Abmischung

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Beim Prozess der Abmischung (auch Mix oder Mixdown) während der Audio- bzw. Musikproduktion werden alle Tonaufnahmen eines Titels zusammengestellt, analog und/oder digital bearbeitet und zu einem oder mehreren Summensignalen (englisch Stems) für die letzte kreative Stufe, das Mastering, zusammengemischt.

Die Summensignale sind heutzutage je nach Bestimmung der Produktion entweder in Stereo z. B. für Audio-CD, in Raumklang oder als Mischung für eine Filmproduktion.

Bei der Abmischung wird der Klang einer Produktion nach ästhetischen und künstlerischen Kriterien festgelegt. Neben dem Hinzufügen von Effekten, wie zum Beispiel Filtern, Equalizern, sowie Raum- und Halleffekten, werden die Tonspuren auf der Stereobasis beziehungsweise im Raumklang-Wiedergabefeld positioniert und die Lautstärke der Instrumente untereinander balanciert. Insbesondere wird die Balance der Pegel zwischen Rhythmusgruppe, Hintergrundinstrumenten und Hintergrundgesang sowie Leadinstrumenten und Leadgesang festgelegt.

In der Regel wird nur ein Summensignal erzeugt. Durch Aufteilung in mehrere Signale wird aber der Spielraum für eventuell nötige Klangkorrekturen beim Mastering deutlich erhöht, da solche Korrekturen meistens auch die Balance der Instrumente verändern.

Der BBE Sonic Maximizer ist ein Beispiel für die Bearbeitung von Summensignalen beim Abmischen mehrspuriger Musikproduktionen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Georg Berhausen-Land: Die Kunst des Mixens am PC. Wizoobooks, 2006, ISBN 978-3-934903-54-8
  • Florian Gypser, Holger Steinbrink: Mixing Praxis Guide. audio-workshop, 2007
  • Florian Gypser: Mixing. audio-workshop, 2007

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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