Abu Sufyan ibn Harb

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Abu Sufyan ibn Harb, arabisch ‏أَبُو سُفيَان بن حَرب‎, DMG Abū Sufyān b. Ḥarb, († 652) war der Führer der Sippe der Abd-Schams im Stamm der Quraisch[1] und entfernter Verwandter Mohammeds; nach der Schlacht von Badr im Jahr 624 und dem dortigen Tod mehrere mekkanischer Oberhäupter hatte er für die folgende drei Jahre die Kontrolle der mekkanischen Politik inne.[2]

Verheiratet war er mit Hind bint Utbah; eine seiner Töchter, Ramla bint Abi Sufyan hat 628 Mohammed geheiratet. Einer seiner Söhne war Mu'awiya, späterer Kalif, der die Herrschaft der Umayyaden begründete.

Abu Sufyan war ein entschiedener Gegner Mohammeds und Verfolger seiner Anhänger. Sogar seine Tochter Ramla musste vor ihm nach Abessinien fliehen, nachdem sie den Islam angenommen hatte.

Im Zuge der Eroberung Mekkas 630 konvertierte er selbst zum Islam.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 1, S. 151
  2. W. Montgomery Watt: Muhammad. Prophet and Statesman. Oxford University Press, 1961. S. 124

[Bearbeiten] Literatur

The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 1, S. 151 (s.v. "Abū Sufyān")

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