Abderrahmane Sissako

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Sissako

Abderrahmane Sissako (* 13. Oktober 1961 in Kiffa, Mauretanien) ist ein mauretanischer Filmregisseur und -produzent. Er gilt als einer der bekanntesten Filmschaffenden aus dem subsaharischen Afrika. Wichtige Themen seiner Filme sind die Globalisierung und das Exil.

Leben[Bearbeiten]

Kurz nach seiner Geburt in Mauretanien zog Sissako mit seiner Familie nach Mali, Herkunftsland seines Vaters. 1980 kehrte er kurz nach Mauretanien zurück, bevor er 1983 bis 1989 in Moskau am Gerassimow-Institut für Kinematographie studierte. Anfang der 1990er-Jahre ließ er sich in Frankreich nieder.

2003 war er Mitglied der internationalen Jury der Berlinale. An den Filmfestspielen von Cannes saß er 2000 in der Kurzfilmjury, 2003 war er Präsident der Jury der Sektion Un Certain Regard, und 2007 Mitglied er Hauptjury.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1989: Le Jeu, Studienabschlussprojekt
  • 1993: Octobre, erhielt in Cannes den Preis Un Certain Regard
  • 1995: Le chameau et les bâtons flottants (Kurzfilm)
  • 1996: Sabriya (Kurzfilm)
  • 1997: Rostov-Luanda, Dokumtentarfilm, gezeigt an der Documenta X
  • 1998: Das Leben auf Erden (La vie sur terre)
  • 2002: Reise ins Glück (Heremakono)
  • 2006: Bamako
  • 2014: Timbuktu

Weblinks[Bearbeiten]