Acate

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Acate
Wappen
Acate (Italien)
Acate
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Ragusa (RG)
Lokale Bezeichnung: Acati / Vìschiri
Koordinaten: 37° 1′ N, 14° 30′ O37.01666666666714.5199Koordinaten: 37° 1′ 0″ N, 14° 30′ 0″ O
Höhe: 199 m s.l.m.
Fläche: 101,4 km²
Einwohner: 10.527 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einw./km²
Postleitzahl: 97011
Vorwahl: 0932
ISTAT-Nummer: 088001
Volksbezeichnung: Acatesi
Schutzpatron: San Biagio

Acate ist eine Gemeinde in der Provinz Ragusa in der Region Sizilien in Italien mit 10.527 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Lage und Daten[Bearbeiten]

Acate liegt 34 km nordwestlich von Ragusa. Die Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Angebaut werden hauptsächlich Zitrusfrüchte, Artischocken, Oliven, Tomaten und Wein.

Die Ortsteile von Acate sind Macconi und Marina di Acate.

Die Nachbargemeinden sind Caltagirone (CT), Chiaramonte Gulfi, Gela (CL), Mazzarrone (CT) und Vittoria.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort besteht seit dem 13. Jahrhundert. In der Mitte des 17. Jahrhunderts verlegte man die Siedlung wegen der mit Malaria verseuchten Sumpfgebiete im Tal an ein höheren Platz. Acate wurde durch das Erdbeben im Jahre 1693 stark beschädigt, in der Folgezeit aber wieder aufgebaut. Bis 1938 hieß der Ort Biscari. Seinen heutigen Namen erhielt der Ort nach dem Achatgestein, das es in großen Mengen im Fluss Dirillo gab. In Acate geborene Einwohner bezeichnen sich noch immer als „Viscarani“; das „b“ wird in der lokalen Mundart zum „v“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kastell Biscari

Die Kirche San Nicola stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurde nach den Zerstörungen durch das Erdbeben 1693 etwas kleiner wieder aufgebaut, wobei man die Fassade erst 1950 fertigstellte. Die Kirche liegt an der Piazza della Liberta, gegenüber dem ab 1454 errichteten Kastell, das ab dem 17. Jahrhundert der Familie Paternò, seit 1633 Fürsten von Biscari, gehörte. Das Kastell hat einen viereckigen Grundriss und wurde im 18. Jahrhundert während der Renovierungsarbeiten nach dem Erdbeben stark verändert. Neben dem Kastell befindet sich die Kirche San Vincenzo mit den sterblichen Überresten des Heiligen San Vinzenzo.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten]