AMORC. Er war Mitglied des französischen Neo-Templerordens Ordre Rénové du Temple (ORT), welcher vom ehemaligen französischen AMORC-Großmeister Raymond Bernard mitbegründet wurde und brachte einen Teil seiner Mitglieder später in den Sonnentempler-Orden ein. Die Leiter der Sonnentempler vertraten apokalyptische, ein baldiges Weltende beinhaltende Sonderlehren, die im AMORC keine Entsprechung haben, sondern vom Gründer der Arginy Bewegung Jacques Breyer (1922–1996) stammen. Di Mambro änderte diese apokalyptischen Lehren Anfang der 1990er Jahre radikal, was schließlich zum Entschluss einer gemeinsamen Selbsttötung führte. Der Plan hierzu wurde im Herbst 1993 in Kanada und der Schweiz umgesetzt, als bei mehreren Morden und Massenselbstmorden insgesamt 53 Sonnentempler, darunter die Führungsriege um Di Mambro und Jouret ums Leben kamen. Ein Großteil der zurückgebliebenen Sonnentempler distanzierte sich von der Gruppe. Der AMORC distanzierte sich ebenfalls von den Sonnentemplern und erklärte System, Ziele und Inhalte für mit den eigenen unvereinbar.[145][146][147][148]

Prominente Mitglieder[Bearbeiten]

Neben dem Filmproduzenten und Zeichentrickfigur-Erfinder Walt Disney waren die Sängerin Edith Piaf,[149] die Schauspielerin Holly Palance und der Schöpfer der Science-Fiction Fernsehserie Star Trek, Gene Roddenberry, Mitglieder des AMORC.[150] Roddenberry vertrat privat und in der von ihm kreierten Star Trek Welt wie der AMORC eine humanistische und pantheistische Weltauffassung.[151][152][153]

Verhältnis zu Religionen und Weltanschauungen[Bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten]

Der AMORC ist keine Religion und vertritt keine religiöse, sondern eine esoterische Weltsicht.[46][130][154] Er ist nach staatskirchenrechtlicher Meinung aber auch nicht als Weltanschauung einzuordnen. Denn die Aufnahme erfolgt unabhängig von der Religion und es besteht eine generelle Offenheit gegenüber anderen Bekenntnissen, was der Einordnung als Weltanschauung entgegenstehe. Am treffendsten sei die auch vom AMORC selbst gewählte Bezeichnung als „mystisch-philosophische Bruderschaft“.[47]

Auch das Rosenkreuz hat beim AMORC keine religiöse Bedeutung, sondern symbolisiert den physischen Körper (Kreuz) und die sich entwickelnde Seelenpersönlichkeit (Rose) des Menschen.[69][155]

Aus Sicht des AMORC ist eine Doppelmitgliedschaft mit der Kirche problemlos möglich.[47][58] AMORC vertritt den Grundsatz der weitestgehenden Toleranz und sieht keinen Gegensatz zwischen seinem Lehr- und Lebenssystem und dem Glaubensgut der Religionen.[74] Auch nach Ansicht des Religionswissenschaftlers Gerald Willms ist der AMORC tolerant und weltoffen, unpolitisch und überkonfessionell. Seine Esoterik sei der Welt zugewandt und das vermittelte Selbstwissen und die Seelenbildung seien als existentielle praktische Dinge vom höchstem Nutzen für die Bewältigung des diesseitigen Lebens.[156] Dagegen meint der Theologe Harald Lamprecht, dass aus Sicht der christlichen Kirche gegenüber dem AMORC ein ähnliches Problem besteht, wie gegenüber der Freimaurerei. Der AMORC vertrete zwar offiziell den Grundsatz der Toleranz und Offenheit gegenüber den Religionen, aber gleichzeitig lehre er ein umfassendes System der Weltdeutung mit entsprechendem Geltungsanspruch, das zu dem Weltdeutungssystem des Christentums im Widerspruch steht. Außerdem übernehme der Orden auch einige religiöse Funktionen und beantworte teilweise religiöse Fragen. Trotz seinem Toleranzbekenntnis würde der AMORC insofern religionskritische Positionen vertreten, als dass er manche religiöse Ausformungen der Gegenwart als verdorben und als abweichend vom ursprünglichen Religionsstifter-Willen ansieht. In besonderem Ausmaß sei dies gegenüber dem Christentum der Fall. Der christlichen Lehre von der Auferstehung Jesu nach dem Tod werde nicht gefolgt. Nach Auffassung von Harvey Spencer Lewis war die Kreuzigung Jesu aufgrund von Intrigen geschehen, welche sein Feind Kaiphas in Rom veranlasst hätte. Die Kreuzigung hätte jedoch wegen Begnadigung keinen tödlichen Verlauf genommen und Jesus hätte noch viele Jahre in einem Kloster auf dem Berg Karmel (Israel) gelebt. Auch die Himmelfahrt Christi war nach H.S. Lewis kein tatsächlicher Vorgang, sondern es habe sich hierbei lediglich um ein „psychisches Phänomen“ gehandelt. Weiterhin schrieb Lewis, dass Jesus wie Buddha und vielleicht auch Mohammed nicht die Absicht gehabt hätte, im eigenen Namen eine organisierte Religion zu gründen. Jesus wird auch nicht als der Sohn Gottes und Erlöser der Menschheit beschrieben, sondern als irdischer Mensch, der in einer esoterischen Organisation in hohe Grade eingeweiht und spirituell hoch entwickelt war. Demgemäß stehen die Lehren des AMORC nach Auffassung Lamprechts insoweit im Konflikt mit denen des Christentums.[157]

Andere Rosenkreuzerorganisationen[Bearbeiten]

Heute existieren zahlreiche verschiedene Organisationen, die sich auf die Rosenkreuzer des 17. Jahrhunderts berufen und sich als deren Nachfahren verstehen. In dieser Hinsicht werden die drei Hauptrichtungen initiatorisches, theosophisches und gnostisches Rosenkreuzertum voneinander unterschieden.[58][158]

Das initiatorische Rosenkreuzertum, zu dem vor allem der AMORC gehört, ähnelt der Freimaurerei und ist in einem Logensystem organisiert, in dem die Mitglieder in verschiedene Grade initiiert werden. Die Mitglieder des AMORC versuchen sich in lebensfroher und weltzugewandter Lebensweise in Resonanz mit den studierten kosmischen Gesetzmäßigkeiten zu begeben, wovon sie sich unmittelbaren Gewinn und Erfolg für ihren aktuellen Seinszustand versprechen. Der Orden pflegt keine operativen Beziehungen zu anderen rosenkreuzerischen Organisationen. Stattdessen werden „die Rosenkreuzer“ mit der eigenen Organisation gleichgesetzt. Wenn der AMORC von „den Rosenkreuzern“ spricht, meint er damit lediglich seinen eigenen Orden.[32][58][158]

Hauptrepräsentant der theosophischen Richtung des Rosenkreuzertums ist die von Max Heindel (1865–1919) gegründete Rosicrucian Fellowship. Diese Gemeinschaft hat ihren Ursprung in der anglo-indischen Theosophie und der daraus später entstandenen Anthroposophie, die ein abgewandeltes Verständnis von der fiktiven Figur Christian Rosencreutz und dem Rosenkreuzertum entwickelten. Nach Auffassung der Rosicrucian Fellowship ist Christian Rosencreutz eine spirituelle Wesenheit, die nach langer Vorbereitung in die Lage versetzt wurde, die Geschicke der Menschheit zu lenken. Die Organisation lehrt eine Erlösung durch Evolution und schrittweise Vergeistigung, wobei sie eine wesensmäßige Einheit zwischen irdischer und geistiger Welt annimmt. Im Unterschied zum AMORC hat die Rosicrucian Fellowship religiösen Charakter und ist der Ansicht, ein esoterisch vertieftes, weiterführendes Christentum zu lehren. Max Heindel wurde von Harvey Spencer Lewis als ein „wahrhaft ergebener Schüler mystischer Lehren“ beschrieben, jedoch teilte er Heindels Auffassung nicht, dass „das Rosenkreuzertum eine Interpretation des Christentums“ sei.[9][142][159]

Ganz andere weltanschauliche Voraussetzungen liegen dem vom Lectorium Rosicrucianum (LR) vertretenen gnostischen Rosenkreuzertum zugrunde. Diese Gemeinschaft wird als Gegenpol des AMORC im inhaltlich breiten Spektrum des modernen Rosenkreuzertums bezeichnet. Dem Lectorium Rosicrucianum geht es nicht um die Verbesserung der persönlichen Lebensqualität seiner Mitglieder. Stattdessen glaubt man, das Heil ausschließlich durch Flucht aus der Welt erreichen zu können. Während beim AMORC die Vorstellung vorherrscht, dass Gott ein immanenter Teil des Kosmos ist, geht das Lectorium Rosicrucianum umgekehrt von einem strengen Dualismus aus, nach dem Gott als rein jenseitig und transzendent angenommen wird. Mit anderen Rosenkreuzergemeinschaften weist das LR nur wenige Gemeinsamkeiten auf. Seine Lehren sind auch mit dem historischen Rosenkreuzertum, das eine pansophische Bewegung war und außerdem keine dualistische Weltsicht vertrat, nur schwer zu vereinbaren.[158][160][161][162]

Freimaurerei[Bearbeiten]

Zwischen Freimaurerei und AMORC existieren einige Unterschiede, aber auch zahlreiche Entsprechungen, angefangen bei den Äußerlichkeiten wie die Erhebung in mehrere Grade, die Logenstruktur, die vielfältige Symbolik, das Prinzip der Geheimhaltung der Ordenslehren ohne innere Not, begriffliche Übereinstimmungen wie der Rede vom „Architekten des Universums“ und dem „Verlorenen Wort“, die Ritualarbeit, das Tragen bestimmter Kleidung (Schurz) und gleichartige Ordensziele.[163] Insgesamt wird der AMORC daher als Mischung aus freimaurerähnlichem Ritualverein mit humanistischem Anspruch und esoterischem Fernlehrinstitut charakterisiert.[164] Trotz der Ähnlichkeit besteht jedoch keine Zusammenarbeit zwischen den beiden Ordenssystemen.[32] Da die Freimaurerei den AMORC lediglich als profanen Verein einstuft, ist eine Doppelmitgliedschaft freimaurerseitig vorbehaltlos möglich.[83]

Harvey Spencer Lewis war der Ansicht, dass die Freimaurerei ein Ableger der älteren AMORC-Tradition sei. In neueren AMORC-Publikationen wird diese von Lewis behauptete Ursprungslegende nicht mehr vertreten, sondern davon gesprochen, dass man sich im 18. Jahrhundert „sehr nahe“ gestanden hätte, aber autark war.[163]

Primärquellen[Bearbeiten]

Bücher (Auswahl mit Auszügen)[Bearbeiten]

  • Der Oberste Rat des AMORC (Hrsg.): Die Rosenkreuzer offenbaren ihre Lehren. AMORC-Bücher, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-925972-52-2. (PDF; 580 KB - Auszug)
  • AMORC (Hrsg.): AMORC, Die Rosenkreuzer. Fragen und Antworten. Über ihre Herkunft, ihre Ziele und ihre Philosophie. AMORC-Bücher, Baden-Baden, 3. Auflage 2010. ISBN 3-925972-38-2.
  • AMORC (Hrsg.): Aus der Geschichte von AMORC, dem Orden vom Rosenkreuz. Kleine RC-Schriftenreihe Nr. 1. AMORC-Bücher, Baden-Baden, 2. Auflage 2012. ISBN 978-3-925972-83-6.
  • AMORC (Hrsg.): Die Rosenkreuzer. Wege zu einer höheren Lebenserfahrung. AMORC-Bücher, Baden-Baden 1995. ISBN 3-925972-14-5. (540 KB; PDF - Auszug)
  • AMORC (Hrsg.): Der Einweihungsweg der Rosenkreuzer und andere Vorträge, Texte und Aufsätze. AMORC-Bücher, Baden-Baden 1996. ISBN 3-925972-35-8.
  • Christian Bernard: Rosenkreuzerische Reflexionen. AMORC-Bücher, Baden-Baden 2012. ISBN 978-3-925972-28-7.
  • Supreme Grand Lodge of AMORC: Rosicrucian Manual. San José (Kalifornien), 27. Auflage 1982. ISBN 978-0-912057-00-2. (3 MB; PDF)

Zeitschriften[Bearbeiten]

Manifeste[Bearbeiten]

Leitsätze (Auswahl)[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians. The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions, Rochester 2009. ISBN 978-1594772559.
  • Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 1: Das geschichtliche Erbe. Pomaska-Brand, 2010. ISBN 978-3-935937-65-8. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand, 2010. ISBN 978-3-9359-3772-6.
  • Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. Becksche Reihe Nr. 2023, C.H. Beck, 2. Auflage, München 2002, ISBN 978-3-423-30503-7.
  • Wolfram Frietsch: Die Geheimnisse der Rosenkreuzer. Ein westlicher Einweihungsweg. Media Tec, 3. Auflage 2010. ISBN 978-3931387372.
  • Christian Rebisse: Geschichte und Mythos der Rosenkreuzer. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. AMORC-Bücher, Baden-Baden 2007. ISBN 978-3-925972-45-4.
  • Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., York Beach (Maine), 3. Auflage 1997. ISBN 0-87728-893-3.
  • Mervyn Jones: Die Rosenkreuzer. In: Norman MacKenzie (Hrsg.): Geheimgesellschaften. Keller, Genf 1969. S. 130–151.
  • Hans H. Sievert: Im Zeichen von Kreuz und Rose. Zur Geschichte der Rosenkreuzer. Verlag Clemens Zerling, Berlin 1996, ISBN 978-3-88468-063-6.
  • Frans Wittemans: A New and Authentic History of the Rosicrucians. Mysore Press, Reprint 2011. ISBN 978-1447402299.
  • Clemens Zerling: Die Rosenkreuzer. Geschichte einer Idee zwischen Mythos und Wirklichkeit. V.F. Sammler, Graz 2009. ISBN 978-3-85365-232-9.

Konfessionell-christliche Darstellungen[Bearbeiten]

  • Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. ISBN 978-3-525-56549-0.
  • Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), EZW-Texte Nr. 221/2012. ISSN 0085-0357.
  • Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. (Kirche – Konfession – Religion; Band 43), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 74–87. ISBN 3-525-56547-X.
  • Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz A.M.O.R.C. In: Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Stuttgart 9/1992, S. 264–272. ISSN 0721-2402
  • Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2004, ISBN 3-7205-2533-3.
  • Hannelore Schilling: Im Zeichen von Rose und Kreuz. Historische und moderne Rosenkreuzer. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Information Nr. 71, Stuttgart XI/1977. ISSN 0085-0357. (PDF; 494 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AMORC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Rosicrucian Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Rosicrucian Egyptian Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Eigendarstellung[Bearbeiten]

Fremddarstellung[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 28.
  2. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 133.
  3. Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. S. 75. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. (Kirche – Konfession – Religion; Band 43), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 74–87.
  4. a b c d e f g h i j k John Gordon Melton: Biographical Dictionary of Cult- and Sect Leaders. Garland, New York/London 1986, ISBN 978-0-8240-9037-3 (formal falsche ISBN), S. 156–157.
  5. Washington Post: How the So-Called Spiritualists Deceive the Credulous Victims. Ausgabe vom 12. Januar 1907, S. 12 (PDF; 439 kB); Los Angeles Herald: Spiritists Deal in the Brand Rank of Fraud. Researcher Tells of Deceptions. New York Investigator of Psychological Affairs Has Found No Communication Between Dead And Living. Ausgabe vom 27. Januar 1907, S. 5 (PDF; 1,9 MB).
  6. Mervyn Jones: Die Rosenkreuzer. S. 147. In: Norman MacKenzie (Hrsg.): Geheimgesellschaften. Keller, Genf 1969, S. 130–151.
  7. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2004, S. 63–64.
  8. a b c d e f g h John Gordon Melton: Encyclopedic Handbook of Cults in America. Garland, New York/London 1986, ISBN 0-8240-9036-5, S. 72–73.
  9. a b c d e f g h i Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 135.
  10. Clemens Zerling: Die Rosenkreuzer. Geschichte einer Idee zwischen Mythos und Wirklichkeit. V.F. Sammler, Graz 2009, S. 126.
  11. a b Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. Becksche Reihe Nr. 2023, C.H. Beck, 2. Auflage, München 2002, S. 122–123.
  12. Gerhard Wehr: Lexikon der Spiritualität. Anaconda. Köln 2006, ISBN 978-3-86647-040-8, S. 21.
  13. Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians. The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions, Rochester 2009, S. 501.
  14. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 102.
  15. Frans Wittemans: A New and Authentic History of the Rosicrucians. Mysore Press, Reprint 2011, S. 155–156.
  16. Mervyn Jones: Die Rosenkreuzer. S. 151. In: Norman MacKenzie (Hrsg.): Geheimgesellschaften. Keller, Genf 1969, S. 130–151.
  17. Mark Stavish: The History of Alchemy in America. Hermetic Library. Abgerufen am 2014–01–19.
  18. Siehe auch Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 103. Dort jedoch Verkauf zweifelhafter „Bücher“ anstatt Verkauf zweifelhafter „Anleihen“ (engl. „bonds“).
  19. a b Lindsay Jones (Hrsg.): Encyclopedia of Religion. Volume 12, 2. Auflage 2005, S. 7930.
  20. Frans Wittemans: A New and Authentic History of the Rosicrucians. Mysore Press, Reprint 2011, S. 155.
  21. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 168–169.
  22. Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009, S. 506.
  23. a b Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009, S. 505.
  24. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 14.
  25. a b c d e f g Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009, S. 506–508.
  26. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 169–170.
  27. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 30.
  28. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 104.
  29. a b c d Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 136.
  30. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 103.
  31. a b c d e f g Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 29.
  32. a b c d Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 131.
  33. Clemens Zerling: Die Rosenkreuzer. Geschichte einer Idee zwischen Mythos und Wirklichkeit. S. 127.
  34. Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 131.
  35. a b Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 172–174.
  36. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 138 und S. 172–174.
  37. Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 130. In einem Lehrbrief von H.S. Lewis wurde Crowleys Sinnspruch „Tu was du willst, soll sein das Ganze des Gesetzes; Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.“ dahingehend interpretiert, dass man im Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Karma-Gesetz handeln soll; vgl. McIntosh, ebd.
  38. a b c d Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 1: Das geschichtliche Erbe. Pomaska-Brand 2010, S. 283–285.
  39. a b Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 19 und 29.
  40. Gérard Galtier: La Maçonnerie égyptienne, Rose Croix et néo-chevalerie. Èdition du Rocher, Paris 1994, ISBN 978-2268016856, S. 369ff.
  41. a b c d e Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 107.
  42. Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009, S. 508.
  43. a b c d e f Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 132.
  44. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 108.
  45. a b c d e Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte 221/12, S. 30.
  46. a b c d Cecil W. Davies (Hrsg.): The World Book Encyclopedia. Volume 16, Chicago 2011, S. 482.
  47. a b c d Christine Mertesdorf: Weltanschauungsgemeinschaften. Eine verfassungsrechtliche Betrachtung mit Darstellung einzelner Gemeinschaften. (Schriften zum Staatskirchenrecht; Band 39), Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, Berlin u.a. 2008, ISBN 978-3-631-57576-5, S. 387–388.
  48. a b c d e Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2004, S. 64–65.
  49. Julie Scott: Reflections from Rosicrucian Park.. 16. Oktober 2008. Abgerufen am 2014–05–17.
  50. a b c d Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 21.
  51. Religionen in Deutschland: Mitgliederzahlen. remid.de. Abgerufen am 22. April 2012.; Harald Baer, Hans Gasper, Johannes Sinabell (Hrsg.): Lexikon neureligiöser Bewegungen und Weltanschauungen. 2009, S. 187–188; Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 112; Andreas Fincke, Matthias Pöhlmann (Hrsg.): Kompass. Sekten und religiöse Weltanschauungen. Ein Lexikon. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2004, ISBN 978-3-579-06409-3, S. 17.
  52. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2004, S. 64–65; Edwin Biedermann: Logen, Clubs und Bruderschaften. Droste, 2. Auflage 2007, ISBN 978-3-7700-1184-1, S. 359.
  53. Tobias Churton: The Invisible History of the Rosicrucians: The World’s Most Mysterious Secret Society. Inner Traditions Verlag, Rochester, Vermont 2009, S. 509.
  54. Antoine Faivre: Esoterik im Überblick. Geheime Geschichte des abendländischen Denkens. Herder, Freiburg im Breisgau 2001, ISBN 978-3451049613, S. 139.
  55. a b c d e f Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 1020.
  56. Peter B. Clarke: Encyclopedia of New Religious Movements. Routledge, New York 2006, ISBN 978-0-415-26-707-6, S. 30.
  57. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 137, Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 30.
  58. a b c d e Harald Baer, Hans Gasper, Johannes Sinabell (Hrsg.): Lexikon neureligiöser Bewegungen und Weltanschauungen. Herder, Freiburg im Breisgau 2009, ISBN 978-3-451-28256-0, S. 187–188.
  59. Religionen in Deutschland: Mitgliederzahlen. remid.de. Abgerufen am 22. April 2012.; Andreas Fincke, Matthias Pöhlmann (Hrsg.): Kompass. Sekten und religiöse Weltanschauungen. Ein Lexikon. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2004, ISBN 978-3-579-06409-3, S. 17, Edwin Biedermann: Logen, Clubs und Bruderschaften. Droste, 2. Auflage 2007, ISBN 978-3-7700-1184-1, S. 359; Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2004, S. 64–65.
  60. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 108–110.
  61. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 137.
  62. Wir über uns. Die Rosenkreuzer – AMORC Baden-Baden. Abgerufen am 19. Januar 2014.
  63. a b Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 140.
  64. a b c Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 94.
  65. a b c d e Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 38.
  66. a b c d e f Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. S. 76. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. (Kirche – Konfession – Religion; Band 43), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 74–87.
  67. a b c Frank Gaynor: Dictionary of Mysticism. Wildwood House, London 1974, ISBN 978-0-7045-0114-0, S. 156–157.
  68. Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 264 und 271.
  69. a b c d Bernard Johnston (Hrsg.): Collier's Encyclopedia. Band 20, New York 1995, S. 223.
  70. a b c Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 265.
  71. Iris Hammelmann: Die Geheimbünde. Compact, München 2010, ISBN 978-3-8174-8078-4, S. 95.
  72. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 113.
  73. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 138.
  74. a b c Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 264.
  75. Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 266.
  76. a b Edwin Biedermann: Logen, Clubs und Bruderschaften. Droste, 2. Auflage 2007, ISBN 978-3-7700-1184-1, S. 359.
  77. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 117.
  78. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 114.
  79. Hannelore Schilling: Im Zeichen von Rose und Kreuz. Historische und moderne Rosenkreuzer. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: EZW-Information Nr. 71. Stuttgart XI/1977, S. 24.
  80. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 30–31.
  81. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 138–140.
  82. Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 269–270.
  83. a b Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 48.
  84. Karl Richard Hermann Frick: Die Rosenkreuzer als erdichtete und wirkliche Geheimgesellschaft.. In: Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Geheimgesellschaften und der Mythos der Weltverschwörung. Herder, Freiburg (Breisgau) u.a. 1987, (Herderbücherei 9569), (Initiative 69), S. 125–126.
  85. a b c Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 41.
  86. a b c d Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 40.
  87. Lothar Diehl: Initiatenorden und Mysterienschulen. Band 2: Die Orden und Gemeinschaften. Pomaska-Brand 2010, S. 138–139.
  88. Vgl. Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 269–270.
  89. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 42.
  90. a b c d Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. S. 77. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. (Kirche – Konfession – Religion; Band 43), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 74–87.
  91. a b c Harald Lamprecht: Rosenkreuzerische Reinkarnation. Die Vorstellung von der Wiederverkörperung in modernen Rosenkreuzerorganisationen. S. 78. In: Michael Bergunder (Hrsg.): Religiöser Pluralismus und das Christentum. Festgabe für Helmut Obst zum 60. Geburtstag. (Kirche – Konfession – Religion; Band 43), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 74–87.
  92. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 39.
  93. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 93.
  94. Clemens Zerling: Die Rosenkreuzer. V. F. Sammler Graz 2009, ISBN 978-3-85365-232-9, S. 83.
  95. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 57.
  96. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 42–43.
  97. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 44.
  98. Andreas Fincke, Matthias Pöhlmann (Hrsg.): Kompass. Sekten und religiöse Weltanschauungen. Ein Lexikon. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2004, ISBN 978-3-579-06409-3, S. 16.
  99. a b D.A. Girling (Hrsg.): Everyman’s Encyclopedia. Volume 10, J.M. Dent & Sons, 6. Auflage, London u.a. 1978, ISBN 0-460-04098-7, S. 440.
  100. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte 221/12, S. 31.
  101. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 31–32.
  102. Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. Becksche Reihe Nr. 2023, C.H. Beck, 2. Auflage, München 2002, S. 75.
  103. Encyclopaedia Britannica Inc. (Hrsg.): Encyclopaedia Britannica. Volume 19, 14. Edition 1973, S. 631.
  104. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 138.
  105. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 34–35.
  106. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 33.
  107. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 44.
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  109. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 130–131.
  110. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 118.
  111. a b c Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 120.
  112. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte 221/12, S. 36.
  113. Walter Schmidt: Keine geheime, aber eine geschlossene Gesellschaft. Der Orden vom Rosenkreuz AMORC. EZW-Materialdienst, Stuttgart 9/1992, S. 267.
  114. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 120.
  115. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 121–122.
  116. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte 221/12, S. 36–37.
  117. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 133–134.
  118. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 116–117, S. 119–120 und S. 303.
  119. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 37–38.
  120. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 235–236.
  121. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 116–118.
  122. Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 126.
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  124. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 105.
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  126. Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 130.
  127. Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 128.
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  139. a b c d e Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 151.
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  141. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 152–153.
  142. a b Christopher Mcintosh: The Rosicrucians. The History, Mythology and Rituals of an Esoteric Order. Samuel Weiser Inc., 3. Auflage, York Beach, Maine 1997, ISBN 0-87728-893-3, S. 132.
  143. Rodney Stark, William Sims Bainbridge: The Future of Religion. Secularization, Revival and Cult Formation. University of California Press, Berkeley und Los Angeles 1985, ISBN 978-0-520-04854-7 (formal falsche ISBN), S. 182.
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  147. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 111.
  148. Hugo Stamm: Im Bann des Maya Kalenders. Endzeithysterie in Sekten und Esoterik. Gütersloher Verlagshaus, 2012, ISBN 978-3-641-07286-5, S. 203.
  149. Edith Piaf et la Rose-Croix
  150. Erik Davis: The Visionary State. A Journey Through California’s Spiritual Landscape. Chronicle Books, San Francisco 2006, ISBN 978-0-8118-4835-0, S. 112.
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  155. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. S. 134.
  156. Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten. Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012, ISBN 978-3-525-56013-6, S. 145.
  157. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 143–145.
  158. a b c Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 298–301.
  159. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, und S. 298–301 und S. 307.
  160. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 93–95.
  161. Antoine Faivre: Esoterik im Überblick. Geheime Geschichte des abendländischen Denkens. Herder, Freiburg im Breisgau 2001, ISBN 978-3451049613, S. 140.
  162. Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 1019.
  163. a b Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. (Kirche – Konfession – Religion; Band 45), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, S. 142–143.
  164. Harald Lamprecht: Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos. EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 45.