Abukuma-Klasse

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Abukuma-Klasse
Abukuma-Klasse in Sasebo
Abukuma-Klasse in Sasebo
Geschichte Flagge
Typ Begleitzerstörer
Einheiten 6
Dienstzeit

seit 1989

Technische Daten
Verdrängung

2.550 ts

Länge

109 m

Breite

13 m

Tiefgang

3,7 m

Besatzung

120

Antrieb

CODOG
2 × Spey SM1A Gasturbinen mit 19.9 MW
2 × Mitsubishi S12U MTK Diesel mit 4.4 MW

Geschwindigkeit

27 Knoten

Bewaffnung

•8 x RGM-84 Harpoon
•8 x ASROC
• 1 x 76/62 Compact
• 1 x Phalanx CIWS
•6 x 324-mm-Torpedorohre

Die Abukuma-Klasse (jap. あぶくま型護衛艦, Abukuma-gata goeikan) ist eine Klasse von sechs Begleitzerstörern der Japanischen Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte. Die sechs Schiffe sind die Abukuma (das Typschiff), die Jintsū, die Ōyodo, die Sendai, die Chikuma und die Tone. Sie sind als DE-229 bis DE-234 fortlaufend nummeriert.

Allgemein[Bearbeiten]

Die Schiffe wurden als Begleitzerstörer eingestuft, müssten allerdings korrekterweise als Fregatten eingestuft werden. Sie wurden entwickelt um in Küstennähe zu operieren. Sie dienen hauptsächlich zur U-Bootabwehr und zur Bekämpfung von Oberflächenzielen. Eine ganzheitliche Raumüberwachung, also auch die Kontrolle des Luftraumes, ist nicht vorgesehen, dennoch verfügen die Schiffe über Möglichkeiten der Luftabwehr. Das erste Schiff dieser Klasse lief am 21. Dezember 1988 vom Stapel und das letzte 1993. Gebaut wurden die Schiffe bei Mitsui Engineering and Shipbuilding Co., Ltd. und bei Sumitomo Heavy Industries, Ltd. Die Antriebsanlage wurde von MHI und KHI gefertigt.

Technische Beschreibung[Bearbeiten]

Der Rumpf der Schiffe ist V-förmig gebaut. Jedoch verwendete man eine veraltete Bauweise für die Aufbauten. Dies bedeutet, das die Aufbauten gerade gebaut wurden und nicht abgeschrägt, wie etwa bei den amerikanischen Schiffen der Arleigh-Burke-Klasse. Das beeinträchtigte stark die Stealth-Fähigkeit des Schiffes. Das Hauptgeschütz verfügt über einen Elevationswinkel von 85° und kann ein sechs Kilogramm schweres Projektil über 16 km (8,6 sm) bei Auseinandersetzungen an der Oberfläche oder über 12 km (6,5 sm) bei der Luftabwehr feuern. Die Torpedorohre sind für den Einsatz des Mk 46 Mod.5 Neartip Leichttorpedo ausgelegt. Zur Luftabwehr im Nahbereich verfügt diese Klasse über eine sechsläufige Maschinenkanone, Phalanx-CIWS. Die Reichweite beträgt 6.485 km (3.500 sm).

Einheiten[Bearbeiten]

Hüllennummer Name Kiellegung Stapellauf Indienststellung Heimathafen
DE-229 Abukuma 17. März 1988 21. Dezember 1988 12. Dezember 1989 Maizuru
DE-230 Jintsu 14. April 1988 31. Januar 1989 28. Februar 1990 Ominato
DE-231 Ohyodo 8. März 1989 19. Dezember 1989 23. Januar 1991 Sasebo
DE-232 Sendai 14. April 1989 26. Januar 1990 15. März 1991 Sasebo
DE-233 Chikuma 14. Februar 1991 25. Januar 1992 24. Februar 1993 Ominato
DE-234 Tone 8. Februar 1991 6. Dezember 1991 8. Februar 1993 Sasebo

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]