Aasee (Bocholt)

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Aasee
Aasee mit Booten und Gänsen
Aasee mit Booten und Gänsen
Geographische Lage Kreis Borken
Zuflüsse Pleystrang
Abfluss Bocholter Aa
Orte am Ufer Bocholt
Daten
Koordinaten 51° 49′ 47″ N, 6° 38′ 8″ O51.8297222222226.635555555555623.8Koordinaten: 51° 49′ 47″ N, 6° 38′ 8″ O
Aasee (Nordrhein-Westfalen)
Aasee
Höhe über Meeresspiegel 23,8 m
Fläche 32 haf5
Volumen ca. 1,4 Mill. m³dep1f8
Maximale Tiefe 6 mf10

Der Aasee ist ein künstlich angelegter See auf dem Gebiet der Stadt Bocholt mit 32 ha Wasserfläche. Das gesamte Gelände hat eine Fläche von 74 ha. Der See liegt im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen und ist ein Naherholungsgebiet der Stadt. Auf dem See ist Segeln und Surfen möglich, in ihm befinden sich eine über eine Brücke begehbare kleine und eine zweite, deutlich kleinere und nicht erschlossene Insel. Es gibt ein von der DLRG überwachtes Freibad mit Sandstrand und das Strandcafe Ottilie am nordöstlichen Ufer. Am Westufer ist ein Bereich für Modellboote freigegeben.

Bekannt ist der See durch eine jährlich im Juni stattfindende Triathlon-Veranstaltung, während die Wiesen rund um den See für zahlreiche weitere Veranstaltungen benutzt werden.

Der Aasee wurde durch Ausbaggerungen ab den 1970er Jahren geschaffen und schließlich 1983 fertiggestellt. Zuvor war das weitläufige Gelände ein Überschwemmungsgebiet. Der See wird von dem kleinen Bach Pleystrang gespeist. Die Bocholter Aa wurde südlich des Sees um ihn herumgeführt, um den Pegelstand des Aasees ausgleichen zu können.[1] Die Frage der Speisung führt immer wieder zu Verwirrung, da sich beide Flüsse kurz vor dem Aasee trennen und kurz nach dem Aasee wieder vereinen. Sowohl der Zufluss als auch der Abfluss werden durch Schleusen reguliert. Es wurde ein kleines Naturschutzgebiet mit künstlichen Nisthöhlen angelegt, der weitaus größere Teil des Sees steht der erholungsuchenden Bevölkerung und mehreren Wassersportvereinen zur Verfügung.

Direkt an einer der Schleusen stehen Überreste der „Königsmühle“, die Mauern stammen aus dem späten Mittelalter. Gegründet wurde diese Pfalz allerdings schon zu Zeiten Karl des Großen.

Nur durch eine Straße vom Aasee getrennt liegt das Textilmuseum Bocholt, dessen Gebäude einer Weberei aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden sind.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadtlexikon auf bocholt.de
Panoramafoto vom Strandbereich des Bocholter Aasees.