Abyss – Abgrund des Todes
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- Warum? Maikel 14:43, 2. Mai 2008 (CEST)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Abyss – Abgrund des Todes |
| Originaltitel: | The Abyss |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1989 |
| Länge (PAL-DVD): | Kinofassung: 139 Minuten Special Edition: 164 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | James Cameron |
| Drehbuch: | James Cameron |
| Produktion: | Gale Anne Hurd |
| Musik: | Alan Silvestri |
| Kamera: | Mikael Salomon |
| Schnitt: | Conrad Buff, Joel Goodman |
| Besetzung | |
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Abyss – Abgrund des Todes (Originaltitel: The Abyss, dt.: „Der Abgrund“) ist ein Unterwasser-Thriller und Science-Fiction-Film, der 1989 unter der Regie von James Cameron verwirklicht wurde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Kurzinhalt
Nach der mysteriösen Havarie eines Atom-U-Boots wird die Besatzung einer in der Nähe befindlichen Unterwasser-Bohrstation um eine Gruppe von Elitesoldaten der Navy Seals verstärkt und mit den Bergungsarbeiten betraut. Was als Rettungsmission beginnt, entpuppt sich schnell als unglaubliche Odyssee, denn Team-Chef Bud trifft in 18.000 Fuß Tiefe geheimnisvolle Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten.
[Bearbeiten] Spezialeffekte
Abyss gehört zu den Filmen, die mit ihren Spezialeffekten Geschichte geschrieben haben. James Cameron verwirklichte den Unterwasser-Thriller 1989 mit einer Kombination aus echten Filmszenen, lebensgroßen Modellen und Robotern, animierten Puppen und modernster Computergrafik, die bei den Szenen in der Stadt der submarinen Wesen zu sehen sind. Der wichtigste Erfolg des Special-Effects-Teams unter Leitung von John Bruno ist aber jene Szene, in der sich eines der Wesen in Form einer Schlange aus klarem Wasser an Bord der Ölbohrstation begibt. Dies wurde mit einem Vorläufer der Morphing-Technologie realisiert, die Cameron später effektvoll in Terminator 2 einsetzte.
Die Unterwasserszenen wurden in der halbfertigen Reaktorschüssel eines alten Atomkraftwerks in Gaffney (South Carolina) gefilmt. Nachdem die Kulissen montiert waren, wurde das Becken mit 30.000 m³ Wasser geflutet und mit einer schwarzen Plane gegen das Tageslicht abgedeckt. Für einen Tauchgang in extrem große Tiefe wird die Flüssigkeitsatmung, also der Austausch von Atemluft durch eine Atemflüssigkeit demonstriert. Die im Film gezeigte Vorführung des Prinzips mit einer Ratte war daher kein Trick. Die Aufnahmen mit den Schauspielern waren allerdings nicht echt.
[Bearbeiten] Kosten und Erfolg
Nach Aussagen von Produzentin Hurd lag das Budget am Schluss bei 48 Millionen Dollar, geplant waren 32 Millionen. Der Film schnitt an den Kinokassen nur mäßig ab. Laut BoxOfficeMojo betrug das weltweite Brutto-Einspielergebnis 89 Millionen Dollar. Allerdings lief der Film noch mehrere Jahre in Programmkinos und begründete dort ein Fanpublikum für Regisseur Cameron.
Der Film erhielt 1990 den Oscar für die besten visuellen Effekte. Er war für drei weitere Oscars (Bestes Szenenbild, Beste Kamera und Bester Ton) nominiert.
[Bearbeiten] Versionen
Die ursprüngliche Kino-Version dauerte circa 137 Minuten. 1993 kam der überarbeitete Director’s Cut mit einer Laufzeit von 163 Minuten auf den Markt. Diese Special Edition beseitigte einige Unklarheiten der kürzeren Fassung.
Die DVD wurde im Jahr 2000 veröffentlicht, und zwar in zwei Versionen: als Single DVD und als Special Edition DVD.
Die Special Edition DVD enthält:
- Zwei Filme mit Wahlmöglichkeit: Kinoversion und Director’s Cut
- Audiokommentar
- Blicke hinter die Kulissen
- Making-Of
- Original-Drehbuch
- Dokumentation zu den Spezialeffekten
- Fotogalerie
- Biografien
[Bearbeiten] Trivia
- Produzentin Gale Ann Hurd und Regisseur James Cameron kündigten 1990 in einem Interview mit einer deutschen Filmzeitschrift an, dass ihr nächstes Projekt viel kleiner werden solle. Das nächste Projekt wurde Terminator 2, war etwa doppelt so teuer und (nicht inflationsbereinigt) der teuerste Film bis dahin überhaupt.
- Bei einem der im Film verwendeten Arbeits-U-Boote handelte es sich um ein Boot vom Typ Johnson Sea Link.
- Nach Ankündigung des Films wollten sich andere Studios mit den Produktionen Leviathan (Film) und Deep Star Six an einen möglichen Erfolg anhängen. Aufgrund der bisherigen Filme Camerons, die alle starke Horrorelemente enthielten, wurden auch diese Produktionen darauf ausgerichtet. Da Abyss mit seinen Spezialeffekten jedoch eine lange Herstellungszeit hatte, kamen diese Filme vor Abyss in die Kinos.
[Bearbeiten] Literatur
Hans Heydebreck: You have to look with better eyes than that. In: Eckhard Pabst: Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Kiel, Verlag Ludwig 2005, S. 93-111. ISBN 3-933598-71-0
[Bearbeiten] Weblinks
- The Abyss in der Internet Movie Database (englisch)
- Kurzrezension zu Silvestris Filmmusik
- Abyss in der Filmwelt von SF-Radio.net
- Abyss in der Filmwelt von DvdimHeft.de
Xenogenesis | Piranha 2 – Fliegende Killer | Terminator | Aliens – Die Rückkehr | Abyss – Abgrund des Todes | Terminator 2 – Tag der Abrechnung | True Lies – Wahre Lügen | Terminator 2 3D – Battles Across Time | Titanic | Expedition: Bismarck | Geister der Titanic | Aliens der Meere

