Abel Ehrlich

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Abel Ehrlich (* 3. September 1915 in Cranz/Ostpreußen; † 30. Oktober 2003 in Tel Aviv) war ein israelischer Komponist.

Ehrlich wanderte nach dem Abitur in Königsberg 1934 nach Jugoslawien aus und studierte an der Musikakademie von Zagreb Komposition und Violine. 1938 emigrierte er über Albanien in das damalige Palästina. Ab 1939 studierte er bei Solomon Rosowski in Jerusalem. 1953 wurde er Musiklehrer am Seminar der Kibbuzbewegung. Seit 1954 war er Kompositionslehrer an der Rubin-Akademie in Tel Aviv, seit 1972 Professor an der dortigen Universität.

Er komponierte neben kammermusikalischen Werken Chöre, Lieder, Ballette, Schauspielmusiken und Opern. Berühmt wurde seine Komposition Bashrav für Solovioline aus dem Jahr 1953. Er wurde achtmal mit dem ACUM-Preis des israelischen Ministerpräsidenten für Komponisten und 1997 mit dem Israel-Preis für Musik ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten]

  • Bashrav für Solovioline, 1953
  • The Split Personality of Music Master Botten, Kurzoper, UA 1959 in Jerusalem
  • ARPMUSIK (Hans Arp) für Bariton, 12 Spieler und Pantomimen, 1971
  • Five Poems by Immanuele Romano, Kurzoper, UA 1971 in Jerusalem
  • Dead Souls, Kurzoper nach Nikolai Gogol, UA 1978 in Tel Aviv
  • The Jubilee, komische Kammeroper nach Anton Tschechow, 1995
  • Über die Schrift Hesekiel für Sopran, Oboe, Fagott und Violine
  • Seid nicht wie eure Väter, Chor
  • König Salomo über den Wein für Alt, Flöte und Klavier
  • Spannung und Flaschenpost, Streichquartett (komponiert für das Iturriaga Quartett)
  • Portrait of Vincent van Gogh at the Age of 27 für Solovioline und Streichquartett (Kolja Lessing und dem Iturriaga Quartett gewidmet)