Abasa (Stadt)

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Stadt
Abasa
Абаза
Wappen
Wappen
Föderationskreis Sibirien
Republik Chakassien
Stadtkreis Abasa
Gegründet 1856
Stadt seit 1966
Fläche 22 km²
Bevölkerung 17.111 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 778 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 450 m
Zeitzone UTC+8
Telefonvorwahl (+7) 39047
Postleitzahl 655750–655752
Kfz-Kennzeichen 19
OKATO 95 402
Geographische Lage
Koordinaten 52° 39′ N, 90° 5′ O52.6590.083333333333450Koordinaten: 52° 39′ 0″ N, 90° 5′ 0″ O
Abasa (Stadt) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Abasa (Stadt) (Republik Chakassien)
Red pog.svg
Republik Chakassien
Liste der Städte in Russland

Abasa (russisch Абаза) ist eine Stadt in Chakassien (mittleres Südsibirien, Russland) am Fluss Abakan. Sie liegt 185 km südlich der Republikshauptstadt Abakan und hat 17.111 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010).[1] Die Ortschaft wurde 1856 gegründet und besitzt seit 1966 den Status einer Stadt. In ihrer Nähe breiten sich weite Steppen aus, die von den Bergketten des Sajan mit seinen Taigawäldern eingefasst werden. Dies ist eines der abgelegensten Gebiete Chakassiens.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Sajanski-Pass auf 2.206 m Höhe an der Grenze zwischen Chakassien und Tuwa

Abasa liegt am Ausgangspunkt der 250 km langen Gebirgsstraße nach Tuwa, einer von lediglich zwei Verbindungsstraßen, die in diese abgelegene Republik führen. Die eine verläuft von Abakan über Abasa durch die Schluchten des Sajangebirges und über den Sajanski-Pass auf eine Höhe von 2.206 m nach Ak-Dowurak in Tuwa. Die andere führt von Abakan über Nischni Suetuk, einem 1740 gegründeten Kosakendorf, durch das Ost-Sajangebirge nach Kysyl in Tuwa.

Der Fluss Abakan führt bei Abasa im Januar lediglich eine Wassermenge von 52 m³/sec mit sich. Nach der Schneeschmelze im Sajan im Mai können die Wassermassen bis auf einen Wert von 827 m³/sec anschwellen. Durch ein Hochwasser im Jahre 2000 wurde eine Brücke mitgerissen und damit die Verbindung nach Tuwa unterbrochen.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 11.646
1970 15.202
1979 15.818
1989 17.630
2002 18.052
2009 17.111

Anmerkung: Volkszählungsdaten

[Bearbeiten] Wirtschaft

In den 1950er Jahren wurde ein neues metallurgisches Kombinat gebaut und das Gebiet über eine Eisenbahnlinie an die Kusbass-Region angeschlossen. Zur selben Zeit entstand auch die Straßenverbindung, die heute über den Sajanski-Pass zu den Asbestminen von Ak-Dowurak und weiter zur Hauptstadt von Tuwa nach Kysyl führt.

Abasa besitzt eine typische Eisenerz-Lagerstätte, deren Hauptmineralien Magnetit und Hämatit sind und in der als Nichterzmineral Granat vorkommt. Als Begleitmineralien sind hier Chalkopyrit, Pyrit und Epidot mit eingelagert. Diese Lagerstätte war bereits in der Eisenzeit bekannt und seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird sie industriell ausgebeutet. Der Eisengehalt des Erzes beträgt über 40 %. 1988 erreichte die Erzförderung einen Betrag von 3,5 Millionen Tonnen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b  Predvaritel'nye itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Rosstat, Statistika Rossii, Moskau 2011, ISBN 978-5-902339-98-4 (Vorläufige Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010; russisch; Download).

[Bearbeiten] Weblinks

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