ARISS

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Kosmonaut Maxim Surajew bei einem Amateurfunkkontakt (2010)
Antenne für ARISS am Goddard Space Flight Center (2012)

Das Projekt ARISS (englisch Amateur Radio on the International Space Station, deutsch: Amateurfunk auf der Internationalen Raumstation) ermöglicht Schülern Funkkontakte mit Astronauten in der Raumstation ISS. Freiwillig tätige Funkamateure stellen Verbindungen zwischen Schulen und der Raumstation her. Die erste Phase von ARISS fand bereits im ersten Modul der ISS Sarja statt, sodass bereits zwei Jahre nach dessen Start der erste Schulkontakt durch den Astronauten William Shepherd während der ersten ISS Mission am 21. Dezember 2000 durchgeführt werden konnte.[1] Auf dem Sarja-Modul befindet sich auch der APRS-Digipeater.

Antennen der ISS[Bearbeiten]

Im Rahmen der ARISS Phase 2 wurden während verschiedener Außenbordeinsätze am Swesda-Modul mehrere Antennen für Kurzwelle, VHF, UHF sowie das L-Band installiert. Für die Amateurfunkstelle im Columbus-Modul wurden im Oktober 2007 an dessen Mikrometeoriten-Schutzschild Antennen für das S- und L-Band installiert. Die ursprünglich geplanten Antennen für UHF wurden aus Kostengründen nicht installiert. Die Kosten für die Installation der Antennen am Columbus-Modul übertrafen 100.000 Euro.[1] Die Technische Universität Breslau beantragte beim polnischen Ministerium für Wissenschaft und Entwicklung einen Fonds, welcher 14.000 Euro der Kosten deckte.[1] Weitere 69.000 Euro wurden von der ARISS finanziert. Ob die fehlenden Kosten von 17.000 Euro finanziert wurden, ist bis heute nicht dokumentiert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Amateur Radio on the International Space Station – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c ARISS ANTENNAS INSTALLED ON COLUMBUS. 20. Oktober 2007, abgerufen am 8. Januar 2013 (englisch).