Absam

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Absam
Wappen von Absam
Absam (Österreich)
Absam
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 51,92 km²
Koordinaten: 47° 18′ N, 11° 30′ O47.29583333333311.501111111111632Koordinaten: 47° 17′ 45″ N, 11° 30′ 4″ O
Höhe: 632 m ü. A.
Einwohner: 6.756 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6067
Vorwahl: 05223
Gemeindekennziffer: 7 03 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dörferstraße 32
6067 Absam
Website: www.absam.at
Politik
Bürgermeister: Arno Guggenbichler (Bürgermeister Arno Guggenbichler und Team - SPÖ und Parteiunabhängige)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
12 Bürgermeister Arno Guggenbichler und Team - SPÖ und Parteiunabhängige
5 Gemeinsam für Absam - ÖVP
2 Grüne Alternative Liste Absam - GALA
Lage der Gemeinde Absam im Bezirk Innsbruck Land
Absam Aldrans Ampass Axams Baumkirchen Birgitz Ellbögen Flaurling Fritzens Fulpmes Gnadenwald Götzens Gries am Brenner Gries im Sellrain Grinzens Gschnitz Hall in Tirol Hatting Inzing Kematen Innsbruck Kolsass Kolsassberg Lans Leutasch Matrei am Brenner Mieders Mils Mühlbachl Mutters Natters Navis Neustift im Stubaital Oberhofen im Inntal Obernberg am Brenner Oberperfuss Patsch Pettnau Pfaffenhofen Pfons Polling in Tirol Ranggen Reith bei Seefeld Rinn Rum St. Sigmund im Sellrain Scharnitz Schmirn Schönberg im Stubaital Seefeld Sellrain Sistrans Steinach am Brenner Telfes im Stubai Telfs Thaur Trins Tulfes Unterperfuss Vals Völs Volders Wattenberg Wattens Wildermieming Zirl TirolLage der Gemeinde Absam im Bezirk Innsbruck Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Absam von Westen
Absam von Westen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Absam ist eine österreichische Gemeinde in Tirol mit 6756 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Zudem ist Absam ein Pilgerort am Jakobsweg, dessen Wallfahrtskirche im Jahre 2000 zur Basilica minor erhoben wurde. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.

Geografie[Bearbeiten]

Absam liegt am Karwendelgebirge in der Nähe des mittelalterlichen Hall in Tirol und der Landeshauptstadt Innsbruck auf einer Höhe von 632 m ü. A. Höchster Punkt der Gemeinde ist der 2725 m hohe Große Bettelwurf. Absam gehört zu den MARTHA-Dörfern.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde Absam besteht aus der einzigen Katastralgemeinde und Ortschaft Absam, Ortsteile sind Absam Dorf und Eichat.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (alphabetisch): Baumkirchen, Fritzens, Gnadenwald, Hall in Tirol, Innsbruck, Mils, Thaur, Scharnitz und Vomp.

Geschichte[Bearbeiten]

995 wurde der Ort erstmals in den Büchern der Diözese Brixen als „Abazanes“ erwähnt. In der Absamer Gegend setzte schon früh die Industrialisierung ein, besonders durch den Salzabbau im Halltal.

Die Gemeinde ist Mitglied im Klimabündnis Tirol.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[1]

Arno Guggenbichler wurde zum Bürgermeister und Johann Holzhammer zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im
Gemeinderat
Bürgermeister Arno Guggenbichler und Team -
SPÖ und Parteiunabhängige
59,83 % 2243 12
Gemeinsam für Absam - ÖVP 25,53 % 0957 05
Grüne Alternative Liste Absam - GALA 09,90 % 0371 02
FPÖ-Absam 04,75 % 0178 00

Wappen[Bearbeiten]

Das 1965 verliehene Gemeindewappen zeigt eine Geige und das Gnadenbild der Basilika. Das Instrument erinnert an einen der berühmtesten Söhne der Gemeinde, den Geigenbauer Jakob Stainer, das Gnadenbild verweist auf die Marienerscheinung von 1797, die Absam zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Tirols werden ließ.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Absam

Basilika St. Michael[Bearbeiten]

Am 24. Juni 2000 wurde die dem hl. Michael geweihte Pfarrkirche zur Basilika erhoben. Am rechten Seitenaltar befindet sich das seit 1797 verehrte Gnadenbild der Muttergottes. Viele Votivtafeln in der Basilika zeugen von erhörten Gebetsanliegen. Absam ist wegen des Gnadenbilds Marienwallfahrtsort, daher wird die Basilika oft Marienbasilika genannt, obwohl die Basilika selbst nicht dem Patrozinium der Gottesmutter geweiht ist.

Weiteres[Bearbeiten]

Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive in Absam

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Absam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weblinks über die Basilika[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gemeinde Absam. wahlen.tirol.gv.at. Abgerufen am 10. August 2012.
  2.  Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 17.