Abietinsäure
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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Abietinsäure | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C20H30O2 | ||||||||
| CAS-Nummer | 514-10-3 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | farblose Kristalle in Form von monoklinen Platten mit charakteristischem Geruch | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 302,46 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Schmelzpunkt | |||||||||
| Siedepunkt |
250 °C[1] |
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| Löslichkeit | |||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| MAK |
noch nicht vergeben[1] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Abietinsäure (von lat. abies = Tanne) ist eine Harzsäure, also Bestandteil des Baumharzes. Abietinsäure gehört zur Stoffgruppe der tricyclischen Diterpen-Carbonsäuren. Die optisch aktive Verbindung ist Hauptbestandteil des Kolophoniums. Derivate der Abietinsäure bilden die Grundsubstanz des Bernsteins. Die Ester und Salze der Abietinsäure heißen Abietate.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Gewinnung
Erhitzt man Kiefernharze in geschlossenen Kesseln auf über 100 °C, so destillieren Wasser und Terpentinöl über, während die im Kessel zurück bleibende Schmelze bei der Abkühlung zu einer glasartigen Masse – Kolophonium genannt – erstarrt, deren Hauptbestandteil (bis zu 90 Prozent, durchschnittlich aber nur um 43 Prozent) die Abietinsäure einschließlich verschiedener Isomere (Neoabietinsäure, Laevopimarsäure und weitere) ist.
[Bearbeiten] Verwendung
Abietinsäure wird in Lacken und Klebstoffen (meist in Form ihrer Ester oder Salze) verwendet, ebenso als Zusatzstoff bei der Milchsäure- und Buttersäure-Gärung (biotechnologische Herstellung dieser Säuren)[2].
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Eintrag zu CAS-Nr. 514-10-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 06.01.2008 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Römpp CD 2006, Georg Thieme Verlag 2006

