Abdallah Frangi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Abdallah Frangi (* 15. November 1943 in Beerscheba) ist ein palästinensischer Politiker.

Frangi war Mitbegründer der Generalunion Palästinensischer Studenten (GUPS) in Europa, die im Zuge des Massakers von München verboten wurde. Frangi selbst wurde als Mitglied dieser Organisation und als Vertreter der PLO bei der Liga der Arabischen Staaten in Bonn (1970 - 1982) von einem der Münchner Terroristen angerufen, nahm aber nicht ab.[1]

Frangi studierte Medizin und Politik in Frankfurt am Main. Von 1993 bis 2005 war er „Generaldelegierter“ der Palästinensischen Autonomiegebiete in Deutschland. In dieser Funktion brachte er durch intensive Beziehungen zu deutschen Politikern, unter anderem zu Hans-Jürgen Wischnewski, Jürgen W. Möllemann und Joschka Fischer, die Interessenlage des palästinensischen Volkes nachhaltig auf die deutsche politische Bühne.

Von 2007 bis 2009 war Frangi außenpolitischer Sprecher der Fatah, seit 2009 ist er persönlicher Berater von Präsident Mahmud Abbas in Gaza.

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

  • PLO und Palästina - Vergangenheit und Gegenwart. Fischer, 1982, ISBN 3-88323-350-1
  • Der Gesandte: Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik. Heyne Verlag, München 2011, ISBN 978-3-453-19354-3.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Der Spiegel, 16.10.1972, S. 102, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42891200.html
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge