Abbau (Bergbau)

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Als Abbau bezeichnet man im Bergbau die betriebsmäßige Gewinnung von Bodenschätzen. Man unterscheidet Tagebau (z. B. bei Steinbrüchen) vom Untertagebau in Flözen (z. B. Strebbau oder Kammerbau).

Als Abbaugrenze bezeichnet man eine Begrenzungslinie, die sogenannte Markscheide, bei der Gewinnung von Mineralien, die sich aus technischen, wirtschaftlichen, ökologischen oder politischen Gesichtspunkten ergibt.

Als Abbauraum wird im Bergbau der unter Tage angelegte Grubenbau bezeichnet, in dem der Rohstoff abgebaut und zur Förderung verladen wird.

Ein Abbausee ist eine Wasseransammlung in künstlich geschaffenen Vertiefungen, wie sie beim Materialabbau im Tagebau entstehen (Beispiel: Baggerseen).

[Bearbeiten] Literatur

  • Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7
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