A Star Is Born

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Dieser Artikel behandelt den Film mit dem deutschen Titel A Star Is Born von und mit Barbra Streisand; der Film mit gleichem Originaltitel aus dem Jahr 1937, der die Vorlage für diesen Film bildet, findet sich unter Ein Stern geht auf, dessen erstes Remake mit ebenfalls gleichem Originaltitel aus dem Jahr 1954 unter Ein neuer Stern am Himmel.
Filmdaten
Deutscher Titel A Star Is Born
Originaltitel A Star Is Born
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1976
Länge 139 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Frank Pierson
Drehbuch John Gregory Dunne
Joan Didion
Frank Pierson
Alvin Sargent
Produktion Jon Peters
Musik Barbra Streisand
Paul H. Williams
Roger Kellaway u. a.
Kamera Robert Surtees
Schnitt Peter Zinner
Besetzung
Synchronisation

A Star Is Born ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Frank Pierson aus dem Jahre 1976 und zugleich eine Neuverfilmung des Films Ein Stern geht auf, der 1954 schon einmal als Ein neuer Stern am Himmel neu verfilmt wurde.

Handlung[Bearbeiten]

Die dritte Bearbeitung des Stoffes versetzt die Story in die Rock- und Popwelt: Der gefeierte Rockstar John Norman Howard lebt sich und seinen Erfolg ausgiebig mit Alkohol- und Drogeneskapaden aus. Unmittelbar nach einem aus diesem Grund misslungenen Konzert stört Howard in einem Nachtclub den Auftritt der erfolglosen Sängerin Esther Hoffman. Auf der einen Seite ist sie zwar erbost über Howards Verhalten, andererseits ist sie von dem Frauenheld auch fasziniert – ebenso wie er von ihr. Eine Liebesgeschichte mit einigen Wirrungen und einer Zeit erneuter Trennung beginnt, bis beide schließlich heiraten.

John will Esther nun auch zu einer eigenen Karriere als Sängerin verhelfen. Zu diesem Zweck bedrängt er sie hart, bei einem seiner eigenen Konzerte auf die Bühne zu gehen. Dieses „Gastspiel“ wird für Esther der erste Schritt zum Erfolg: Das Publikum ist begeistert, sie wird von der Musikindustrie entdeckt, nimmt eine eigene Schallplatte auf und beginnt eine steile Karriere. Gleichzeitig beginnt Johns Karriere zu stagnieren; seine neue Schallplatte verkauft sich schlecht. Zunächst setzt sich John noch für den Erfolg seiner Frau ein und arbeitet daran mit, sie zum Star aufzubauen. Als ihm aber der eigene Erfolg immer mehr versagt bleibt, nehmen die Spannungen zwischen ihm und Esther zu. Er flüchtet sich in Alkohol und Drogen und versinkt als Künstler in der Bedeutungslosigkeit. Als er das Tief überwunden hat und auch die Beziehung wieder in normale Bahnen zurückkommt, stirbt er bei einem Unfall.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Heyne Filmlexikon schrieb, „die Neufassung des alten und schönen Judy-Garland-Films geriet zu einem schrecklichen Rührstück, weil Barbra Streisand den unglücklichen Ehrgeiz hatte, gewissermaßen auch noch die Regie an sich zu reißen“. „Die Liebesszenen“ würden diesen Eindruck untermauern: „spröder hätten sie kaum ausfallen können“.[1]

Film-dienst schrieb, der Film verschenke das Thema „durch die oberflächliche Psychologisierung der Personen und die auf äußerliche Schauwerte ausgerichtete Inszenierung“. Er sei „keine kritische Auseinandersetzung mit dem Showgeschäft, sondern eine süßlich-banale Liebesgeschichte“.[2]

Die Zeit, März 1978: Ihren Co-Star Kris Kristofferson degradiert Miss Streisand zum simplen Stichwort-Geber. Und sie tut auch ihr möglichstes, mit bombastischen Dekors, Dialogen und Kostümen ihre unleugbare Präsenz als „Performer“ zu erschlagen. „A Star is born“ ist ein überlebensgroßer Ego-Trip: Narzissmus mit selbstzerstörerischen Zügen.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film erhielt folgende Auszeichnungen und Nominierungen:

Oscars 1977

Golden Globe Award 1977

BAFTA Award 1978

  • Nominierungen für den BAFTA Award in zwei Kategorien, darunter für die Beste Filmmusik

Grammy Awards 1978

ASCAP Film and Television Music Award

  • Auszeichnung an Barbra Streisand und Paul H. Williams für den Song Evergreen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lothar R. Just et al.: Heyne Filmlexikon. 3. Auflage. Wilhelm Heyne, München 1999, ISBN 3-453-15747-8.
  2. A Star Is Born im Lexikon des Internationalen Films
  3. Filmtips. In: Die Zeit, Nr. 10/1978