Académie Suisse

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Die Académie Suisse war eine im Jahr 1815 von dem ehemaligen Modell Charles Suisse, genannt „Père Suisse“ in Paris gegründete öffentliche Einrichtung, die jungen Künstlern, die kein eigenes Modell bezahlen konnten, die Möglichkeit gab, sich mittels einer geringen Beteiligung an den Kosten in einem Gemeinschaftsatelier dem Aktstudium zu widmen.

Es handelte sich nicht um eine herkömmliche Malakademie, sondern um ein unabhängiges Atelier, das beim Pont Saint-Michel in einem heruntergekommenen Haus des Quai des Orfèvres (1. Arrondissement) eingerichtet worden war, in dem unter anderem ein stadtbekannter Zahnreißer seiner Tätigkeit nachging. Es wurde weder Kunstunterricht erteilt, noch wurden Prüfungen abgenommen oder die dort entstandenen Werke bewertet. Allein die kostengünstige Nutzung des Ateliers und des dort beschäftigten Modells, vor allem aber die Möglichkeit des Austauschs mit Gleichgesinnten, zogen viele später zu Ruhm gekommene Künstler in die Académie Suisse.

Dort begegneten sich unter anderem Cézanne, Pissarro, Monet und Guillaumin, was sich für die Gründung der impressionistischen Bewegung von Bedeutung erweisen sollte.

Bekannte Künstler, die sich in der Académie Suisse bildeten, waren:

[Bearbeiten] Literatur

  • John Rewald: Histoire de l'Impressionisme. Paris, 1955, Albin Michel
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